Oleg Maisenberg (Österreich)

Photo: Zwazl

Er gilt als einer der ganz großen Pianisten seiner Generation. Oleg Maisenberg, gebürtig in Odessa, spielte als Solist mit einigen der renommiertesten Orchester von Berlin bis London, von Wien bis Philadelphia. Am Pult standen dabei legendäre Maestri wie Harnoncourt, Mackerras, Mehta, Ormandy, Blomstedt, Prêtre und von Dohnányi. Parallel verfolgte er eine Karriere als sensibler und hochpoetischer Kammermusiker und Liedgestalter, arbeitete mit Künstlern wie Heinz Holliger, András Schiff, Hermann Prey und Robert Holl. Jahrzehntelang trat er zudem im Duo mit dem Geiger Gidon Kremer auf und tourte mit ihm durch halb Europa. Auch als Pädagoge eilt ihm ein guter Ruf voraus: Er lehrte als Professor in Stuttgart und Wien, gab international Meisterkurse und wird regelmäßig als Juror zu den wichtigsten Wettbewerben eingeladen, darunter „Géza Anda” in Zürich, „Clara Haskil” in Vevey, „ARD-Musikwettbewerb” in München und „Svjatoslav Richter” in Moskau. Oleg Maisenbergs üppige Diskographie umfasst u.a. Werke von Schubert und Schumann bis Schönberg und Strawinsky. Eine CD-Einspielung mit französischen Komponisten, die gemeinsam mit der Klarinettistin Sabine Meyer entstand, wurde für den Grammy 2008 nominiert und gewann im selben Jahr einen ECHO-Klassik.

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