Unsere Preisträger 2019

Kategorie I (Jahrgang 2006 und jünger)

1. Preis

Foto: Maik Schuck

Maya Wichert (Deutschland)

Die junge Geigerin macht mit dem 1. Preis beim 9. Internationalen LOUIS SPOHR Wettbewerb in Weimar nicht zum ersten Mal auf sich aufmerksam: Die 13-jährige Münchnerin erspielte sich bereits 1. Preise beim Carl Bechstein Wettbewerb in Berlin im Duo mit Klavier (2015), beim Internationalen Anton Rubinstein Wettbewerb in Düsseldorf (2016) und im selben Jahr beim Internationalen Wettbewerb Il piccolo violino magico in San Vito al Tagliamento in Italien. Als Solistin konzertierte sie bereits mit verschiedenen Orchestern in Deutschland, Italien und Slowenien, zuletzt 2019 mit dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm. Als 4-Jährige begann sie mit dem Violinspiel, mit 9 Jahren wurde Maya Wichert als Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen und studiert seitdem bei Prof. Sonja Korkeala. Ergänzende Meisterkurse führten sie u.a. zu Ingolf Turban, Ana Chumachenco und Julia Fischer.

2. Preis

Foto: Maik Schuck

Raphael Nussbaumer (Schweiz)

Geboren 2006 in Altendorf in der Schweiz, erhielt Raphael Nussbaumer bereits zu seiner Taufe seine
erste eigene Violine. Als Vierjähriger begann er mit dem Violinunterricht, mit 6 Jahren wurde er von Philip Draganov am Konservatorium Zürich als Jungstudent in dessen Klasse aufgenommen. Bereits 2013 gewann der junge Geiger beim Zürcher Musikwettbewerb den 3. Preis, ein Jahr später beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb als jüngster Teilnehmer den 1. Preis. Im Herbst 2014 und im Frühjahr 2015 durfte er mit dem Zürcher Kammerorchester in der Tonhalle solistisch auftreten. 2018 gewann er den 1. Preis mit Auszeichnung beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb – und holte im selben Jahr den 2. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Andrea Postacchini in Italien. Als Solist gastierte Raphael Nussbaumer 2019 mit dem Franz-Schmidt-Kammerorchester im Wiener Justizpalast, und mit dem Sinfonieorchester Biel führte er Henri Vieuxtemps 5. Violinkonzert auf.

3. Preis

Foto Maik Schuck

Fiona Khuong-Huu (USA)

Die 12-Jährige ist Jungstudentin an der Juilliard School in der Klasse von Prof. Li Lin. Parallel besucht sie die 6. Klasse der Spence School in ihrer Heimatstadt New York. Bereits 2016 gewann sie 1. Preise in der Solo- und Duo-Kategorie beim Osaka International Competition in Japan – gemeinsam mit ihrer Schwester Hina Khuong-Huu. Kürzlich wurde das Duo vom namhaften Geiger Maxim Vengerov eingeladen, zusammen mit ihm im Londoner Buckingham Palace das Vivaldi-Konzert für vier Violinen aufzuführen. Der Anlass war das 20. Jubiläum des Oxford Philharmonic Orchestra. 2017 machte Fiona Khuong-Huu erneut auf sich aufmerksam, als sie den 1. Preis beim Grumiaux International Violin Competition gewann. Ein Jahr später debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall im Rahmen der NPR-Radioshow From the top. Die junge Geigerin besuchte zudem Meisterkurse bei Ivry Gitlis, Maxim Vengerov und Menahem Pressler.

Kategorie II (Jahrgänge 2005 bis 2003)

1. Preis

Foto: Maik Schuck

Haewon Lim (Republik Korea)

Die Südkoreanerin besuchte zunächst ein Hochbegabtenzentrum und dann die Yewon School, bevor sie im Jahr 2018 als Jungstudentin zu Prof. Antje Weithaas und Suyeon Kang an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin wechselte. Die 15-Jährige kann bereits auf eine Reihe von 1. Preisen bei südkoreanischen und japanischen Musikwettbewerben zurückblicken, darunter dem Wettbewerb des Korean Chamber Orchestra und dem Euro-Asian Violin Competition (beide 2015), dem lhwa Gyunghyang Music Competition (2016) und dem Dong-A Junior Music Competition (2017). Soloauftritte hatte sie bereits mehrfach mit dem Suwon Philharmonic Orchestra sowie beim Great Mountains Music Festival in PyeongChang. Zuletzt war sie in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul in der Kumho Art Hall mit einem Solo-Rezital zu erleben.

2. Preis

Foto: Maik Schuck

Pauline van der Rest (Belgien)

Ihre sechs Geschwister sind ebenfalls praktizierende Musikerinnen und Musiker: 2004 in Brüssel geboren, griff Pauline van der Rest als 7-Jährige erstmals zur Violine. Seit 2016 besucht sie das Institut supérieur de musique et de pédagogie de Namur. Bereits ein Jahr zuvor wurde die Belgierin Konzertmeisterin des Ensemble of Young Soloists of Belgium unter der Leitung von Ulysse Waterlot und Igor Tkatchouk. Zu ihren zahlreichen Wettbewerbserfolgen zählen 1. Preise beim Flame Competition in Paris (2012 und 2013), beim Arthur Grumiaux-Wettbewerb in Namur (Belgien, 2014), beim Kocian Competition (Tschechien, 2014) und dem International Music Competition in Stockholm (ebenfalls 2014). Weitere 1. Preise erspielte sie sich beim Concorso Postacchini (Italien, 2015), beim Concours Vieuxtemps (Belgien, 2017) sowie auch beim International Competition in Odessa (Ukraine, 2018). Solistisch trat sie europaweit bei einer Vielzahl von Musikfestivals und mit einer Reihe von belgischen Orchestern auf. 

3. Preis

Foto: Maik Schuck

Anatol Toth (Schweiz)

Er ist ein echter Europäer: Geboren 2003 in der Schweiz, siedelte seine ungarisch-deutsch-Schweizer Familie von 2008 bis 2013 nach Spanien um. Seinen Violinunterricht erhält Anatol Toth seit 2013 von Barbara Doll in Basel, zusätzlich seit 2017 von György Pauk in London und seit 2018 von Gyulla Stuller in Lausanne. Wichtige Impulse holte er sich in Meisterkursen u. a. bei Nora Chastain, Alf Richard Kraggerud und Boris Kucharsky. Der junge Schweizer blickt bereits auf eine Vielzahl von 1. Preisen bei Wettbewerben zurück. Sein Debüt als Solist gab er bereits als 11-Jähriger mit dem Neuen Zürcher Orchester u.a. in der Tonhalle Zürich sowie im Casino Bern. 2019 wurde er zur Streicherakademie von Anna Chumachenko beim Gstaad Menuhin Festival eingeladen. Toth gastiert regelmäßig als Solist und als Kammermusiker in der Schweiz und im europäischen Ausland. Auftritte führten ihn u.a. zum International Chamber Music Festival in Mantua, zum Arosa Classic Festival und zu den Lavaux Classics.

Kategorie III (Jahrgänge 2002 bis 1998)

1. Preis

Foto: Maik Schuck

Phoenix Avalon (USA)

Der US-Amerikaner ist ein vielseitig interessierter Musiker aus Santa Fe. Der 18-Jährige spielt nicht nur hervorragend Violine, sondern auch Klavier und Marimbaphon, singt im Chor und begeistert sich für das Musiktheater, für Philosophie und Geschichte. Seit 2018 ist der legendäre Itzhak Perlman sein Geigenlehrer, zuvor studierte er drei Jahre lang bei Jaime Laredo am Cleveland Institute of Music. Zuletzt gewann er beim Lynn Harrell Competition 2017 den 3. Preis, eine Silbermedaille beim Wettbewerb der Fischoff National Chamber Music Association sowie 2018 einen 3. Preis beim Johansen International Competition for Young String Players in Washington D.C. Auftritte mit Orchestern führten ihn bereits zum Cleveland POPS Orchestra, zur New Mexico Philharmonic und zum Boulder Symphony Orchestra. Solistisch trat er in letzter Zeit mehrfach an der Juilliard School in New York auf.

2. Preis

Foto: Maik Schuck

Tassilo Probst (Deutschland)

Der deutsche Geiger wurde im Juli 2002 in München in eine musikbegeisterte Familie geboren. Im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Geigenunterricht. Der Schüler von David Frühwirth lernt seit 2015 als Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater in München, zunächst bei Prof. Sonja Korkeala und seit 2017 bei Prof. Ingolf Turban. Meisterkurse führten ihn überdies zu Linus Roth, Julia Fischer, Pier Amoyal, Boris Kuschnir, Christoph Poppen und dem Barockgeiger Rüdiger Lotter. Er debütierte als 14-Jähriger mit Glasunows Violinkonzert mit der Philharmonie Bad Reichenhall. Mit 16 Jahren interpretierte er Tschaikowskys Violinkonzert im Herkulessaal der Residenz München und in der Reihe Junge Stars in Fürstenfeld 2018 mit der Neuen Philharmonie München. Tassilo Probst ist auch ein begeisterter Kammermusiker und gründete 2019 das Trio Somni in der Besetzung Violine, Klarinette und Klavier. Zudem spielt er Saxophon und Klavier.

3. Preis

Foto: Maik Schuck

Taichi Miyamoto (Japan)

Geboren in Japan im Jahr 1999, begann Taichi Miyamoto als 4-Jähriger mit dem Violinspiel. Sein erster Lehrer war Masaaki Tanokura. Sehr früh begann der junge Japaner, an verschiedenen nationalen und internationalen Meisterkursen teilzunehmen. Diese Fortbildungen führten ihn unter anderem zu Tibor Varga, zur Ishikawa Music Academy sowie seit 2013 auch alljährlich zur Music Academy in Miyazaki. Im Jahr 2014 wurde Taichi Miyamoto als Teilnehmer in der Junior-Kategorie vom Menuhin International Competition eingeladen. Im selben Jahr gewann er den 2. Preis beim 68. Student Music Concours of Japan. Neben Privatunterricht bei Masaaki Tanokura absolvierte der Japaner von 2015 bis 2018 ein Solistendiplomstudium bei Koichiro Harada und Michiko Kamiya an der University of Toho. Seit 2018 studiert Taichi Miyamoto bei Pavel Vernikov an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien.