Veranstaltungen

Thüringer Tage der Synagogenmusik Weimar | Erfurt | Berkach

Zeitraum: 9.–12. Juli 2014

Deutschland ist die Heimat der liberalen jüdischen Tradition, die im Geist der Aufklärung geboren wurde. Offenheit, Toleranz und Freiheit des Denkens sind die Grundprinzipien dieser Tradition, die nicht nur das innerjüdische Leben, sondern auch die beziehungen zum nichtjüdischen Umfeld bestimmen.

An diese geistige Tradition des deutschen Judentums knüpft das heutige jüdische Leben in Thüringen an, das seinen Mittelpunkt in der Jüdischen Landesgemeinde mit ihren ca. 800 Mitgliedern hat. Seit Sommer 2013 leistet die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar einen wichtigen Beitrag zum jüdischen Leben in Deutschland und Europa: Mit der Errichtung der europaweit ersten Professur für die Geschichte jüdischer Musik wurde in Zusammenarbeit mit dem Abraham Geiger Kolleg die dringend notwendige akademische Basis für die Ausbildung jüdischer Kantoren geschaffen.

Im Rahmen der Thüringer Tage der Synagogenmusik wird dieser musikalische Schatz einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ein historisches Ereignis stellt der Freitagabend-Gottesdienst in der Alten Synagoge dar - der erste seit der Zerstörung der jüdschen Gemeinde in Erfurt im 14. Jahrhundert.

::: Programm (PDF) :::

Fotogalerie zum Eröffnungskonzert am 9. Juli im Festsaal Fürstenhaus, Weimar

Konzert synagogaler Musik mit internationalen Kantoren und dem Kammerchor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Zum Vergrößern klicken Sie bitte auf ein Bild.
® Maik Schuck

Ermöglicht durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für das Verbundprojekt Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur