Franz fantasievoll: Geburtstagskonzert für Franz Schubert im Rahmen des 150. Jubiläumsjahres der Hochschule für Musik

Carla Marrero Martínez | Foto: Francisco Acosta

Franz fantasievoll: Geburtstagskonzert für Franz Schubert im Rahmen des 150. Jubiläumsjahres der Hochschule für Musik

Drei fortgeschrittene und preisgekrönte Studierende der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie der Liedgestaltungs- und Klavierprofessor Thomas Steinhöfel gestalten die musikalische Hommage „In Fantasie vereint – mit Franz Schubert an seinem 225. Geburtstag“.

Zu diesem öffentlichen Konzert im Rahmen des 150. Jubiläumsjahres der Weimarer Musikhochschule wird am Montag, 31. Januar um 19:30 Uhr in den Festsaal Fürstenhaus eingeladen. 

Auf dem Programm stehen Franz Schuberts Fantasie f-Moll für Klavier zu vier Händen D 940, seine berühmte Fantasie für Klavier C-Dur D 760 mit dem Beinamen „Wanderer-Fantasie“ sowie die Fantasie C-Dur für Violine und Klavier D 934. Neben Carla Marrero Martínez an der Violine musizieren die Pianistinnen und Pianisten Hsin-Pei Liu, Can Çakmur und Thomas Steinhöfel. 

Eintrittskarten zu 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse. Der Eintritt für Studierende der HfM Weimar ist frei. Unter veranstaltung(at)hfm-weimar.de können sich Studierende Karten reservieren lassen. Lehrende und Mitarbeitende der HfM Weimar erhalten in der Tourist-Information Sonderkarten zu je 3 Euro. Es gilt die 2G-Regel, die Zahl der Plätze ist begrenzt. 

Selbst der Komponist kapitulierte vor seinem Werk: Franz Schubert vermochte seine Wanderer-Fantasie nicht am Konzertflügel zu meistern, beschwor gar den Teufel als möglichen Interpreten. Nun ist die vor 200 Jahren entstandene Fantasie in C-Dur D 760 mit moderneren Instrumenten und den heutigen spieltechnischen Standards durchaus beherrschbar, bleibt aber eine Herausforderung. 

Als weitere Fantasie erklingt das vierhändige f-Moll-Werk D 940 aus dem Todesjahr Schuberts, dessen vier Sätze analog zur Wanderer-Fantasie ohne Unterbrechung gespielt werden. Auch hier wird die traditionelle Sonatenform mit einigen Freiheiten angereichert. In einer erstaunlichen Schlusskadenz gelingt es dem Komponisten, die zwei konträren Themen der Fantasie in nur acht Takten zu vereinen.

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/150 

[24.01.2022] 
 

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Jan Kreyßig
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