Tomoki Sakata

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Im Jahr 2016 gewann der japanische Pianist Tomoki Sakata den 1. Preis und sechs Sonderpreise beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Budapest. Schon 2013 hatte er es unter die sechs Finalisten des renommierten Van Cliburn Wettbewerbs geschafft. Damals lobte ihn die Dallas Morning News für seine „Virtuosität, seinen beachtlichen Farbenreichtum und seine Expressivität.“ Seitdem ist Tomoki Sakata in Solo- und Kammermusikkonzerten sowie als Orchestersolist in Europa, Asien, den USA und Afrika aufgetreten. Er spielte in großen Konzerthäusern wie dem Leipziger Gewandhaus, Dvořák Hall in Prag, Grand Hall of the Liszt Academy in Budapest, Tokyo Opera City Concert Hall, Salle Cortot in Paris und in der Philharmonie de Luxembourg. Dabei konzertierte er u.a. mit der Fort Worth Symphony, Czech National Symphony, Hungarian National Philharmonic, L’Orchestre Phiharmonique de Maroc und der Tokyo Philharmonic. Seine Auftritte Deutschland, der Schweiz, Russland, Tschechien, Ungarn, den USA und Japan wurden in Rundfunk und Fernsehen übertragen. Auftritte bei internationalen Musikfestivals führten ihn zum „Janáčkův máj” (Tschechien), zum Brussels Piano Festival und zum „Musical Kremlin“ (Russland). Geboren 1993 in Nagoya, erhielt Tomoki Sakata als 5-Jähriger den ersten Klavierunterricht. Ab seinem 16. Lebensjahr nahm er private Klavierstunden bei Paul Badura-Skoda. Er studierte zunächst an der Tokyo University of Fine Arts and Music und setzt sein Studium derzeit an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover fort.