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Tagungen | Kongresse | Gastvorträge

2022

Zukunftsmusik? Jetzt gestalten! BarCamp Instrumental- und Gesangspädagogik

Zeitraum: 23. September 2022
Ort: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, hochschulzentrum am horn
Leitung: Prof. Dr. Anne Fritzen (Weimar)


Unter dem Motto "Geben – Nehmen – gemeinsam Weiterdenken" laden wir dazu ein, sich über aktuell relevante Themen und Herausforderungen der Instrumental- und Gesangspädagogik in Ausbildung, Praxis und Beruf offen auszutauschen sowie Ideen im Kollektiv kreativ fortzuspinnen.

Gestalten wollen wir den Tag als sogenanntes BarCamp, also im Sinne einer Mitmach-Tagung, bei der Sie mit Ihren Fragen, Anliegen und Beiträgen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen sollen. Was genau wie besprochen und diskutiert wird, werden wir gemeinsam vor Ort festlegen.

Dennoch dürfen selbstverständlich auch "Geschenke" mitgebracht werden: Willkommen sind Beiträge zu allem, was Sie aktuell beschäftigt. Ihr Thema können Sie z.B. entweder im Rahmen eines Kurzvortrags vorstellen oder in einer einfachen mündlichen Schilderung teilen. Auch das Mitbringen von Beispielen aus der Berufspraxis ist erwünscht. Dazu wollen wir in möglichst heterogenen Kleingruppen diskutieren und natürlich versuchen, gemeinsam verschiedene Lösungsvorschläge zu erarbeiten oder Ideen auszufeilen. Abschließend werden die Ergebnisse der Gruppen im größeren Rahmen diskutiert.

Auf diese Art und Weise möchten wir einen Raum schaffen, in dem neue Ideen, Konzepte und Kooperationen, ggf. auch Projekte entwickelt und mithilfe „pädagogischer Schwarmintelligenz" weitergesponnen werden können. Eine Teilnahme ist aber selbstverständlich auch ohne "Geschenk" möglich.

Eröffnet wird die Veranstaltung durch einen Impulsvortrag von Prof. Dr. Anne Fritzen zum Thema "Zukunftsmusik? – Gedanken zur einer aktuellen und zukünftigen Instrumental- und Gesangspädagogik".


→ Anmeldung (Link)
 

In Kooperation mit dem Landesmusikrat Thüringen

2021

Nach der Pandemie – wie geht es weiter mit der Kultur?

Zeitraum: 23. bis 25. September 2021
Ort: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Fürstenhaus und hochschulzentrum am horn
Leitung: Prof. Dr. Steffen Höhne (Weimar)

Verstärkt durch die aktuelle Krise hat sich der Transformationsdruck im Kultursektor deutlich erhöht: Streaming bildet inzwischen eine wichtige Ergänzung im kulturellen Angebot auch der Darstellenden Künste, damit verbunden sind neue Herausforderungen im Kontext der Rechteverwertung, die Debatten um öffentlich-geförderte Kultur bzw. die soziale Absicherung von Künstlern haben sich intensiviert.
Damit stellt sich die Frage, welche Konsequenzen, hier bezogen auf die technischen und organisationalen Herausforderungen auf der Ebene der Akteure, der Institutionen und des Systems, im Hinblick auf den öffentlich geförderten und den privatwirtschaftlichen Kulturbereich zu erwarten sind bzw. wie die Kultur darauf reagieren kann bzw. muss.

Neben Rückblicken auf die vergangenen Monate widmen sich ausgewiesene Fachvertreter aus Forschung, Kulturpraxis und Kunst, darunter viele Weimarer Alumni, in Form von Plenarvorträgen und Podien den Herausforderungen „nach der Pandemie“.

→ Tagungsprogramm (PDF)

2020

XIV. Mitteldeutsche Tagung Musiktheorie und Hörerziehung

Komponieren für Kinder – Komponieren mit Kindern

Zeitraum: 28. Februar – 1. März 2020
Ort: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaften, Abteilung Musikpädagogik

Werke für Kinder zu schreiben, sich in Lebenswirklichkeit und Gedankenwelt dieser zurückliegenden Lebensphase hineinzufühlen, ist für Komponisten eine Herausforderung, die oft genug scheitert, mitunter aber auch von Erfolg gekrönt ist. Dem gegenüber steht das Bestreben, Kinder selbst zum schöpferischen musikalischen Tun zu animieren. Beiden Themen widmet sich die Tagung, wobei die unterschiedlichsten Erfahrungen aufeinandertreffen.

→ Tagungsflyer
→ Anmeldeformular
 

Oper und Kolonialismus

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Tagung leider abgesagt werden!

Internationale musikwissenschaftliche Tagung zu Erscheinungen des Kolonialismus und ihren Auswirkungen auf das Musiktheater

Zeitraum: 21. und 22. März 2020
Ort: Deutsches Nationaltheater Weimar
Leitung: Dr. Michael Chizzali (Mainz), Dr. Daniel Tiemeyer (Weimar-Jena) und Hans-Georg Wegner (Weimar)

Musikwirtschaft 20|20

Aufgrund der Corona-Pandemie wird die Tagung auf 2021 verschoben!

Internationale Fachtagung


Zeitraum: 24. bis 26. Juni 2020
Ort: Weimar, hochschulzentrum am horn, Seminarraum 1

Veranstalter:
Prof. Dr. Steffen Höhne, Dr. Wolf-Georg Zaddach (HfM Weimar, Fachbereich Kulturmanagement)
Prof. Dr. Jutta Emes, Prof. Dr. Christopher Buschow, Prof. Dr. Matthias Maier (Bauhaus-Universität Weimar, Fachbereich Medienmanagement)

Die Musikwirtschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. Allein im zurückliegenden Jahrzehnt und seit der ersten Tagung zur Musikwirtschaft in Weimar 2011 (Tagungsband: Musikwirtschaft 2.0, Leipziger Universitätsverlag 2014) haben sich die Entwicklungen noch dynamisiert.

So ist u.a. Musik-Streaming zu einer bedeutenden Rezeptionsform avanciert, haben sich neue Themen und gesetzliche Regelungen im Kontext der Musikverwertung etabliert und die Debatten um öffentlich-geförderte Musikkultur intensiviert. Hinzu kommt eine fortschreitende Digitalisierung bei wachsenden gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen.

Die Tagung möchte diese Entwicklungen in Hinblick auf die Musikwirtschaft in den Fokus rücken und durch einen interdisziplinären Charakter, der sowohl Forschung als auch Praxis zusammenbringt, intensiver beleuchten.

→ https://musikwirtschaft2020.hfm-weimar.de/
 

Musikobjektgeschichten. Populäre Musik und materielle Kultur

Interdisziplinäre Tagung

Zeitraum: 1. und 2. Oktober 2020
Ort: Weimar, Festsaal des Goethe-Nationalmuseums Weimar

Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung unter: christina.doerfling(at)hfm-weimar.de

Musikobjekte nehmen bei der Erforschung populärer Kultur eine Doppelfunktion ein. Zum einen sind sie Teil übergreifender musik-, kultur- und technikgeschichtlicher Entwicklungen, über die sie etwas ‚erzählen‘ können. Zum anderen können sie nach ihren je eigenen Objektgeschichten und spezifischen Nutzungshorizonten befragt werden. Ausgehend von dieser Beobachtung widmet sich die interdisziplinäre Tagung aus theoretischen, methodologischen sowie sammlungs- und ausstellungspraktischen Perspektiven Musikobjektgeschichten der populären Kultur.

Nähere Informationen: https://musikobjektgeschichten.hfm-weimar.de

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II

Wissenschaftliche Tagung

Zeitraum: 12. und 13. November 2020
Ort: Online-Tagung
Konzeption und Organisation: Dr. Maria Stolarzewicz

Die Tagung "Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche II" bildet einen Teil des gleichnamigen Forschungsprojektes. Das Symposion beschäftigt sich mit unterschiedlichen Aspekten der Verfolgung von „nichtarischen“ und als politische Feinde eingestuften Musiker*nnen im NS-Deutschland.

→ Tagungsprogramm

Zwei ausgewählte Veranstaltungen werden unter www.hfm-weimar.de im Livestream übertragen:

  • 13.11. um 17:30 Uhr | Festvortrag "Vor der Katastrophe. Juden und Judenfeinde in der Weimarer Republik" von Prof. Dr. Wolfgang Benz (Berlin)
  • 13.11. um 20 Uhr | Gesprächskonzert mit Tehila Nini Goldstein und Prof. Dr. Jascha Nemtsov
    Konzertprogramm (PDF)


Das Projekt wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei und die Deutsche Bank Stiftung.

2019

Verfolgte Musiker im nationalsozialistischen Thüringen. Eine Spurensuche

Termine: 31. Januar und 1. Februar 2019
Ort: Stadtmuseum Weimar

::: Tagungsflyer zum Download (PDF) :::

Die Konstruktion nationaler Identitäten in Oper und Operette

Termin: 9. und 10. Februar 2019

Tagung in Kooperation mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar

XIII. Weimarer Tagung Hörerziehung–Gehörbildung

17. Arbeitstreffen der Fachgemeinschaft Hörerziehung–Gehörbildung der GMTH

Zeitraum: 03. – 05. Mai 2019
Ort: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

Thema: SOLMISATION

Der Fokus der Tagung richtet sich auf das Thema der Solmisation in ihren unterschiedlichsten Facetten – und unter der Prämisse, in Geschichte und
Gegenwart ihrer Relevanz für den Unterricht nachzuspüren. So sollen Musiktheoretikerinnen und Musiktheoretiker, Musikpädagoginnen und Musikpädagogen gleichermaßen angesprochen werden – auch die AG Musikschulen der GMTH ist auf der Tagung wieder vertreten.

→ Tagungsflyer
→ Anmeldeformular

Gestaltung von Klangwelten: Zur Aktualität von Bauhaus-Konzepten für Sound-Design und auditive Architektur. Internationale wissenschaftliche Tagung

Termine: 20. und 21. September 2019
Ort: Weimar, Goethe-Nationalmuseum

Die Tagung bezieht Bauhaus-Konzepte von Architektur, Design und Gestaltung auf neuere Entwicklungen in den Sound Studies, der auditiven Raumgestaltung und Architektur, dem Audio-Design und der Klangkunst.

Bauhaus und die musikalische Moderne in der Weimarer Republik und in Israel

Termin: 26. und 27. September 2019
Ort: Weimar, hochschulzentrum am horn | Hörsaal
Veranstalter: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena, School of the Arts der Universität Haifa, ACHAVA Festspiele Thüringen

Im Rahmen der Tagung werden zwei Konzerte stattfinden. Die Ergebnisse der Tagung werden später in einem Sammelband zusammengefasst.

→ Homepage der School of the Arts der Universität Haifa

2018

"Klang und Bild" XII. Weimarer Tagung – Musiktheorie und Hörerziehung

Unterrichtsangebote für Musikpädagog/innen

Zeitraum:
2.–4. März 2018
Veranstaltungsort: Weimar, Klostergebäude Am Palais
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Jörn Arnecke (Weimar-Jena)
Veranstalter: Zentrum für Musiktheorie Weimar

„Wenn ich Musik höre, sehe ich dabei entsprechende Farben. [...] Es sind wunderbare unaussprechliche, außerordentlich verschiedene Farben." Diese Sinneseindrücke beschrieb ein Komponist: Olivier Messiaen. Musik kann Bilder zum Ausdruck bringen und Bilder zur Vorlage nehmen, als Auslöser, Impulsgeber, Inspiration. Zugleich kann das Visuelle Brücken bauen in der Vermittlung – und Anknüpfungspunkte markieren für Diskussionen.

Schon zum zwölften Mal bringt die Weimarer Tagung Musiktheoretiker/innen und Pädagog/innen zusammen. Die erneute und verstärkte Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht bürgt für ein praxisnahes Programm, in dem zahlreiche Impulse für Unterricht in Schule und Hochschule gegeben werden sollen.

Anmeldung bis zum 15. Februar 2018 bei Frau Manuela Jahn, hochschulzentrum am horn, Raum 024, Tel. 03643  | 555 186.

::: Tagungsprogramm (PDF) :::

Claruit semper urbs nostra musica – Stets glänzte unsere Stadt durch Musik.

Gedenksymposium, Festakt und Konzerte Dr. Claus Oefner zum 80. Geburtstag

Zeitraum:
25. und 26. Mai 2018
Orte: Bachhaus Eisenach und Schloss Wilhelmsthal

Das Symposion am  25.  Mai im Bachhaus Eisenach behandelt Themen, die im hohen Interesse des für Eisenach sehr verdienstvollen Jubilars lagen, wie die Adjuvanten, die Eisenacher Hofkapelle, die Klangvorstellungen des Barock und ihre Vermittlung heute, Orgeln, Georg Philipp Telemann u.a. Der Festakt selbst verweist auf die Bedeutung des Jagd-, Sommer- und Lust-Schlosses Wilhelmsthal und auf Telemann – immerhin  handelt es sich  um einen authentischen weltlichen Konzertort für Telemanns Kompositionen. Das  Festkonzert, für das die Capella Jenensis unter der Leitung von Gertrud Ohse gewonnen werden konnte, wird das Wirken der Bachfamilie und Telemanns hinsichtlich des einstigen Glanzes der Eisenacher Hofkapelle zum Erklingen bringen.

::: Flyer zum Download (PDF) :::
 
Eine gemeinsame Veranstaltung der Academia Musicalis Thuringiae e.V., des Bachhauses Eisenach gGmbH und der Kammermusik der Wartburgstadt e.V.
Unterstützt durch die Stadt Eisenach, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar

 

Wagner-Weimar-Eisenach – Wechselwirkungen im Spannungsfeld zwischen Kultur und Politik

Internationale Tagung

Termin:
 Do. 14. Juni 2018
Beginn: 09:00 Uhr
Tagungsort: Weimar, Goethe-Nationalmuseum

::: Flyer zum Download (PDF):::
 

Forschungskolloquium "Musik vor 1600"

Termin: Fr 29. Juni 2018
Ort: Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena (Seminarraum 1)

Weitere Informationen unter www.musikvor1600.de
 

Jazzforschung im deutschsprachigen Raum. Themen, Methoden, Perspektiven

Zeitraum: 21.–22. September 2018
Veranstaltungsort: Weimar
Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Weimar-Jena)

Obschon die Auseinandersetzung mit Jazz in Deutschland bis in die 1920er Jahre zurückreicht, etablierte sich eine wissenschaftliche Jazzforschung im deutschsprachigen Raum erst im Laufe der 1960er und 1970er Jahre – einflussreich waren hierbei etwa das 1965 gegründete Institut für Jazzforschung in Graz oder Ekkehard Josts international rezipiertes Free Jazz-Buch aus dem Jahre 1975. In den vergangenen Jahren hat sich nun in der deutschsprachigen Jazzforschung ein Generationswechsel vollzogen, der auch zur Erschließung neuer Forschungsthemen und Forschungsansätze geführt hat. So rücken einerseits die globalen Dimensionen des Jazz, die über die US-amerikanische Jazzgeschichte hinausweisen, zunehmend ins Zentrum des Interesses. Andererseits eröffnen die in den 1990er Jahren  entstandenen US-amerikanischen "New Jazz Studies" mit ihrem Fokus auf historiographischer Reflexion sowie kultur-, medien- und  filmwissenschaftlichen Ansätzen neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Phänomen Jazz; in Deutschland haben diese Ansätzeminsbesondere das seit 2015 bestehende Netzwerk "Neue Jazzforschung" geprägt.

Die Tagung versteht sich als eine offene Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Jazzforschung im deutschsprachigen Raum. Durch eine  Diskussion von Themen, Methoden und Desideraten der aktuellen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Jazz sollen neue Forschungsperspektiven für die deutschsprachige Jazzforschung eröffnet werden.