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Das Bildarchiv der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar umfasst mehr als 30.000 Fotografien aus dem Hochschulleben, darunter Porträts von Lehrenden und Aufnahmen von den Weimarer Meisterkursen, den internationalen Weimarer Wettbewerben, von Konzerten der Hochschulensembles im In- und Ausland, Opernproduktionen sowie Tagungen und Kongressen.

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  • Fulminanter Totentanz: Anton Yashkin gewinnt den 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Fulminanter Totentanz: Anton Yashkin gewinnt den 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Wie schon beim letzten Mal setzte sich erneut ein Student des Moskauer Tschaikowsky-Konservatoriums durch: Anton Yashkin aus Russland gewann den mit 12.000 Euro dotierten 1. Preis des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth. In der vierten, finalen Runde interpretierte der 20-Jährige am Freitagabend, 9. November 2018 in der ausverkauften Weimarhalle fulminant den „Totentanz“ Franz Liszts mit einem Orchester aus Mitgliedern der Staatskapelle Weimar sowie Lehrenden und Studierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Die Leitung hatte Ekhart Wycik.

    Den mit 8.000 Euro dotierten 2. Preis, zum Großteil gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG, erspielte sich der 21-jährige Italiener Ruben Micieli. Den 3. Preis in Höhe von 5.000 Euro, gestiftet vom Rotary-Club Bayreuth – Eremitage, gewann der 23-jährige Grieche Grigoris Ioannou. Der 9. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth wurde von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit der Stadt Bayreuth veranstaltet.

    Maßgeblich finanziert wurde der Wettbewerb vom Freistaat Thüringen und der Stadt Bayreuth. Wertvolle Unterstützung leisteten die Oberfrankenstiftung, die NEUE LISZT STIFTUNG und die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne Bayreuth.

    Neben dem 1. Preis gewann Anton Yashkin auch den mit 1.000 Euro dotierten Publikumspreis, gestiftet vom Grand Hotel Russischer Hof. Der 2. Preisträger Ruben Micieli wurde zusätzlich mit dem Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro für die beste Interpretation der h-Moll-Sonate Franz Liszts ausgezeichnet. Ein weiterer Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro für einen besonders begabten Teilnehmer (Preisträger ausgenommen), gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG, ging an Tamta Magradze (Georgien).

    Einen Klavierabend im Steingraeber-Rokokosaal während der Bayreuther Festspielzeit 2019 mit einer Konzertgage von 1.500 Euro, gestiftet von der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne, gewann Maria Khokhlova (Russland). Außerdem wurde noch ein Sonderpreis in Höhe von 500 Euro für die beste Interpretation eines Werkes von Claude Debussy, gestiftet vom Ming Cheng-Institut (Leipzig/Halle), an Yoshito Kitabata (Japan) vergeben.

    Das Stipendium für den begabtesten osteuropäischen Teilnehmer (Preisträger ausgenommen) für ein Semester an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, gestiftet von Dr. Rainer Braunschweig (Hamburg), erhielt Viktoria Baskakova aus Russland.

    Die Preisträger des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs sind am Samstag, 10. November um 20:00 Uhr noch einmal im Evangelischen Gemeindehaus in Bayreuth zu erleben: Dort interpretieren sie in einem Preisträgerkonzert solistische Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm. Ein Mitschnitt des Finalkonzerts in Weimar wird am 23. November um 20:05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur und am 11. Dezember um 20:05 Uhr auf MDR Kultur übertragen.

    Insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach einer Vorauswahl für den diesjährigen Wettbewerb nominiert worden. Während die erste Runde im Wagnersaal der Musikschule Bayreuth ausgetragen wurde (31.10-3.11.), wechselten die Teilnehmer für die zweite (5./6.11.) sowie die dritte Runde (7.11.) in das Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule.

    Zu den Jurorinnen und Juroren gehörten neben der Jury-Vorsitzenden Gerlinde Otto auch Rolf-Dieter Arens (Deutschland), Aquiles delle Vigne (Belgien), Wolfgang Döberlein (Deutschland), Carsten Dürer (Deutschland), Gabriel Kwok (Hongkong), Muza Rubackyte (Litauen), Natalia Trull (Russland), Makoto Ueno (Japan) und Michael Wladkowski (Frankreich).

    Der 10. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth wird 2021 in Bayreuth und Weimar stattfinden.

    Nähere Informationen:
    www.hfm-weimar.de/liszt

    Die Preisträger:


    Anton Yashkin (Russland), 1. Preis
    Wie schon beim letzten Liszt-Wettbewerb 2015 gelangte mit Anton Yashkin wieder ein Student des Staatlichen Konservatoriums Peter I. Tschaikowsky aus Moskau ins Finale. Der 1998 geborene Russe besuchte zunächst als Jungstudent die Central Music School des Konservatoriums, bevor er dort vor zwei Jahren ein reguläres Studium aufnahm. Neben dem Klavierspiel, das ihn schon seit seinem 5. Geburtstag fesselt, ist er auch Schach- und technikbegeistert. 2017 nahm Anton Yashkin an Klavierwettbewerben in Spanien und Lettland teil und gewann beim Jazep Vitola-Wettbewerb in Riga den 2. Preis. Erste Orchestererfahrungen sammelte er mit dem Philharmonischen Orchester St. Petersburg und dem National Baltic Orchestra.

    Ruben Micieli (Italien), 2. Preis

    Er liebt das Klavier, „weil man damit ein ganzes Orchester abbilden“ könne: Ruben Micieli ist seinem Instrument seit dem fünften Lebensjahr treu, debütierte als 13-Jähriger mit Solo-Rezitals, gewann schon viele 1. Preise – und freut sich, dass er es nun in seinem ersten „richtig großen“ Wettbewerb ins Finale geschafft hat. Geboren 1997 in Ragusa (Italien), lernt er bereits seit 2006 unter den Fittichen von Prof. Giovanni Cultrera am Istituto Superiore di Studi Musicali Vincenzo Bellini in Catania, momentan noch im Master. Ruben Micieli spielte schon europaweit Solo- und Orchesterkonzerte, unter anderem in der Salle Cortot in Paris und im Teatro La Fenice in Venedig. Zuletzt gewann er im Februar den 1. Preis beim Coimbra World Piano Competition in Portugal.

    Grigoris Ioannou (Griechenland), 3. Preis
    Die h-Moll-Sonate und die Klavierkonzerte sind seine Lieblingswerke von Franz Liszt. Umso schöner war es für Grigoris Ioannou, dass er im Semifinale und im Finale beides vor Publikum darbieten durfte. Geboren 1995 in Griechenland, ist der junge Pianist in seiner Heimat schon lange kein Unbekannter mehr: So wurde er unlängst für seine Interpretation von Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 KV 466 mit dem Athens State Orchestra gefeiert. Konzerte und Rezitals führten ihn darüber hinaus nach Frankreich, Großbritannien, Russland, Ungarn und viele weitere europäische Länder. Er ist Absolvent des Royal College of Music in London und studiert derzeit an der Academia Internacional de Musica in Coimbra (Portugal).

  • Tag der Entscheidung: Die drei Finalisten des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth spielen mit Orchester in der Weimarhalle

    Tag der Entscheidung: Die drei Finalisten des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth spielen mit Orchester in der Weimarhalle

    Nun stehen die drei Finalisten des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth fest: In die vierte und letzte Runde haben es der Italiener Ruben Micieli, der Russe Anton Yashkin und der Grieche Grigoris Ioannou geschafft.

    Im Finalkonzert am Freitag, 9. November um 19:30 Uhr in der Weimarhalle spielen sie Werke für Klavier und Orchester von Franz Liszt mit einem Orchester aus Mitgliedern der Staatskapelle Weimar sowie Lehrenden und Studierenden der HfM Weimar. Die Leitung übernimmt Ekhart Wycik, der kurzfristig für Christian Thielemann eingesprungen ist.

    Zum Auftakt erklingt die Sinfonische Dichtung „Prometheus“ von Franz Liszt. Im Anschluss interpretiert zunächst Ruben Micieli Liszts Klavierkonzert Nr. 1 in Es-Dur. Nach der Pause stellen sich die anderen beiden Finalisten dem Votum der Jury: Anton Yashkin ist der Solist in Liszts „Totentanz“, und Grigoris Ioannou spielt sein Klavierkonzert Nr. 2 in A-Dur.

    Auch das Publikum darf sich ein Urteil bilden: Es vergibt den Publikumspreis, der vom Grand Hotel Russischer Hof gestiftet wird. Es sind noch einige Restkarten für das Finalkonzert bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse erhältlich.

    Im Anschluss an das Konzert erfolgt in der Weimarhalle die Preisverleihung: Die international besetzte Jury unter Vorsitz der Weimarer Klavierprofessorin Gerlinde Otto vergibt Hauptpreise im Gesamtwert von 25.000 Euro. Der 1. Preis des Wettbewerbs ist mit 12.000 Euro, der 2. Preis mit 8.000 Euro und der 3. Preis mit 5.000 Euro dotiert. Hinzu kommt eine Reihe von Sonderpreisen.

    Auf das Finalkonzert folgt schließlich noch ein Preisträgerkonzert am Samstag, 10. November um 20:00 Uhr im Saal des Evangelischen Gemeindehauses Bayreuth. Dort werden die frischgebackenen Preisträger Solowerke aus ihrem Wettbewerbsprogramm spielen. Karten gibt es an der Theaterkasse Bayreuth.

    Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt

  • "Glücklich und sehr nervös": Gespräch mit Tamta Magradze, Julian Gast und Vladimir Skomorokhov vor dem Semifinale des Liszt-Wettbewerbs

    "Glücklich und sehr nervös": Gespräch mit Tamta Magradze, Julian Gast und Vladimir Skomorokhov vor dem Semifinale des Liszt-Wettbewerbs

    Von 15 Zweitrundenteilnehmerinnen und -teilnehmern haben es sechs ins Semifinale des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth geschafft. Drei von ihnen spielten bereits am Mittwochnachmittag in der dritten Wertungsrunde die h-Moll-Sonate von Franz Liszt.

    Unter ihnen befand sich auch die 23-jährige Tamta Magradze, die seit einem Jahr ein Masterstudium an der Weimarer Musikhochschule absolviert. „Ich bin glücklich und sehr nervös“, gab die Georgierin kurz vor ihrem Auftritt vor der internationalen Jury zu. Sie hatte nicht damit gerechnet, es bis ins Halbfinale zu schaffen.

    Ihr erster Kontakt mit Franz Liszt war der „Mephisto-Walzer“, erklärt die junge Pianistin. Seither sei Liszt ihr Lieblingskomponist. „Für mich ist der Wettbewerb sehr wichtig“, erklärt Tamta Magradze. „Ich möchte gut spielen, Spaß haben – und mein Spiel kontrollieren. Die h-Moll-Sonate ist ein sehr schweres Stück.“

    Nebenan, in Raum 109 des Fürstenhauses, bereitet sich der 18-jährige Julian Gast auf seinen dritten Auftritt beim Liszt-Wettbewerb vor. Er ist der einzige Deutsche im Semifinale, und studiert bei Matthias Kirschnereit in Rostock, in dessen Klasse er schon Jungstudent war.

    Liszt, Prokofjew und Beethoven seien seine bevorzugten Komponisten, erzählt der gebürtige Leipziger. Im Schnitt sechs Stunden täglich übt er Klavier. An Liszt reizt ihn die Vielseitigkeit: „In der 6. Ungarischen Rhapsodie habe ich ihn als Virtuosen erlebt, während er im Petrarca-Sonett Debussy vorwegnimmt.“ Julian Gast kommt aus einer Familie von Kirchenmusikern und hat auch selbst einmal ein Jahr lang die Orgel probiert – doch das lag ihm nicht so.

    Dritter Halbfinalist am Mittwochnachmittag war der 19-jährige Vladimir Skomorokhov aus Russland, der am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau studiert. Seine Eltern sind keine Musiker, sondern Mathematiker – und in Moskau geblieben. Der Russe ist alleine angereist, zeigt sich „sehr zufrieden“ mit seinem bisherigen Abschneiden und bekundet seine Liebe zur „Dramatik und den vielen Geschichten“ in der Musik Franz Liszts.

    Insgesamt sei das Level beim diesjährigen Wettbewerb sehr hoch, sind sich die Juryvorsitzende Gerlinde Otto sowie auch Jurorin Natalia Trull einig. „Ich freue mich, dass wir sehr natürlich und überhaupt nicht steril spielende junge Talente gehört haben“, erklärt Natalia Trull. Und Gerlinde Otto, die dem Wettbewerb seit 2011 vorsteht, ist stolz: „Weimar hat aufgeschlossen zu den beiden anderen großen Liszt-Wettbewerben in Budapest und Utrecht.“

    Finalkonzert mit Orchester: Freitag, 9. November um 19:30 Uhr in der Weimarhalle

    07.11.2018

  • Dirigentenwechsel: Ekhart Wycik leitet statt Christian Thielemann das Finalkonzert des Liszt-Klavierwettbewerbs

    Dirigentenwechsel: Ekhart Wycik leitet statt Christian Thielemann das Finalkonzert des Liszt-Klavierwettbewerbs

    Aus zwingenden persönlichen Gründen muss Christian Thielemann kurzfristig sein Dirigat des Finalkonzerts des 9. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth am Freitag, 9. November um 19:30 Uhr in der Weimarhalle absagen. Dies teilte er der HfM Weimar unmittelbar vor seiner Rückkehr nach Deutschland von einer Asientournee mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden mit.

    Glücklicherweise hat sich der erfahrene Maestro und Hochschulprofessor Ekhart Wycik bereiterklärt, das Dirigat des Finalkonzerts von Christian Thielemann zu übernehmen.

    Ekhart Wycik leitet ein Orchester aus Mitgliedern der Staatskapelle Weimar sowie Lehrenden und Studierenden der HfM Weimar. Das Publikum darf sich auf ein im Geiste Franz Liszts gestaltetes, temperamentvolles Dirigat freuen. Erst im Juni 2018 hatte der seit 2016 in Weimar lehrende Hochschulprofessor fulminant in der Klassikerstadt debütiert: Er gestaltete seinen musikalischen Antritt als Opernkonzert mit Ausschnitten aus Opern von Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart in der Weimarhalle.

    Wycik ist international bestens renommiert: Die Londoner "Times" urteilte über eine Wyciksche "Zauberflöte": "Fun from first note to last". Über die gleiche Aufführung schrieb "The Herald" (Edinburgh): "The whole thing is a triumph." Nun wird Ekhart Wycik erneut in Weimar auf dem Podium stehen – diesmal mit den Lisztschen Werken für Klavier und Orchester.  

    "Wir freuen uns auf ein aufregendes Finale mit herausragenden Nachwuchspianistinnen und -pianisten", sagt Prof Dr. Christoph Stölzl, Präsident der HfM Weimar. "Besonders neugierig bin ich darauf, wem unser Weimarer Publikum seinen Sonderpreis verleihen wird." Dieser Publikumspreis wird gestiftet vom Grand Hotel Russischer Hof.

    05.11.2018

  • Die Spannung steigt: Diese Woche beginnt der 9. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Die Spannung steigt: Diese Woche beginnt der 9. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Ein Höhepunkt des diesjährigen Konzert- und Wettbewerbskalenders rückt näher: Diese Woche beginnt der 9. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth. Insgesamt 42 Pianistinnen und Pianisten hat die Jury nach einer Vorauswahl für den Wettbewerb nominiert, den die HfM Weimar und die Stadt Bayreuth von Dienstag, 30. Oktober bis zum Preisträgerkonzert am Samstag, 10. November 2018 gemeinsam ausrichten.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisen aus 14 verschiedenen Ländern an, darunter China, Japan, Deutschland, Russland und den USA. Nach der ersten Wertungsrunde in Bayreuth zieht der Wettbewerb für die weiteren öffentlichen Wertungsrunden und das Finale nach Weimar um. Ab der zweiten Runde wird der Wettbewerb im Livestream übertragen.

    Eine international besetzte Jury unter Vorsitz der Weimarer Klavierprofessorin Gerlinde Otto vergibt Preise im Gesamtwert von 25.000 Euro. Der 1. Preis des Wettbewerbs ist mit 12.000 Euro, der 2. Preis mit 8.000 Euro und der 3. Preis mit 5.000 Euro dotiert. Hinzu kommen Sonderpreise und Anschlusskonzerte.  

    Das verlangte Wettbewerbsrepertoire legt in allen Wertungsrunden einen deutlichen Fokus auf das Klavierwerk Franz Liszts. Ausnahmen sind in der ersten Runde (31.10. bis 3.11.) Werke von Bach und Debussy sowie in der zweiten Runde (5. und 6.11.) eine Haydn-Sonate und ein weiteres Werk von Debussy. Aus dem Oeuvre Liszts erklingen unter anderem Liedtranskriptionen, Etüden, weitere Werke nach Wahl. Liszts majestätische h-Moll-Sonate ist der alleinige Programmpunkt im Semifinale (7.11.), im Finalkonzert erklingen seine Klavierkonzerte bzw. der „Totentanz“.

    Geprägt wird der internationale Leistungsvergleich auch von einer Reihe hochkarätiger Konzerte: zuvorderst dem Finalkonzert am Freitag, 9. November um 19:30 Uhr in der Weimarhalle. Es spielt ein Orchester aus Studierenden und Lehrenden der Weimarer Musikhochschule sowie Mitgliedern der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Ekhart Wycik.

    Es erklingen die beiden Klavierkonzerte von Franz Liszt und ggf. auch sein „Totentanz“. Für das Konzert sind noch Restkarten erhältlich. Die Tickets zwischen 16 und 40 Euro, gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Weimar.

    So gut wie ausverkauft ist schon das Eröffnungskonzert mit Shooting-Star Kit Armstrong am Dienstag, 30. Oktober um 20:00 Uhr im Markgräflichen Opernhaus in Bayreuth. Er spielt Klavierwerke von Franz Liszt und eine eigene „Fantasie B-A-C-H“. Ganz wenige Restkarten zwischen 21 und 70 Euro gibt es noch an der Theaterkasse Bayreuth.

    Gleich zweifach wird es im Rahmen des Wettbewerbs eine „European Liszt Night“ mit den 1. Preisträgern der internationalen Liszt-Klavierwettbewerbe Weimar/Bayreuth, Utrecht und Budapest geben: am Samstag, 3. November um 19:00 Uhr im Richard-Wagner-Saal der Städtischen Musikschule Bayreuth (Tickets: Theater Bayreuth) sowie am Sonntag, 4. November um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule (Tickets: Tourist-Information Weimar).

    Es spielen Alexander Ullmann (Großbritannien), 1. Preis beim 11. Internationaler Franz Liszt Wettbewerb in Utrecht 2017, Tomoki Sakata (Japan), 1. Preis beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb 2016 in Budapest sowie Alexey Sychev (Russland), 1. Preis beim 8. Internationalen FRANZ LISZT Wettbewerb 2015 in Weimar.

    Last but not least folgt auf das Finalkonzert mit Christian Thielemann noch ein Preisträgerkonzert am Samstag, 10. November um 20:00 Uhr im Saal des Evangelischen Gemeindehauses Bayreuth. Dort werden die dann frischgebackenen neuen Preisträger Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm spielen. Karten zwischen 19 und 23 Euro sind im Vorverkauf an der Theaterkasse Bayreuth erhältlich.

    Der vor 24 Jahren von der Weimarer Musikhochschule ins Leben gerufene Wettbewerb wird maßgeblich vom Freistaat Thüringen, von der Stadt Bayreuth und der Oberfrankenstiftung finanziert. Unterstützung leistet auch die NEUE LISZT STIFTUNG. Künstlerische Leiterin des Wettbewerbs ist Prof. Gerlinde Otto.

    Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt

    24.10.2018

  • Europäische Liszt-Nächte: Die Preisträger der großen internationalen Liszt-Wettbewerbe spielen u.a. in Bayreuth und Weimar

    Europäische Liszt-Nächte: Die Preisträger der großen internationalen Liszt-Wettbewerbe spielen u.a. in Bayreuth und Weimar

    Zum neunten Mal wird vom 30. Oktober bis 10. November 2018 der Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth ausgerichtet. Und in beiden Städten macht während des Wettbewerbs auch die traditionsreiche „European Liszt Night Tour“ Station. Bei dieser Europäischen Liszt-Nacht geben die Preisträger der drei großen internationalen Liszt-Klavierwettbewerbe Kostproben ihrer Kunst.

    Es spielen Alexander Ullmann (Großbritannien), 1. Preis beim 11. Internationaler Franz Liszt Wettbewerb in Utrecht 2017, Tomoki Sakata (Japan), 1. Preis beim Internationalen Franz Liszt Wettbewerb 2016 in Budapest sowie Alexey Sychev (Russland), 1. Preis beim 8. Internationalen FRANZ LISZT Wettbewerb 2015 in Weimar.

    Das erste Konzert im Rahmen des Liszt-Klavierwettbewerbs findet am Samstag, 3. November um 19:00 Uhr im Richard-Wagner-Saal der Städtischen Musikschule Bayreuth statt. Eintrittskarten zu 10 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es an der Theaterkasse Bayreuth sowie an der Abendkasse.

    Das zweite Konzert wird dann am Sonntag, 4. November um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus der HfM Weimar zu erleben sein. Tickets zu 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, sind über die Tourist-Information Weimar sowie ebenfalls an der Abendkasse erhältlich.

    Die ganze „European Liszt Night Tour“ umfasst aber noch mehr Stationen. Los geht es bereits am 27. Oktober mit einem Konzert in der Villa Vigoni, dem „German-Italian Centre for European Excellence“ in Loveno di Menaggio (Italien). Es folgen am 29. Oktober ein Auftritt in Genf sowie am 1. November gleich zwei Konzerte in Eindhoven und in Utrecht (Niederlande). Nach den Konzerten in Bayreuth und Weimar (3. und 4. November) findet das Abschlusskonzert der „European Liszt Night Tour“ am 5. November in Budapest statt.

    Der vor 24 Jahren von der HfM Weimar ins Leben gerufene Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth wird maßgeblich vom Freistaat Thüringen, von der Stadt Bayreuth und der Oberfrankenstiftung finanziert. Unterstützung leistet auch die NEUE LISZT STIFTUNG. Künstlerische Leiterin des Wettbewerbs ist die Weimarer Klavierprofessorin Gerlinde Otto.

    Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt

    06.09.2018

  • Die Jury hat entschieden: Alexey Sychev gewinnt den 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Die Jury hat entschieden: Alexey Sychev gewinnt den 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth

    Die Würfel sind gefallen: Alexey Sychev aus Russland gewann den mit 12.000 Euro dotierten 1. Preis des 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs Weimar – Bayreuth. In der vierten, finalen Runde interpretierte der 27-Jährige am Samstagabend, 31. Oktober 2015 in der ausverkauften Weimarhalle das Es-Dur-Klavierkonzert Franz Liszts gemeinsam mit der Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Martin Hoff.

    Den mit 8.000 Euro dotierten 2. Preis erspielte sich die 20-jährige Russin Dina Ivanova. Den 3. Preis in Höhe von 5.000 Euro, gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG WEIMAR, gewann der 26-jährige Weißrusse Arseni Sadykov, der an der Weimarer Musikhochschule in der Klasse von Prof. Gerlinde Otto studiert.

    Nicht nur begleitet, sondern zudem noch musikalisch gerahmt wurde diese spannende Endrunde durch die Staatskapelle Weimar mit Richard Wagners Rienzi-Ouvertüre und dessen Lohengrin-Vorspiel. Der 8. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth wurde von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit der Stadt Bayreuth veranstaltet.

    Maßgeblich finanziert wurde der Wettbewerb vom Freistaat Thüringen, von der Stadt Bayreuth und der Oberfrankenstiftung. Unterstützung leisteten auch die NEUE LISZT STIFTUNG WEIMAR, die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne Bayreuth sowie das Dorint Hotel in Weimar.

    Der Sonderpreis für die beste Interpretation der Sonate h-Moll von Franz Liszt in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet vom Grand Hotel Russischer Hof, ging ebenfalls an Alexey Sychev – wie auch der mit 1.000 Euro dotierte Publikumspreis, gestiftet vom Vorsitzenden des Hochschulrates der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Georg Krupp.

    Mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation einer Operntranskription von Richard Wagner/Franz Liszt in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von der Deutschen Liszt-Gesellschaft, wurde der 25-jährige deutsche Wettbewerbs-Halbfinalist Florian Glemser geehrt.

    Das Stipendium für den begabtesten osteuropäischen Teilnehmer (Preisträger ausgenommen) für ein Semester an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, gestiftet von Dr. Rainer Braunschweig (München), erhielt Eka Bokuchava aus Georgien.

    Die Preisträger des 8. Internationalen FRANZ LISZT Klavierwettbewerbs sind am Sonntag, 1. November um 20:00 Uhr noch einmal in der Stadthalle Bayreuth zu erleben: Dort interpretieren Sie beim Preisträgerkonzert solistische Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm. Das Konzert wird mitgeschnitten und am Dienstag, 17. November um 20:05 Uhr auf MDR FIGARO ausgestrahlt.

    Insgesamt 57 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren zum Wettstreit angereist. Während die erste Runde im Wagnersaal der Musikschule Bayreuth ausgetragen wurde (21.-25.10.), wechselten die Teilnehmer für die zweite (27./28.10.) sowie die dritte Runde (29./30.10.) in das Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule – beide Runden wurden im Live-Stream auch im Internet übertragen.

    Zu den Juroren gehörten neben der Jury-Vorsitzenden Gerlinde Otto auch Rolf-Dieter Arens (Deutschland), Paul Badura-Skoda (Österreich), Peter Cossé (Österreich), Wolfgang Döberlein (Deutschland, nur 1. Runde), Manana Doijashvili (Georgien), Janina Fialkowska (USA/ Kanada/ Polen), Young-Lan Han (Südkorea), Vadim Monastyrski (Israel) und Stefan Vladar (Österreich).

    Nähere Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt

    Alexey Sychev, Russland
    Bereits als Zehnjähriger debütierte Alexey Sychev mit Beethovens 1. Klavierkonzert. Solorezitals gab der 1988 in Lipezk geborene Russe inzwischen weltweit – in Israel, Marokko, Brasilien, Chile oder den USA. Als Solist mit Orchestern trat er in Russland, Westeuropa und Südamerika auf. Nach dem Abschluss seines Studiums am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau setzt Sychev seine Studien derzeit an der Universität Mozarteum in Salzburg fort. Zuletzt gewann er Erste Preise bei Klavierwettbewerben in Marokko, Italien und den USA (alle 2012) und in Chile (2014). In diesem Jahr erspielte er sich den 2. Preis beim 57. Jaen International Piano Competition (Spanien). Beim Tschechischen Rundfunk nahm er bereits eine CD auf.

    Dina Ivanova, Russland

    Die 20-jährige Pianistin nahm bereits als 11-Jährige an ihren ersten Leistungsvergleichen teil. Inzwischen kann sie auf eine Vielzahl von Erfolgen und Preisen bei internationalen Klavierwettbewerben für junge Pianisten zurückblicken: 2006 in Moskau, 2007 in Pjatigorsk, 2008 in Lipezk – und in den darauf folgenden Jahren u. a. in Charkiw in der Ukraine und erneut in Moskau (2013). Beim 1. Manja International Piano Competition in Montenegro gewann sie den 3. Preis. Derzeit studiert Dina Ivanova am Staatlichen Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Sie wurde durch das Programm Talented Russian Children sowie den Fonds Russian Performer’s Art gefördert.

    Arseni Sadykov, Weißrussland

    Schon einmal war er in diesem Jahr erfolgreich: Beim Internationalen Klavierwettbewerb im französischen Lagny-sur-Marne gewann Arseni Sadykov den 1. Preis. Der junge Weißrusse, 1989 in Polazk geboren, studierte zunächst an der Musikhochschule in Minsk und am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen. Zurzeit absolviert er ein Masterstudium in der Klasse von Prof. Gerlinde Otto an der Weimarer Musikhochschule. Sadykov ist u.a. Preisträger des Wettbewerbs „Neue Sterne“ (Deutschland, 2014) und des Internationalen „Giuliano Pecar“ Klavierwettbewerbs Gorizia (Italien, 2012). Beim 7. Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar–Bayreuth 2011 wurde er mit einem Sonderpreis als bester osteuropäischer Teilnehmer ausgezeichnet.

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  •  Jan  Kreyßig

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