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Mit Geburtstagskind: Drei französische Geschwister spielen als "Trio Metral" beim 7. Internationalen JOSEPH JOACHIM Kammermusikwettbewerb

Trio Metral | Foto: Maik Schuck

Mit Geburtstagskind: Drei französische Geschwister spielen als "Trio Metral" beim 7. Internationalen JOSEPH JOACHIM Kammermusikwettbewerb

Das gibt es in dieser Konstellation nicht allzu oft: Ein Geschwistertrio spielte sich in die zweite Wertungsrunde des 7. Internationalen JOSEPH JOACHIM Kammermusikwettbewerbs. Am Dienstagnachmittag, 5. April, hatten Joseph Metral (Violine), Justine Metral (Violoncello) und Victor Metral (Klavier) ihren zweiten großen Auftritt im Festsaal Fürstenhaus der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Den Juroren und dem Publikum zu Ohren brachte das "Trio Metral" die jeweils dritten Klaviertrios von Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms – und das zeitgenössische Werk "Nachklang – Musikalische Reflexionen über D. Sch." (2006/2015) aus der Feder des Komponisten Michael Obst.

Die drei jungen Musiker sind in Paris am renommierten "Conservatoire national supérieur de musique" eingeschrieben. Dort hatten sie seit 2009 zunächst ihre jeweiligen Instrumente studiert, seit 2015 schließt sich nun ein gemeinsames Kammermusik-Studium bei Prof. François Salque an.

Doch als Klaviertrio spielen die Geschwister schon seit ihrer Jugend zusammen, "so richtig ernsthaft seit drei Jahren", erzählt der 25-jährige Pianist Victor Metral. Sicherlich auch diese enge Familienbande sorgte bei ihrem Auftritt für eine große Homogenität und Kompaktheit des Klanges.

Vom Weimarer Kammermusikwettbewerb hatten die Franzosen über das Internet erfahren – und auch über die Weimarer Gewinner des letzten Wettstreits von 2012, das mit ihnen befreundete "Trio Gaspard". Auch beim aktuellen Wettbewerb hat das "Trio Metral" Freunde getroffen: Noch zwei weiteren Klaviertrios aus Frankreich gelang der Einzug in die zweite Wertungsrunde.

Für Joseph, Justine und Victor Metral ist es ihr erster großer internationaler Leistungsvergleich. "Wir waren zu Beginn alle ziemlich nervös", gibt die Cellistin Justine Metral zu. Sie ist mit ihren 20 Jahren die Jüngste im Trio.

Alle drei schwärmen vom "extrem hohen Niveau" des Wettbewerbs, von den sehr guten Probe- und Auftrittsbedingungen und von der "perfekten Organisation".