Fast ausverkauft: Konzertante Aufführung der "Zauberflöte" in Jena mit Gesangsstudierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Tatjana Timchenko | Foto: Josep Molina

Fast ausverkauft: Konzertante Aufführung der "Zauberflöte" in Jena mit Gesangsstudierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

"Die Zauberflöte" sei Mozarts größte Oper, urteilte sein Zeitgenosse Ludwig van Beethoven. Und die Rezeptionsgeschichte gab ihm Recht: Immer wieder führt das Singspiel die Werkstatistik des Deutschen Bühnenvereins mit seinen zahllosen Aufführungen an. Nun wird es auch in Jena ganz zauberhaft: In einer ihrer bewährten Kooperationen brachten die Jenaer Philharmonie und die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Mozarts Oper bereits am 15. Januar und 16. Januar im Volkshaus Jena konzertant auf die Bühne. Die Abschlussaufführung am Freitag, 24. Januar um 20:00 Uhr ist bereits so gut wie ausverkauft. Restkarten gibt es nur noch an der Abendkasse.

An allen drei Abenden übernimmt Stefan Klingele die Leitung der Jenaer Philharmonie und des Philharmonischen Chores (Einstudierung: Berit Walther). Besonders für seine Mozart-Interpretationen europaweit bekannt, gastierte Klingele zuletzt als Dirigent an der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, der Staatsoper Hannover, der Königlichen Oper Stockholm, der Oper Oslo und der Wiener Volksoper. Es singen Studierende des Instituts für Gesang | Musiktheater der Weimarer Musikhochschule (Einstudierung: Prof. Ulrich Vogel). Die Dialog-Einrichtung auf Basis des Librettos von Emanuel Schikaneder übernahm Prof. Elmar Fulda.

Die "Zauberflöte" als zugleich märchenhaftes Zauberspiel, unterhaltsame Komödie und humanistisches Aufklärungstheater verzaubert auch in ihrer Musik mit einer polarisierenden Mischung aus Intensität und Leichtigkeit, spektakulären Arien und fröhlichen Duetten. Tamino und Papageno kämpfen um ihren Platz in dieser Welt, sind auf der Suche und bestehen Abenteuer. "Sie finden Frauen, die sie lieben und glücklich machen", bringt Prof. Elmar Fulda die Handlung des 1791 in Wien uraufgeführten Singspiels auf den Punkt: "Wie schön. Eine wunderbare Geschichte zum Neuen Jahr!"

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