Aktuelle Maßnahmen und Regelungen während der Corona-Pandemie

Die Hochschulgebäude bleiben grundsätzlich bis auf Weiteres geschlossen.

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben der Landesregierung und unter Beachtung der Sicherheits- und Hygienevorschriften sind ausgewählte Räume für Unterricht und Üben geöffnet. Zunächst gilt dies nur für den künstlerischen Einzelunterricht, d.h. nur zwei Personen im Raum. Seit dem 29. Juni ist auch das Üben und Musizieren zu Dritt in einem Raum nach Voranmeldung zulässig.

Darüber hinaus sind die beiden Standorte der Hochschulbibliothek seit dem 29. Juni wieder eingeschränkt geöffnet. Nähere Informationen zur Nutzung finden Sie auf der Website der Bibliothek.

Das unbedingte Befolgen dieser Regeln ist nötig, um eine eventuelle Infektionskette nachvollziehen zu können. Zuwiderhandlungen können u.U. dazu führen, dass die Hochschule insgesamt geschlossen werden muss.

Jedes der Gebäude ist mit einem Sicherheitsteam besetzt, um sicherzustellen, dass nur angemeldete und berechtigte Personen Zugang erhalten und die erforderlichen Hygienemaßnahmen eingehalten werden.

Wichtig: Das Sicherheitsteam ist berechtigt, Personen den Zutritt zu verwehren, wenn sie nicht angemeldet oder zutrittsberechtigt sind. Das gilt auch für Professor*innen.

Rundmail des Präsidenten vom 19.06.2020

Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,


ich freue mich, zu Beginn dieses Briefes eine gute Nachricht mitteilen zu können: Nach den sehr guten Erfahrungen mit unserem strikten Sicherheits- und Hygieneplan haben wir uns entschlossen, die Musikpraxis-Möglichkeiten vorsichtig zu erweitern:

Ab dem 29. Juni kann mit maximal drei Teilnehmenden gelehrt und musiziert werden. Ich bitte alle, die sich daran beteiligen möchten, die gleiche Disziplin wie bisher zu bewahren.
 

1. Präsenzlehre

Die Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland sind in den letzten zwei Tagen etwas angestiegen. Wir bleiben aus gutem Grunde weiterhin vorsichtig, werden aber gewisse Lockerungen im Übe- und Lehrbetrieb dennoch umsetzen.

Wie Sie dem Rundbrief der Vizepräsidentin vom 18. Juni bereits entnehmen konnten, bestehen nun zusätzliche, tagesaktuelle Übemöglichkeiten in unseren Gebäuden. Außerdem lassen wir ab dem 29. Juni auch das Üben und Lehren zu Dritt nach entsprechender Voranmeldung zu.

Es gibt hierfür aber keine Verpflichtung: Die Entscheidung über das Lehren und Lernen zu Dritt treffen die Beteiligten gemeinsam. Alle weiteren Regelungen der Raumorganisation bleiben bis zum 31. Juli unverändert bestehen.

Dabei sind die Vorgaben unseres Sicherheits- und Hygieneplans auch weiterhin zu beachten. Der Hände-Desinfektion, dem Abstandhalten und dem regelmäßigen Lüften der Räume kommt eine nochmals gewachsene Bedeutung zu. Wir alle tragen die Verantwortung füreinander!
 

2. Prüfungen

Die Organisation der künstlerisch-praktischen Abschlussprüfungen derjenigen Studierenden, die für das Sommersemester eine Prüfungsberechtigung erhalten haben, steht kurz vor dem Abschluss. Nach dem Rücklauf durch die Institute wird eine Raumplanung für die durchzuführenden Prüfungen zunächst bis Ende Juli erstellt.

Inzwischen liegt auch ein ausführliches Raumkonzept für die wissenschaftlichen Prüfungen im Hochschulzentrum am Horn sowie der Altenburg vor. Diese sollen zwischen dem 14. und dem 31. Juli parallel zum Übe- und Lehrbetrieb durchgeführt werden.

Auch das Zentrum für Musiktheorie arbeitet an einem Raumkonzept für seine Prüfungen im Hochschulzentrum sowie im Palais.

Derzeit wird geprüft, ob die Zahl der möglichen Prüfungen im künstlerisch-praktischen Bereich, die ein „Unterrichtsfach“ (z.B. das Nebenfach Klavier) abschließen, noch geringfügig erweitert werden kann. Eine entsprechende Abfrage durch die Abteilung ASA findet momentan statt.
 

3. Öffnungszeiten der Gebäude

Damit Sie, liebe Studierende und Lehrende, vorplanen können, möchte ich Sie über die Öffnungszeiten unserer Gebäude in den Monaten August und September informieren.

Im August wird das Fürstenhaus von Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr und das Hochschulzentrum am Horn von Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr für Üben und Unterricht geöffnet sein. Für Mitarbeitende in Technik und Verwaltung gelten gesonderte Öffnungszeiten.

Im September kommen das Beethovenhaus und das Palais hinzu. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben.

Wir gehen aus jetziger Sicht davon aus, dass ab Oktober alle Häuser wieder für den Unterricht und das Üben zur Verfügung stehen.

Das Einlassverfahren soll ab August deutlich vereinfacht werden. Hierzu befinden wir uns derzeit in intensiven Planungsgesprächen und werden Sie umgehend informieren, sobald es einen Beschluss gibt.
 

4. Nutzung der Bibliothek und der Kopierer

Die Hochschulbibliothek hat ein Sicherheits- und Hygienekonzept für eine erweiterte Nutzung der Teilbibliothek im Hochschulzentrum am Horn und die Hauptbibliothek im Fürstenhaus entwickelt.

Danach soll es spätestens ab dem 29. Juni möglich sein, nach Voranmeldung in 45-minütigen Blöcken die Teilbibliothek zu nutzen. Als Öffnungszeiten für die Teilbibliothek geplant sind Montag bis Freitag zwischen 10 und 14 Uhr.

Das ausführliche Konzept für die Nutzung beider Bibliotheksstandorte finden Sie in Kürze auf dieser Corona-Website.

Wieder zugänglich ist der Kopierer in der Cafeteria des Fürstenhauses für alle im Gebäude angemeldeten Personen. Wir machen damit einen zweiten Versuch einer Öffnung und appellieren vor allem an die Studierenden, diesen Raum ausschließlich zum Kopieren zu nutzen.

Das gleiche gilt für den Kopierer in der Cafeteria im Hochschulzentrum am Horn, der ab Montag, 22. Juni ebenfalls wieder zugänglich ist.
 

5. Kulanzregelungen

Da uns immer wieder Fragen zu den Kulanzregelungen für die mögliche Nichtanrechnung eines „Corona-Semesters“ begegnen, möchte ich an dieser Stelle einen Aspekt verdeutlichen:

Mit dem Ablegen von Prüfungen ist der Unterrichtsanspruch abgegolten. Das bedeutet, dass das Semester in Gänze wiederholt werden darf, allerdings nicht bereits abgeprüfte Lehrveranstaltungen.

Genauere Erläuterungen zu diesem Thema finden Sie in Kürze unter unseren FAQ auf dieser Corona-Website.
 

6. Überbrückungshilfe für Studierende

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie in Notlage sind, jetzt auch mit direkten Zuschüssen, die über die Studierendenwerke verteilt werden.

Die Überbrückungshilfe richtet sich an Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiedingten Notlage befinden und unmittelbar Hilfe benötigen.

Für die Monate Juni, Juli und August 2020 werden jeweils bis zu 500 Euro ausgezahlt, solange die pandemiebedingte Notlage fortbesteht. Die Überbrückungshilfe ist in den drei Monaten jeweils neu zu beantragen.

Das Studierendenwerk Thüringen entscheidet über die Gewährung der Überbrückungshilfe. Hier können Sie den Zuschuss online beantragen: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de

Weitere Möglichkeiten der Unterstützung haben wir unter www.hfm-weimar.de/corona/finanzielle-unterstuetzung aufgelistet.
 

7. Corona-Warn-App

Seit einigen Tagen gibt es die Corona-Warn-App als Angebot der Bundesregierung.

Ich möchte Ihnen den freiwilligen Download der App auf Ihren mobilen Endgeräten ausdrücklich ans Herz legen, da diese möglicherweise auch als ein Art Frühwarnsystem für unseren Hochschulbetrieb fungieren und funktionieren kann.

Nähere Informationen und Download: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-warn-app


Es grüßt Sie herzlich
Ihr Christoph Stölzl

Rundbrief zum Üben und Unterrichten (18.06.2020)

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,


wir haben uns viele Gedanken gemacht, wie wir Ihnen das Üben und Unterrichten wieder ein wenig erleichtern können, ohne unsere Regeln aufzuweichen, die wir nach wie vor beachten müssen.

Wir bitten um das Verständnis aller: unser sicher etwas unflexibles Anmeldesystem, welches auf dem Hygiene- und Sicherheitskonzept basiert, ist bitte nicht als „Beschäftigungstherapie oder Schikanemaßnahme“ zu verstehen. Unserer Überzeugung nach können so Sicherheit und Hygieneregeln abgesichert und die immer noch geltenden Auflagen von Land und Stadt eingehalten werden. Und das ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Präsenzlehre.
 

1. Üben: Information zur ergänzenden Vergabe nicht genutzter Raumkapazitäten

Die Nachfrage nach Übemöglichkeiten nimmt zu. Um dieser wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, haben wir uns folgende Möglichkeiten überlegt, um die freien Restkapazitäten in den Räumen vergeben zu können:

  • Die jetzige Regelung, dass die Raumverantwortlichen den Unterricht und das Üben einteilen, bleibt bis 31.7. vorerst bestehen. Das ist notwendig, um den Unterricht räumlich abzusichern und den Studierenden durch die langfristige Planung zugesicherte Termine zum Üben zu garantieren.
  • Dazu kommt nun folgende Neuerung: von Montag bis Freitag können die Studierenden ab Öffnung der Häuser beim Team ihres Hauses (also wo sie unterrichtet werden) freie Kapazitäten für den aktuellen Tag erfragen und sich für diese eintragen lassen. Eine Reservierung ist aus organisatorischen und Fairnessgründen ausschließlich für den aktuellen Tag für maximal zwei Stunden möglich. So glauben wir, die wenigen Reststunden besser verteilen zu können.
     

2. Unterrichten: drei Personen in einem Raum wieder zugelassen

Ab 29.6.2020 können wieder drei Personen in unseren Räumen arbeiten. Das können ein Lehrender plus zwei Studierende, drei Studierende oder zwei Lehrende und ein Studierender sein. Das ermöglicht Unterricht mit Korrepetition, kleine Kammermusik- Ensembles und Prüfungsvorbereitungen. Diese Regelung ist direkt mit unserem Planungssystem umsetzbar, da bereits drei Spalten in unsere Raumpläne eingearbeitet sind.

Ganz dringend möchte ich an Ihre Einschätzung und Eigenverantwortung appellieren: wenn Sie sich damit nicht wohlfühlen, sind Sie weder als Lehrende*r noch als Studierende*r verpflichtet, zu dritt in einem Raum zu arbeiten.

Bitte achten Sie nach wie vor auf die gebotenen Abstände von mindestens 1,5 Metern. Die größten Räume sind weiterhin vorrangig für die Sänger und Bläser vorgesehen. Denken Sie mehr denn je an Lüftungspausen, befolgen Sie die Hygieneetikette.

Mit herzlichen Grüßen
Anne Lindig
Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis