Doyen der Weimarer Gitarrenschule: Prof. Jürgen Rost feiert am 7. März seinen 70. Geburtstag

Prof. Jürgen Rost | Fotos: Alexander Busch (li.) / Guido Werner

Doyen der Weimarer Gitarrenschule: Prof. Jürgen Rost feiert am 7. März seinen 70. Geburtstag

Unzählige gemeinsame Jahre verbinden Prof. Jürgen Rost und "seine" Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Zunächst Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, studierte er im Anschluss bei Prof. Roland Zimmer (1933-1993) und Prof. Ursula Peter (1924-1989), den beiden prägenden Persönlichkeiten der "Weimarer Gitarrenschule".

Jürgen Rost wurde dann später selbst Professor für Gitarre in Weimar: Nach seiner mittlerweile über 40-jährigen Lehrtätigkeit gehört er längst selbst zu den Namen, die international mit dieser Gitarrenschule in Verbindung gebracht werden. Nun feiert Prof. Jürgen Rost am Samstag, 7. März, seinen 70. Geburtstag.

Er prägte Generationen von jungen Gitarristen, die inzwischen ihrerseits ihr Wissen an viele kleine und große Schülerinnen und Schüler weitergegeben haben. "So leben seine wertvollen pädagogischen Merksätze, von denen jeder seiner Studierenden eine Menge zitieren kann, nun bereits in der dritten Generation", freut sich die Direktorin des Instituts für Gitarre, Prof. Christiane Spannhof.

"Der Name Jürgen Rost ist eng mit einer hervorragenden Basisausbildung verbunden, die eine gute Grundlage für eine  lebenslange Tätigkeit ist." Nach einer erfolgreichen Bühnenkarriere, besonders bekannt im Gitarrenduo mit seiner Frau Prof. Monika Rost, widmete sich Jürgen Rost in den letzten Jahren stärker der Nachwuchsförderung.

Seit 2010 pensioniert, unterrichtet er bis heute mit unermüdlichem Engagement Schülerinnen und Schüler des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule am Musikgymnasium Schloss Belvedere. Auch beim "Herbstkurs für Jugendliche und Studenten", den der von ihm gegründete Gitarrenverein jährlich durchführt, ist Rost eine feste Größe und inspirierend für alle Teilnehmer.

"Mit seiner geduldigen, freundlichen Art  ist er uns nach wie vor ein geschätzter, lieber Kollege", sagt Christiane Spannhof. "Immer zu einem Späßchen aufgelegt, spürt man doch, wie sehr sein Herz an alldem hängt, was er über Jahre an unserem Haus für die Gitarre geschaffen hat."

Anlässlich seines 65. Geburtstags vor fünf Jahren musizierte sein Institut für ihn, dieses Mal hat der Jubilar sich anders entschieden: Er möchte seinen Geburtstag außerhalb von Weimar ohne großen Trubel genießen. Sein Wunsch an Familie und Freunde ist eine Spende für den "Anna-Amalia-Gitarrenwettbewerb", dessen Initiator er mit Monika Rost vor nunmehr 22 Jahren war.

Seitdem fand der Wettbewerb alle zwei Jahre immer mit einem überaus großen persönlichen Aufwand seinerseits statt. "Nun bringt die Absage eines Hauptsponsors dieses schöne Event für die Nachwuchsgeneration in Gefahr", erläutert Prof. Spannhof. "Es ist Jürgen Rost eine Herzensangelegenheit, hier zu helfen."

Die Hochschule für Musik und ihr Institut für Gitarre gratulieren Jürgen Rost mit den allerbesten Wünschen für Gesundheit und Wohlergehen und danken ihm gleichzeitig für die überaus erfolgreiche künstlerische und pädagogische Arbeit der letzten Jahrzehnte.

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