Aktuelle Maßnahmen und Regelungen während der Corona-Pandemie

Die Hochschulgebäude bleiben für die Öffentlichtkeit grundsätzlich bis auf Weiteres geschlossen. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung und unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften sind ausgewählte Räume für Unterricht und Üben geöffnet.

Das unbedingte Befolgen dieser Regeln ist nötig, um eine eventuelle Infektionskette nachvollziehen zu können. Zuwiderhandlungen können u.U. dazu führen, dass die Hochschule insgesamt geschlossen werden muss.


→ Rundbrief zur Planung und Durchführung der Lehre im Wintersemester 2020/21 (19.07.2020)

  

→ Rundbrief zu den Öffnungszeiten und Raumnutzungen für die Monate August und September (14.07.2020)

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Rundbrief zur Planung und Durchführung der Lehre im Wintersemester 2020/21 (19.07.2020)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,


Sie alle haben mit großem Engagement ein außergewöhnliches Semester bewältigt. Dafür sind Ihnen Hochschulleitung und vor allem die Studierenden sehr dankbar. Leider werden auch im Wintersemesters 2020/21 noch keine „normalen“ Bedingungen herrschen. Sicher bewegt Sie bei der Planung und Vorbereitung die Frage, in welchem Umfang und in welcher Form Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können.

Die Hochschule strebt ein Lehrangebot weitestgehend in Präsenz an, um den essentiell wichtigen persönlichen Kontakt und den fachlichen Diskurs zwischen Studierenden und Lehrenden wieder (und weiter) vor Ort zu ermöglichen. Dies wird nach heutigem Stand auch grundsätzlich möglich sein.

Zu beachten ist hierbei, dass es für jeden Unterrichtsraum in der Hochschule eine zulässige Personenhöchstzahl geben wird, um weiterhin geltende Abstandsregeln einhalten zu können. Um trotzdem ein möglichst vollständiges Lehrangebot sicherzustellen, werden wir ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung der Lehrveranstaltungen sowie Kommunikationsbereitschaft und ein solidarisches Miteinander bei der Raumbelegung brauchen.

Bitte prüfen Sie bei der Planung Ihrer Lehre, insbesondere der Seminare, Übungen etc., ob eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sinnvoll und möglich ist. Dies sollte dann entsprechend im Vorlesungsverzeichnis vermerkt werden.

Bei einer hohen Zahl angemeldeter Studierender wäre eine Mischung aus Präsenz- und digitaler Lehre, zum Beispiel im wöchentlichen Wechsel, eine geeignete Option (mit diesem Konzept planen übrigens viele Hochschulen ihre Lehrveran-staltungen im Wintersemester).

Die Hochschulleitung bittet darum, die größeren Räume möglichst optimal auszunutzen. Bitte stimmen Sie sich deswegen in Bezug auf die Raumbelegung langfristig untereinander sowie mit den Raumkoordinatoren ab, damit wir für die Studierenden bestmögliche Bedingungen für ein erfolgreiches Wintersemester schaffen.

Damit Sie Ihre Lehrveranstaltungen für das Wintersemester planen können, möchten wir Sie über die räumlichen Bedingungen und die Sicherheits-und Hygienevorschriften informieren.

Für alle Unterrichte, Proben, Üben gilt:

  • Die vorgeschriebene Personenhöchstzahl pro Raum ist unbedingt einzuhalten! Nur so können die Abstände – gerade auch für Bläser und Sänger - eingehalten werden.
  • Zwischen allen Spielern sind auch weiterhin 1,5 m Abstand einzuhalten, der Abstand der Bläser*innen und Sänger*innen muss in Spielrichtung/Singrichtung mindestens 2,5 m betragen.
  • Ein Probenblock für größere Ensembles kann grundsätzlich maximal 75 Minuten dauern, auf eine 30-minütige Lüftungspause kann ein weiterer Probenblock von 75 Minuten folgen.
  • Vorlesungen, Seminare sowie alle anderen Unterrichte, können in der gewohnten Länge stattfinden.
  • Jeder Musizierende spielt an einem eigenen Pult.
  • Eine endgültige Entscheidung zu Veranstaltungen mit Öffentlichkeit wird im September fallen, weil es auch dazu eines eigenen Konzeptes bedarf.



Nutzung des Festsaals im Wintersemester:

  • Die Proben für Hochschulorchester, Hochschulchor, Collegium Musicum und Kammerchor finden im Wintersemester 2020/2021 im Festsaal statt.
    • Hochschulchor: dienstags 18:30 - 22.00 Uhr
    • Collegium Musicum: mittwochs 19:30 - 22:00 Uhr
    • Hochschulorchester: donnerstags 10:00 - 13:00 Uhr
    • Kammerchor: donnerstags 18:00 - 21:00 Uhr
       
  • Im Festsaal wird die Bühne im Wintersemester nicht gefahren werden, sondern bleibt flach. Bühnenumbau wird es grundsätzlich nicht geben, um schnell und flexibel umstuhlen zu können. Es sind 35 Stühle im Saal, da sich maximal 35 Personen im Saal aufhalten dürfen.
  • Der Festsaal wird im Wintersemester vorrangig für Lehrveranstaltungen in großen Besetzungen sowie für die Senatssitzungen genutzt.
  • Die festen Saalzeiten der Institute sind leider auch weiterhin aufgehoben.

 

Weitere Räume:

  • Im Saal am Palais gelten vergleichbare Regeln zum Festsaal, auch dort wird die Bestuhlung lose sein.
  • Im Hörsaal am hzh werden die freizuhaltenden Plätze markiert, zusätzlich werden rechts und links im Raum Sitzmöglichkeiten geschaffen.
  • Alle weiteren großen Räume sind wie gewohnt flexibel und bis zur angezeigten Personenhöchstzahl für Ensembleproben, Vorlesungen und Versammlungen nutzbar.
  • Zusätzlich ist es gelungen, den Saal in der Notenbank, Steubenstraße 15, für eine begrenzte Stundenzahl am Tag zu mieten. Dieser Raum ist sehr gut für Kammermusik- und Ensembleunterricht, Klassenvorspiele (also hochschulinterne Vorspiele), Ensembleproben bis zu max. 22 Personen, resp. 18 Personen für Gesang und Bläser, geeignet.
     

Für alle Fragen zu Raumauslastung und Möglichkeiten zur Nutzung weiterer Räume auch außerhalb der Hochschule, wenden Sie sich bitte an vizepraxis(at)hfm-weimar.de oder die Mitarbeitenden des Veranstaltungsbüros.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und grüßen Sie sehr herzlich,
Ihre/ Eure

Prof. Dagmar Brauns Prof. Anne-Kathrin Lindig
Vizepräsidentin für Studium and Lehre Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis

Rundbrief zu den Öffnungszeiten und Raumnutzungen für die Monate August und September (14.07.2020)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,


mit dem überarbeiteten Corona-Raumkonzept wollen wir Schritt für Schritt die Arbeitsbedingungen in unseren Häusern weiter lockern. Die Monate August und September werden der Probelauf für die Regelungen im Wintersemester. Wir sammeln Erfahrungen und entwickeln daraus, wie unser Konzept ab Oktober funktionieren kann.

Voraussetzung zum Gelingen ist Ihre Verantwortung für die Umsetzung unserer Regeln. Dieser Tabelle entnehmen Sie bitte die Öffnungszeiten der Gebäude im August und September.

Zur Sicherheit bleiben die Hochschulgebäude weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen. Lehrende und Studierende müssen für Gespräche mit den Mitarbeitenden der Verwaltung Termine vereinbaren.
 

Neuerungen zum Üben und Unterrichten:

  • Ab August müssen Sie sich für den Unterricht und zum Üben nicht mehr voranmelden. Jedoch ist es weiterhin unerlässlich, dass sich alle Lehrenden und Studierenden beim Betreten bzw. Verlassen der verschiedenen Gebäude an- und wieder abmelden. Das geschieht im Fürstenhaus am Empfang bzw. in den anderen Häusern am jeweiligen Einlassdesk über Zutrittslisten, die pro freigegebenem Raum geführt werden.
  • Die Raumverwaltung von Seminarraum 1, Seminarraum 2 und Hörsaal am hzh wird wieder von Frau Nickol übernommen. Raum 304 am hzh wird ab sofort wieder vom Dekanat der Fakultät II verwaltet.
  • Ab September werden alle Räume wieder freigegeben. Jede*r Lehrende bekommt dann seinen gewohnten Raum zurück.
  • Wenn Übende einen Raum verlassen müssen, weil dort Unterricht stattfindet, haben sie sich am Empfang bzw. am jeweiligen Einlassdesk zu melden, weil auch ein Raumwechsel dokumentiert werden muss.
  • Jeder Raum wird mit einem Türschild versehen, welchem zu entnehmen ist, wie viele Personen sich dort maximal aufhalten dürfen. Pro Person im Raum müssen mindestens 7 Quadratmeter bzw. 9 Quadratmeter für Sänger*innen und Bläser*innen zur Verfügung stehen. Für Sitzungen werden 5 Quadratmeter pro Person veranschlagt.
  • Ab August wird nicht mehr durch das Sicherheitsteam desinfiziert und gelüftet, sondern in Eigenverantwortung durch die Raumnutzer*innen. Desinfektionsmittel werden in allen Häusern zur Verfügung gestellt. Diese dürfen auch weiterhin nicht für die Tasteninstrumente verwendet werden, da das schwere Schäden verursacht.
     

Informationen zu den Prüfungen im August/ September

  • Im September können Prüfungen mit drei Akteur*innen auf der Bühne stattfinden.
  • Prüfungskonzerte finden auch im September ohne Publikum statt.
  • Terminreservierungen für Prüfungen werden bis 28.7. entgegengenommen: Für Raum 108 im Fürstenhaus und Raum 301 im hzh über das Veranstaltungsbüro, für Raum 304/ hzh über das Dekanat der Fakultät II, für das Beethovenhaus über Frau Gläßl und für das Palais über Frau Schenke.
    Meldungen nach dem 28.7. können nicht mehr berücksichtigt werden.
     

Ausblick auf das Wintersemester 2020/21

Wir gehen davon aus, dass uns die Sicherheitsabstände noch eine Weile begleiten werden.

Lehrveranstaltungen mit Ensemblearbeit wie z.B. Chor und Orchester sowie auch Vorlesungen werden aus jetziger Sicht nur mit stark reduzierter Personenzahl durchführbar sein.

Unser Ziel ist es dennoch, dass möglichst viel Lehre wieder stattfinden kann – und dazu gehört auch die Aufführungspraxis in öffentlichen Veranstaltungen – unter Bedingungen, die höchstmögliche Sicherheit für alle Mitglieder unserer Hochschule und unsere Gäste gewährleisten. Für Veranstaltungen mit Publikum erarbeiten wir derzeit ein separates Konzept.

Ab Oktober soll auch der Festsaal Fürstenhaus wieder für die Lehre zur Verfügung stehen. Im September wird dieser Raum noch dringend für andere Termine benötigt.
 

Informationen für Mitarbeitende aus Technik und Verwaltung

  • Die Büros in allen Gebäuden sind auch im August und September wie gewohnt zugänglich.
  • Mitarbeiter*innen mit Zeiterfassung zeigen wie bisher beim Betreten des eigenen Gebäudes ihren Hausausweis vor. Beim Betreten der anderen Gebäude melden sie sich wie gewohnt beim Einlassdesk oder Empfang an.


Wir alle haben seit Mai Hygieneregeln „üben“ können und beherrschen diese nun sicher sehr gut. Mein wichtigster Appell geht daher an Ihre Verantwortung:

Alle, die sich auch weiterhin an die Mindestabstände, das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung und die gründliche Händereinigung halten, helfen mit, dass nicht wieder die gesamte Hochschule geschlossen werden muss. Unserem überarbeiteten Sicherheits- und Hygienekonzept zu weiteren Lockerungen liegen die Vorgaben der Regierung und die Empfehlungen der Fachleute zugrunde.

Viele von Ihnen haben sich in den letzten Wochen bei uns, dem Krisenstab und der Hochschulleitung bedankt. Das hat uns gutgetan und uns ermuntert, weiter an Dingen zu arbeiten, die wir alle vorher noch nie getan haben. Herzlichen Dank dafür!

Ich wünsche Ihnen erholsame Sommertage, die Sie hoffentlich auch für das so dringend benötigte Durchatmen nutzen werden.

Herzliche Grüße
Ihre Anne-Kathrin Lindig
Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis