Pater noster in Bethlehem: Der Kammerchor der Weimarer Musikhochschule geht auf Konzertreise nach Israel

Blick auf Jerusalem; Foto: Jan Kreyßig

Pater noster in Bethlehem: Der Kammerchor der Weimarer Musikhochschule geht auf Konzertreise nach Israel

Ein Mammutprogramm absolviert in diesen Wochen der Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Nach intensiven Proben singt er am heutigen Freitagabend in der Weimarhalle sowie auch morgen, Samstag, 3. Juni um 19:00 Uhr im Erfurter Dom u.a. die „Glagolitische Messe“ von Leos Janáček auf Alt-Slawisch. Doch kaum ist der letzte Ton verklungen, steigen die Choristen am Sonntag auch schon in das Flugzeug nach Israel. Im Heiligen Land absolviert der Kammerchor unter der Leitung von Prof. Jürgen Puschbeck vom 4. bis 10. Juni eine Konzertreise nach Jerusalem und Bethlehem.

Den Beginn macht ein chorsinfonisches Konzert gemeinsam mit dem Kammerchor der „Jerusalem Academy of Music and Dance“ und einem israelischem Orchester am Mittwoch, 7. Juni um 20:00 Uhr in der großen Henry Crown Hall in Jerusalem. Es erklingen die „Psalmensinfonie“ von Igor Strawinsky, die „Chichester Psalms“ von Leonard Bernstein und die a-cappella-Psalmen „Mizmorei Tehilim“  des israelischen Komponisten Tzvi Avni. Darauf folgt eine Begegnungsmatinee am Donnerstag, 8. Juni um 13:30 Uhr in der Deutschen Schmidtschule Jerusalem an der Nablus Road. Dort singt der Kammerchor verschiedene geistliche Chorwerke von Bach bis Schütz sowie, auch gemeinsam mit dem Mädchenchor der Schmidtschule, deutsche Volkslieder und ein „Irish Blessing“.

Den Abschluss der Israelreise des Kammerchors bildet ein gemeinsames Konzert mit dem „Olives Branches Choir“ der Universität Bethlehem am Donnerstag, 8. Juni um 20:30 Uhr in der „Chapel of the Divine Child“ in Bethlehem. Zu hören sein werden u.a. „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ von Heinrich Schütz, „Richte mich Gott“ von Felix Mendelssohn Bartholdy und als Uraufführung „Die Versuchung Jesu in der Wüste“ von Friedrich Praetorius. Weiterhin steht die Motette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ BWV 226 von Johann Sebastian Bach auf dem Programm – sowie auch das „Pater noster“ aus der Feder von Franz Liszt.