Valentin Erben (Österreich)

Photo: Caro Strasnik

Um die Wurzeln des gebürtigen Wieners zu finden, muss man nach Böhmen, Slowenien, Siebenbürgen und sogar in die Niederlande reisen. Der Vater, musikbegeisterter Physiker, und die Mutter, Berufspianistin, lehrten ihren Sohn keinen Tag ohne Musik verstreichen zu lassen. 1967 wurde der damalige Cellostudent in Paris mit dem „Premier Prix du Conservatoire National Supérieur de Musique” ausgezeichnet. Nach seinen Studienjahren in München und Paris kam es im Frühjahr 1969 zur Gründung des Alban Berg Quartetts – eine schicksalshafte und erfolgreiche Vereinigung von vier Musikern, die die internationale Streichquartettszene knapp 40 Jahre lang prägen sollte. Das Quartett konzertierte weltweit und erhielt mehr als 30 Preise für seine Schallplatten- und CD-Einspielungen. Ebensolang lehrte Valentin Erben bis zu seiner Emeritierung 2013 an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. In den Jahren 2004 bis 2007 war Valentin Erben außerdem Mitglied des Luzerner Festspielorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado. Er spielt das berühmte Violoncello von Matteo Goffriller aus dem Jahr 1722 mit den Beinamen „Ex – Pierre Fournier“ und „Ex – Yoyo Ma“, welches ihm freundlicherweise von der Merito String Instruments Trust GmbH zur Verfügung gestellt wird.

Website von Valentin Erben