Aktuelle Maßnahmen und Regelungen während der Corona-Pandemie

Die Hochschulgebäude bleiben für die Öffentlichkeit grundsätzlich bis auf Weiteres geschlossen. Gemäß den gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung und unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften sind ausgewählte Räume für Unterricht und Üben geöffnet.

Das unbedingte Befolgen dieser Regeln ist nötig, um eine eventuelle Infektionskette nachvollziehen zu können. Zuwiderhandlungen können u.U. dazu führen, dass die Hochschule insgesamt geschlossen werden muss.


→ Rundbrief zur Planung und Durchführung der Lehre im Wintersemester 2020/21 (19.07.2020)
 

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Rundbrief des Präsidenten vom 18.09.2020

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,


wir alle haben gelernt, dass unsere Weimarer Hochschulwelt Anteil hat an einem Weltdrama - dem Kampf der authentischen Musik, live aufgeführter Musik, um ihr Überleben in der Zeit der Pandemie. Begierig folgen wir den neuesten Nachrichten aus Konzerthäusern, Operntheatern und Musikhochschulen. Wie machen es die anderen? Wo gibt es wissenschaftlich legitimierte, praxistaugliche Erkenntnisse über eine Musizier- und Konzertpraxis, ohne Gefahren für Musiker, Musikerinnen und Publikum? Und was können wir selber wagen?

Ich gestehe, dass ich als Berufsoptimist im Frühsommer daran glauben wollte, wir seien zu Semesterbeginn bereits über den Berg. Jetzt wissen wir: für eine generelle Entwarnung ist es zu früh. Wir wissen aber auch: ohne das Lebenselixier Konzerterlebnis geht es überhaupt nicht! Darum werden wir im Herbst und Winter ganz neue Formen dafür erproben. Davon später mehr!

Zum Semesterbeginn startet an unserer Hochschule wieder der Präsenzbetrieb. Es freut uns außerordentlich, dass auch Ensembleunterrichte und Vorlesungen wieder von Angesicht zu Angesicht stattfinden können. Nach wie vor müssen wir uns aber sehr diszipliniert an viele Regeln halten.

Das sind zum einen die allgemein gültigen Abstands- und Hygienevorschriften. Zum anderen besteht weiterhin Dokumentationspflicht, wer sich wann in welchen Hochschulgebäuden aufhält. Alle Mitglieder und Angehörigen der Hochschule tragen die Verantwortung für die Umsetzung!
 

Einlass und Öffnungszeiten

Das Anmeldesystem, das wir im September eingeführt haben, wird modifiziert fortgesetzt: Grundsätzlich gilt, dass sich jede*r beim Betreten eines Hochschulgebäudes registrieren und in die Liste für den entsprechenden Raum eintragen muss.

Im Fürstenhaus erfolgt die Anmeldung am Empfang. Das hzh, das Palais und das Beethovenhaus werden zu den Stoßzeiten mit einem Einlassdesk besetzt sein. Zu den Randzeiten müssen sich alle, die die Gebäude betreten, selbstständig in die ausliegenden Raumlisten eintragen und beim Verlassen der Gebäude die Uhrzeit notieren. Ebenso wird es im Haydn- und Bachhaus ganztägig gehandhabt.

Die Öffnungszeiten sowie die Anwesenheitszeiten der Einlasshelfer*innen entnehmen Sie bitte dieser Tabelle (PDF).

Für Vorlesungen und Seminare, Ensemble-Unterrichte wie Chor und Orchester müssen Teilnehmerlisten erstellt und bis spätestens 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn am Empfang/ Einlassdesk hinterlegt werden, um einen zügigen Einlass aller Teilnehmenden zu ermöglichen. Wenn keine Liste vorliegt, müssen sich alle Studierenden einzeln in die Raumlisten eintragen, was zu Warteschlagen und verspätetem Veranstaltungsbeginn führen kann.

Wenn Sie eine Probe oder einen Ensembleunterricht in der Notenbank angemeldet haben, erhalten Sie am Empfang Fürstenhaus zusammen mit dem Schlüssel eine auszufüllende Teilnehmerliste, die Sie bei Schlüsselrückgabe ausgefüllt wieder abgeben.

Alle Listen werden im Veranstaltungsbüro für die Dauer der gesetzlich vorgeschriebenen Frist aufbewahrt und anschließend vernichtet.

In der kommenden Woche erhalten Sie ein Schreiben der Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis zu den Regelungen für Konzerte und öffentliche Veranstaltungen ab Oktober. Informationen zur Nutzung der Bibliothek und zu den Öffnungszeiten der Gebäude finden Sie in diesem PDF.
 

Rückkehr aus Risikogebieten

Zum Semesterbeginn reisen viele von Ihnen wieder aus aller Welt nach Weimar. Auf Grund der aktuellen Vorschriften des Freistaats Thüringen in Bezug auf die Corona-Pandemie bitte ich Sie daher folgendes zu beachten:

  • Wenn Sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sind Sie verpflichtet sich unmittelbar nach Ankunft in Weimar (bzw. Ihrem Wohnort) in häusliche Quarantäne zu begeben. Diese Quarantäne ist verpflichtend. Es ist dabei unerheblich, ob Ihr Aufenthaltsort erst nach Ihrer Ankunft an diesem Ort/in dieser Region zum Risikogebiet erklärt wurde.
  • Rückkehrer aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich nach ihrer Rückkehr unverzüglich beim Gesundheitsamt bzw. über die Corona-Hotline (762 555) zu melden. Auch dann, wenn bei Einreise z.B. am Flughafen bereits ein Test gemacht wurde. Eine Unterlassung dieser Meldung kann mit Bußgeld belegt werden.
  • Für Rückkehrer aus Risikogebieten ist ein Corona-Test verpflichtend und kostenfrei.
  • Welche Gebiete als Risikogebiete ausgewiesen sind, finden Sie auf der Website des RKI.


Ich freue mich auf viele Wiedersehen und wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches und gesundes Semester!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Christoph Stölzl
 

Rundbrief zur Planung und Durchführung der Lehre im Wintersemester 2020/21 (19.07.2020)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,


Sie alle haben mit großem Engagement ein außergewöhnliches Semester bewältigt. Dafür sind Ihnen Hochschulleitung und vor allem die Studierenden sehr dankbar. Leider werden auch im Wintersemesters 2020/21 noch keine „normalen“ Bedingungen herrschen. Sicher bewegt Sie bei der Planung und Vorbereitung die Frage, in welchem Umfang und in welcher Form Lehrveranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können.

Die Hochschule strebt ein Lehrangebot weitestgehend in Präsenz an, um den essentiell wichtigen persönlichen Kontakt und den fachlichen Diskurs zwischen Studierenden und Lehrenden wieder (und weiter) vor Ort zu ermöglichen. Dies wird nach heutigem Stand auch grundsätzlich möglich sein.

Zu beachten ist hierbei, dass es für jeden Unterrichtsraum in der Hochschule eine zulässige Personenhöchstzahl geben wird, um weiterhin geltende Abstandsregeln einhalten zu können. Um trotzdem ein möglichst vollständiges Lehrangebot sicherzustellen, werden wir ein hohes Maß an Flexibilität bei der Gestaltung der Lehrveranstaltungen sowie Kommunikationsbereitschaft und ein solidarisches Miteinander bei der Raumbelegung brauchen.

Bitte prüfen Sie bei der Planung Ihrer Lehre, insbesondere der Seminare, Übungen etc., ob eine Begrenzung der Teilnehmerzahl sinnvoll und möglich ist. Dies sollte dann entsprechend im Vorlesungsverzeichnis vermerkt werden.

Bei einer hohen Zahl angemeldeter Studierender wäre eine Mischung aus Präsenz- und digitaler Lehre, zum Beispiel im wöchentlichen Wechsel, eine geeignete Option (mit diesem Konzept planen übrigens viele Hochschulen ihre Lehrveran-staltungen im Wintersemester).

Die Hochschulleitung bittet darum, die größeren Räume möglichst optimal auszunutzen. Bitte stimmen Sie sich deswegen in Bezug auf die Raumbelegung langfristig untereinander sowie mit den Raumkoordinatoren ab, damit wir für die Studierenden bestmögliche Bedingungen für ein erfolgreiches Wintersemester schaffen.

Damit Sie Ihre Lehrveranstaltungen für das Wintersemester planen können, möchten wir Sie über die räumlichen Bedingungen und die Sicherheits-und Hygienevorschriften informieren.

Für alle Unterrichte, Proben, Üben gilt:

  • Die vorgeschriebene Personenhöchstzahl pro Raum ist unbedingt einzuhalten! Nur so können die Abstände – gerade auch für Bläser und Sänger - eingehalten werden.
  • Zwischen allen Spielern sind auch weiterhin 1,5 m Abstand einzuhalten, der Abstand der Bläser*innen und Sänger*innen muss in Spielrichtung/Singrichtung mindestens 2,5 m betragen.
  • Ein Probenblock für größere Ensembles kann grundsätzlich maximal 75 Minuten dauern, auf eine 30-minütige Lüftungspause kann ein weiterer Probenblock von 75 Minuten folgen.
  • Vorlesungen, Seminare sowie alle anderen Unterrichte, können in der gewohnten Länge stattfinden.
  • Jeder Musizierende spielt an einem eigenen Pult.
  • Eine endgültige Entscheidung zu Veranstaltungen mit Öffentlichkeit wird im September fallen, weil es auch dazu eines eigenen Konzeptes bedarf.



Nutzung des Festsaals im Wintersemester:

  • Die Proben für Hochschulorchester, Hochschulchor, Collegium Musicum und Kammerchor finden im Wintersemester 2020/2021 im Festsaal statt.
    • Hochschulchor: dienstags 18:30 - 22.00 Uhr
    • Collegium Musicum: mittwochs 19:30 - 22:00 Uhr
    • Hochschulorchester: donnerstags 10:00 - 13:00 Uhr
    • Kammerchor: donnerstags 18:00 - 21:00 Uhr
       
  • Im Festsaal wird die Bühne im Wintersemester nicht gefahren werden, sondern bleibt flach. Bühnenumbau wird es grundsätzlich nicht geben, um schnell und flexibel umstuhlen zu können. Es sind 35 Stühle im Saal, da sich maximal 35 Personen im Saal aufhalten dürfen.
  • Der Festsaal wird im Wintersemester vorrangig für Lehrveranstaltungen in großen Besetzungen sowie für die Senatssitzungen genutzt.
  • Die festen Saalzeiten der Institute sind leider auch weiterhin aufgehoben.

 

Weitere Räume:

  • Im Saal am Palais gelten vergleichbare Regeln zum Festsaal, auch dort wird die Bestuhlung lose sein.
  • Im Hörsaal am hzh werden die freizuhaltenden Plätze markiert, zusätzlich werden rechts und links im Raum Sitzmöglichkeiten geschaffen.
  • Alle weiteren großen Räume sind wie gewohnt flexibel und bis zur angezeigten Personenhöchstzahl für Ensembleproben, Vorlesungen und Versammlungen nutzbar.
  • Zusätzlich ist es gelungen, den Saal in der Notenbank, Steubenstraße 15, für eine begrenzte Stundenzahl am Tag zu mieten. Dieser Raum ist sehr gut für Kammermusik- und Ensembleunterricht, Klassenvorspiele (also hochschulinterne Vorspiele), Ensembleproben bis zu max. 22 Personen, resp. 18 Personen für Gesang und Bläser, geeignet.
     

Für alle Fragen zu Raumauslastung und Möglichkeiten zur Nutzung weiterer Räume auch außerhalb der Hochschule, wenden Sie sich bitte an vizepraxis(at)hfm-weimar.de oder die Mitarbeitenden des Veranstaltungsbüros.

Wir wünschen Ihnen schöne Sommertage und grüßen Sie sehr herzlich,
Ihre/ Eure

Prof. Dagmar Brauns Prof. Anne-Kathrin Lindig
Vizepräsidentin für Studium and Lehre Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis