Muza Rubackyte, Litauen

(c) Christine de Lanoe
Ihre Leidenschaft für das Werk Franz Liszts drückt sich auch in ihren Konzertprogrammen aus. So hat Muza Rubackyte die zwölf Transzendentalen Etüden Liszts beim Festival Radio France Montpellier aufgeführt; alle drei Bände der Années de pèlerinage brachte sie bei Rezitals in Bayreuth zu Gehör. Geboren in Litauen, pendelt die Pianistin heute zwischen ihren verschiedenen Wohnsitzen in Vilnius, Paris und Genf hin und her. In ihrer Heimat wurde sie mehrfach vom litauischen Präsidenten für ihre Verdienste als kulturelle Botschafterin geehrt. In Vilnius gründete sie auch ein alle zwei Jahre stattfindendes Klaviermusikfestival. Muza Rubackyte, die in Moskau studierte und erstmals 1981 mit dem Grand Prix beim internationalen Liszt-Bartók-Klavierwettbewerb in Budapest auf sich aufmerksam machte, ist eine europaweit gefragte Künstlerin. Einen Namen gemacht hat sie sich u.a. mit ihrer Einspielung der 24 Präludien und Fugen von Dmitri Schostakowitsch sowie auch mit ihren Interpretationen des Klavierkonzerts Ressurection von Krzysztof  Penderecki.