Netzwerk Musikhochschulen

Die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar engagiert sich im Netzwerk Musikhochschulen - einem Zusammenschluss von elf der 24 deutschen Musikhochschulen. Die Verbundpartner entwickeln spezifische Workshops und Evaluationsinstrumente. Zudem wird hochschulindividuell und nachfrageorientiert Unterstützung zu Aspekten des Qualitätsmanagement angeboten.

Das Netzwerk Musikhochschulen fördert die Lehr- und Personalentwicklung und ermöglicht entsprechende Reflexion durch Austausch. Außerdem soll anwendungsbezogene Forschung zu Qualitätsmanagement an Musikhochschulen die Lücke im wissenschaftlichen Diskurs schließen.

Das Netzwerk wird seit April 2012 wird durch Mittel aus dem Qualitätspakt Lehre gefördert.


Innovationen in der Lehre - Ideenwettbewerb

Nähere Informationen

Sie haben eine innovative Idee, wie wir Ihre Lehre an unserer Hochschule noch besser unterstützen könnten, aber Ihnen fehlt es an den personellen oder finanziellen Ressourcen?

Aus den Mitteln des Netzwerks Musikhochschulen können für das Wintersemester 2018/19 wieder finanzielle Mittel für die Förderung innovativer Lehrideen bereitgestellt werden. Gefördert werden innovative Pilotprojekte mit insgesamt bis zu 2.000 Euro.

Beantragt werden können u.a. die Einrichtung studentischer Hilfskraftstellen, Sachmittel (z.B. Software, Literatur, Hardware), eine interne Weiterbildung für alle am Projekt Beteiligten etc. Die Mittel werden durch die Hochschulleitung vergeben. Die Bekanntgabe über die Auswahl erfolgt zum Ende des Sommersemesters.

Ihre Idee kann sich beispielsweise auf die folgenden Bereiche beziehen:
  • Interdisziplinäre Projekte in der Lehre
  • Entwicklung und Einsatz von Lehr- und Lernmaterialien
  • Entwicklung und Anwendung innovativer (kompetenzorientierter) Prüfungsmethoden
  • Entwicklung und Umsetzung neuartiger Beratungs- und Betreuungskonzepte
  • Gestaltung der Lehrinhalte unter besonderer Berücksichtigung von Genderaspekten
  • Gestaltung der Lehrinhalte unter besonderer Berücksichtigung von Interkulturalität und Mehrsprachigkeit
  • Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Verbesserung von Studium und Lehre
  • Projekte im Bereich E-Learning
  • Projekte zur Gestaltung der Studieneingangsphase
  • Projekte zum Forschenden Lernen
  • Innovatives Projekt im Bereich Nachwuchsförderung etc.

Zielgruppe
Alle Lehrenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Gefördertes Projekt 2017/18
Prof. Jörn Arnecke: Lernvideos zur Allgemeinen Musiklehre

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbung inkl. Konzept, Finanz- und Zeitplan bis zum 8. Juli 2018 bei Frau Dr. Susanne Stamm persönlich oder per Email (susanne.stamm(at)hfm-weimar.de) ein. Die Stabsstelle für Lehre und Qualitätsentwicklung steht Ihnen auch für Rückfragen zur Verfügung.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich zu einer Veröffentlichung des Projekts im Rahmen der Pressearbeit unserer Musikhochschule sowie zu einer begleitenden Evaluation bereit.

Workshops und andere Veranstaltungen

Veranstaltungen an der HfM Weimar

Konfliktmanagement - Zum konstruktiven Umgang mit Konflikten im Kontext Hochschule // 14. + 15.06.2018

14. bis 15. Juni 2018 | HfM Weimar
Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen und Mitglieder der Verwaltung
mit Dipl.-Psych. Gerda Reiff

Konflikte sind Bestandteil unserer sozialen Realität. Ein guter Umgang mit diesen komplexen und dynamischen Situationen ist nicht einfach. Schnell wird man in ein Knäuel aus Emotionen, Ansprüchen und Fakten verwickelt. Man gewinnt den Überblick (zurück), wenn man das eigene Handeln und seine Auswirkungen im Umgang mit Interessensunterschieden zunächst reflektiert. Im nächsten Schritt geht es darum zu überprüfen, wie klar die eigene Position formuliert ist und ob man sie angemessen vertritt. Es gilt, im Gespräch zu erkennen, ob und in welcher Hinsicht möglicherweise eine Anpassung der eigenen Zielsetzungen gefordert ist, um gemeinsam eine gute Lösung auszuhandeln.

Anmeldung unter: https://lehreportal.netzwerk-musikhochschulen.de/de/workshops-hochschuluebergreifend

6. QM-Workshop Von der Sisyphusarbeit zur Qualitätskultur // 27./28.09.2018

27./28. September 2018
Zielgruppe: QM-Beauftragte sowie alle Hochschulangehörigen

Unter dem Titel "Qualitätssicherung an Musikhochschulen – von der Sisyphusarbeit zur Qualitätskultur" findet vom 27. bis 28. September 2018 der 6. QM-Workshop des Netzwerks Musikhochschulen an der HfM Weimar statt. Im Fokus der Veranstaltung stehen eine Bestandsaufnahme aktueller Qualitätssicherungspraxis an Musikhochschulen sowie die Vernetzung von QM-Beauftragten und mit QM-Aufgaben betrauten Mitarbeitenden in Lehre und Verwaltung. Wir freuen uns über Ihre Praxisbeiträge, um gemeinsam über Erfolge und Herausforderungen bei der Implementierung von QM-Systemen an Musikhochschulen zu diskutieren und ein Benchlearning zu ermöglichen.

Individuelle Workshops und Coachings an der HfM Weimar

Sie interessieren sich für ein bestimmtes Thema? Unsere "Inhouse-Angebote" des Netzwerks machen individuelle Coachings für Führungskräfte oder Workshops für Lehrende und Mitglieder der Verwaltung an unserer Hochschule möglich. Bitte sprechen Sie uns jederzeit an.

Veranstaltungen an den Verbundhochschulen des Netzwerks Musikhochschulen

Jahrestagung des Netzwerks Musikhochschulen // 15. + 16.11.2018

15. und 16. November 2018 | Hochschule für Musik Detmold (Palais)

Thema: Diversität

Vielfalt an Musikhochschulen ist wahrlich kein neues Thema. Insbesondere die unterschiedliche kulturelle Herkunft von Studierenden und Lehrenden ist gewohnte und gelebte Praxis. Relativ neu – in Deutschland seit circa 15 Jahren – ist allerdings eine besondere Sensibilität gegenüber der Heterogenität der Hochschulangehörigen – und eine durchweg positive Betrachtungsweise der Verschiedenheit. Es geht um Wertschätzung der "Anderen" und um Gewährleistung von Chancengleichheit. Argumentiert wird, dass die Entwicklung der Organisation – insbesondere hinsichtlich ihres Leistungsvermögens – letztlich von einer produktiven Vielfalt seiner Mitglieder profitiere. Diese sowohl werte- als auch nutzenorientierte positive Sichtweise soll aber nicht die besonderen Anstrengungen und Herausforderungen leugnen, die mit der Vielfalt der Hochschulangehörigen verbunden sein kann. Auf der Jahrestagung im November 2018 sollen diese verschiedenen Aspekte in Bezug auf die Realität an Musikhochschulen durchleuchtet und erörtert werden.

Nähere Informationen: https://www.netzwerk-musikhochschulen.de/jahrestagung-2018

Summer School "MUSIK – KÖRPER – SPRACHE. Kommunikation in künstlerischen Prozessen" // 11.-14.09.2018

11.-14. September 2018, 18:00 Uhr | HfM Detmold
Zielgruppe: Lehrende aller Fachgruppen

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist." (Viktor Hugo)

Musik wird oft als Sprache mit besonderem Wert bezeichnet. Diese Sprache weiter zu entwickeln und das eigene künstlerische Vokabular zu erweitern sind Inhalte künstlerischer Lehr-Lern-Prozesse. Kommunikation findet hierbei auf unterschiedlichen Ebenen und – anknüpfend an das einleitende Zitat – in verschiedenen Sprachen statt. Im Rahmen der vierten Summer School des Netzwerks Musikhochschulen soll diese Vielschichtigkeit der Kommunikation in künstlerischen Prozessen mit folgenden Themenschwerpunkten
näher betrachtet werden:
  • Wie kommunizieren Sie? Mit dem Fokus auf Körpersprache und Bühnenpräsenz werden wir im ersten Teil der Summer School zunächst den Blick auf Ihr eigenes Kommunizieren richten. Entwickeln Sie ein Bewusstsein sowohl für das eigene Kommunikationsverhalten als auch für das Kommunikationsverhalten anderer, um so professionell auf der Bühne, aber auch im Unterricht agieren zu können.
  • Wie kommunizieren andere? In einem zweiten Schritt wenden wir uns interdisziplinären Methoden und Kommunikationsübungen zu. Sich blind zu verstehen, gemeinsam zu atmen, eindeutig zu kommunizieren und die Impulse des anderen richtig zu deuten sind u.a. im Tanz und im Schauspiel von zentraler Bedeutung. Profitieren Sie von fachverwandten Herangehensweisen!
  • Wie kommunizieren wir gemeinsam? Lernen Sie Kommunikations- und Feedbacktechniken kennen, die zur Aktivierung von Studierenden anregen und so zu einer effektiven Unterrichtskommunikation beitragen.
Call for participation: Sie möchten sich aktiv in die Summer School 2018 einbringen und Ihre Arbeits- bzw. Heransgehensweise zum Thema in einem Beitrag vorstellen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und Ihre Ideen.
(lpe_ag(at)netzwerk-musikhochschulen.de)

Weitere Workshops an anderen Musikhochschulen

Das Netzwerk Musikhochschulen bietet in jedem Semester hochschulübergreifende Workshops für Lehrende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung an. Die Workshops bieten die Möglichkeit, Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachbereichen der eigenen Hochschule, aber auch Fachkolleginnen und Fachkollegen aus anderen Musikhochschulen zu treffen und sich – begleitet von erfahrenen Dozentinnen und Dozenten – zu klassischen und auch innovativen Themen rund um die Lehre auszutauschen. Das aktuelle Programm finden Sie hier. Die Teilnahme ist für Mitglieder unserer Hochschule kostenlos!

Das Anmeldeformular und weitere Informationen finden Sie hier.

Ansprechpartnerin

  • Dr. Susanne  Stamm

    Dr. Susanne Stamm

    Mitarbeiterin Lehre und Qualitätsentwicklung
    Lokale Koordination Netzwerk Musikhochschulen
    Fürstenhaus – Hauptgebäude
    Raum: 023
    03643 | 555 246

Bund-Länder-Programm Qualitätspakt Lehre

Das Netzwerk Musikhochschulen wird auch in der zweiten Förderphase durch Mittel aus dem Qualitätspakt Lehre gefördert. Mit dem Bund-Länder-Programm unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2011 die Verbesserung der Studienbedingungen und der Lehrqualität an deutschen Hochschulen. Das Programm unterstützt die Hochschulen bei der Qualifizierung ihres Personals für Lehre, Betreuung und Beratung. Daneben soll die Qualität der Hochschullehre gesichert und weiterentwickelt werden.

Das BMBF förderte in der ersten Periode bis 2016 insgesamt 186 Hochschulen mit 253 Projekten. In der zweiten Förderperiode bis 2020 erhalten 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen (und darunter auch unser Verbundprojekt) die Möglichkeit, ihre erfolgreichen Konzepte nach positiver Zwischenbegutachtung weiterzuentwickeln und auf andere Hochschulbereiche zu übertragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.