
Musikalische Welten
Opernwerkstatt mit Auszügen aus „Così fan tutte“, „Rusalka“ und „La Bohème“
Das Institut für Gesang | Musiktheater der Weimarer Musikhochschule lädt zu zwei besonderen Abenden ein. Eine „Opernwerkstatt“ am Freitag, 6. Februar und Samstag, 7. Februar jeweils um 19:00 Uhr im Studiotheater Belvedere öffnet den Blick auf die künstlerische Arbeit, die im szenischen Unterricht täglich entsteht. Präsentiert werden drei große Akte und Szenen aus dem klassischen Opernrepertoire – mit allem, was Musiktheater lebendig macht: Stimme, Körper, Ensemble sowie Bühnenbild, Kostüme und Licht.
Auf dem Programm stehen das Finale des 1. Aktes aus Mozarts „Così fan tutte“, der 1. Akt aus Dvořáks „Rusalka“ bis zur berühmten Mond-Arie sowie der 3. Akt aus Puccinis „La Bohème“. Drei Werke, drei musikalische Welten: Gemeinsam zeichnen sie ein Panorama dessen, was Opernausbildung heute bedeutet, nämlich individuelle künstlerische Entwicklung im Einklang mit konzentrierter und professioneller Ensemblearbeit.
Es singen Studierende des Instituts Gesang | Musiktheater, die szenische Einstudierung übernimmt Prof. Jochen Biganzoli. Die Kostüme stammen von Bernadette Anna Nieslony, für die Videoprojektionen zeichnet Thomas Lippick verantwortlich – und musikalisch einstudiert wurden die Abende von Alevtina Sagitullina und Márton Terts. Am Klavier agieren Ana Maria Lupu, Jaroslav Novosiolov und Márton Terts.
„Ein Schwerpunkt des szenischen Unterrichts am Institut für Gesang | Musiktheater liegt genau auf dieser Ensemblearbeit“, sagt Regisseur Prof. Jochen Biganzoli. „Jenem Moment, in dem aus einzelnen, individuellen Leistungen eine glaubhafte theatralische Wirklichkeit entsteht. In der intensiven Verbindung von Stimme, Körper, Raum, Musik und Partnerbezug entsteht jene Präsenz, die Musiktheater auszeichnet.“
Der Abend richtet sich an Studierende, Lehrende und alle Musiktheaterbegeisterten, die einen transparenten Einblick in die Ausbildung im szenischen Bereich an der Hochschule gewinnen möchten – und zugleich die emotionale wie szenische Kraft großer Oper erleben wollen.
[02.02.2026]
