Erfolg bei einem der renommiertesten Wettbewerbe der Welt: Cellostudent Santiago Cañón-Valencia gewann den 3. Preis beim "Queen Elisabeth"-Wettbewerb in Brüssel

Santiago Cañón-Valencia | Foto: Kristian Frires

Erfolg bei einem der renommiertesten Wettbewerbe der Welt: Cellostudent Santiago Cañón-Valencia gewann den 3. Preis beim "Queen Elisabeth"-Wettbewerb in Brüssel

Einen sensationellen 3. Preis gewann ein Weimarer Cellostudent beim renommierten "Queen Elisabeth"-Wettbewerb in Brüssel. Der Kolumbianer Santiago Cañón-Valencia, der momentan ein Masterstudium in der Klasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar absolviert, erspielte sich den mit 17.000 Euro dotierten so genannten "Count de Launoit Prize". Im Finale Anfang Juni konnte der 22-jährige Cellist die Jury mit seiner Interpretation des 1. Cellokonzerts von Dmitri Schostakowitsch überzeugen. Ihm zur Seite standen im Palais des Beaux-Arts die Brüsseler Philharmoniker unter der Leitung von Stéphane Denève.

Die Weimarer Celloklasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt hat sich insgesamt überragend in Brüssel präsentiert: Von 64 angetretenen Cellistinnen und Cellisten kamen sieben aus der Klasse von Prof. Schmidt. Vier Weimarer schafften es ins Halbfinale, zwei gelang der Sprung in die Gruppe der zwölf Finalisten. "Ich bin sehr stolz, dass Santiago sich in diesem so starken Teilnehmerfeld durchsetzen konnte", sagt Prof. Schmidt. "Er ließ im Finale etliche internationale Preisträger hinter sich, darunter auch solche des Tschaikowsky-Wettbewerbs, des ARD- und des Feuermann-Wettbewerbs." Den 1. Preis in Brüssel gewann Victor Julien-Laferrière, der 2. Preis ging an Yuya Okamoto.

1995 in Bogota (Kolumbien) geboren, gewann Santiago Cañón-Valencia bereits 1. Preise bei den internationalen Cellowettbewerben „Carlos Prieto“ (2016), Lennox (2014), Gisborne (2011) und Beijing (2010). Seit Oktober 2016 studiert er im Master in der Weimarer Celloklasse von Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt und spielt in diesen Tagen für ein Aufbaustudium zum Konzertexamen vor, das er als höchsten künstlerischen Abschluss auch noch in Weimar absolvieren möchte. Der junge Kolumbianer konzertierte bereits als Solist und in Rezitals auf allen Kontinenten, von Australien über Südafrika und Europa bis nach Kanada und Japan. Für viel Aufmerksamkeit hat seine Debüt-CD mit Solowerken des 20. Jahrhunderts gesorgt. Weitere Aufnahmen mit russischen Cellosonaten sowie populäreren Stücken mit der Pianistin Katherine Austin folgten.

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