Axel Strauss (Deutschland/Kanada)

Foto: Peter Schaaf
Der deutsche Geiger Axel Strauss lebt seit 1996 in Nordamerika und gewann 1998 den begehrten internationalen „Naumburg Violin Award“ in New York. Seither ist er ein weltweit gefragter Solist und Kammermusikpartner. 2012 wurde er Professor für Violine und Vorsitzender der Streicherabteilung an der McGill Universität in Montreal, Kanada. Zuvor war er für elf Jahre Violinprofessor am San Francisco Conservatory of Music.Er ist auch als Gastkonzertmeister bei den Berliner Philharmonikern und dem Montreal Symphony Orchestra aufgetreten. Axel Strauss gab 1998 sein USA-Debüt in der Kongressbibliothek in Washington. Seitdem konzertiert er in vielen nordamerikanischen Metropolen und musiziert als Solist mit bedeutenden Orchestern in Amerika, Europa und Asien. 2007 wirkte er mit bei der Welturaufführung und Ersteinspielung von „Two Awakenings and a Double Lullaby“, für ihn komponiert von Pulitzer-Preisträger Aaron Jay Kernis. Weitere Einspielungen umfassen das Brahms-Violinkonzert, die drei letzten Violinkonzerte von Kreutzer, die gesamten Capricen für Violine solo von Rode und das Gesamtwerk für Violine und Klavier von George Enescu. Strauss studierte an den Musikhochschulen in Lübeck und Rostock bei Prof. Petru Munteanu. Später ergänzte er sein Studium bei Dorothy DeLay an der New Yorker Juilliard School und wurde 1998 ihr Assistent. Weitere entscheidende Einflüsse empfing er von Itzhak Perlman, Felix Galimir und Ruggiero Ricci sowie – beim Marlboro Music Festival in Vermont/USA – von Mitsuko Uchida, Andras Schiff und Bruno Canino.