Wechselvolle Zeitläufte: Vier Podiumsdiskussionen im Festsaal Fürstenhaus zu 150 Jahren Hochschulgeschichte

Prof. Dr. Nike Wagner | Foto: Maik Schuck

Wechselvolle Zeitläufte: Vier Podiumsdiskussionen im Festsaal Fürstenhaus zu 150 Jahren Hochschulgeschichte

In ihr 150. Jubiläumsjahr startet die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar mit einer Reihe von Podiumsdiskussionen zur eigenen, wechselvollen Geschichte. Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft: Eine Geschichte in vier Akten“ nimmt die erste Runde am Sonntag, 23. Januar 2022 um 11:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus den Zeitraum 1872 bis 1933 in den Blick – also die ersten 50 Jahre seit der Gründung der Großherzoglichen Orchesterschule durch den Liszt-Schüler Carl Müllerhartung am 24. Juni 1872.

Der Eintritt zu der Podiumsdiskussion ist frei, es gilt die 2G-Regel. Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Auf dem Podium diskutieren am Sonntag Prof. Dr. Nike Wagner, Ur-Urenkelin von Franz Liszt und frühere Leiterin des Kunstfests Weimar, die Autorin Dr. Annette Seemann sowie der ehemalige Rektor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Prof. Dr. Wolfram Huschke.

Die Moderation übernimmt Hochschulpräsident Prof. Dr. Christoph Stölzl. Aufgelockert werden die historischen Exkurse durch viel Musik: Es erklingen Lieder von Robert Schumann und Franz Liszt sowie Klavierwerke von Carl Müllerhartung, Bruno Hinze-Reinhold und Franz Liszt. Es singt die Sopranistin Tatjana Timchenko-Hörr, am Konzertflügel sind Tatjana Kachko und Michail Kambarov zu erleben. 

Binnen 150 Jahren erfolgte die Ausbildung professioneller Musikerinnen und Musiker an der Weimarer Musikhochschule in fünf grundverschiedenen politischen Systemen: der Monarchie, der Weimarer Republik, dem Nationalsozialismus, dem DDR-Sozialismus und schließlich der Demokratie bundesrepublikanischer Prägung.

Aus der verhältnismäßig kleinen Keimzelle der großherzoglichen Orchesterschule erwuchs im Laufe von anderthalb Jahrhunderten eine international renommierte Ausbildungsstätte für die Musikpraxis, die Pädagogik und die Wissenschaft, tief verwurzelt in der europäischen Musiktradition. 

Aufgeteilt auf vier große Blöcke lässt die Hochschule nun in Podiumsdiskussionen die historischen Schlüsselereignisse Revue passieren, reflektiert ihr Handeln und ihre Lehre unter den jeweiligen Vorzeichen und versucht, Antworten auf gegebenenfalls offene Fragen zu finden.

Die nächsten Termine sind jeweils um 11:00 Uhr an folgenden Sonntagen: 30. Januar (Akt II: 1933 – 1945), 6. Februar (Akt III: 1945 – 1989) sowie 13. Februar (Akt IV: 1989 – heute). 

Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/150 

[19.01.2022] 

Pressesprecher

Jan Kreyßig
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