
Virtuose Verknüpfungen
Hochschule zeigt ihre Exzellenz in einer „Hörprobe“ live auf Deutschlandfunk Kultur
Unter dem Motto „Teamplay“ wird sich die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar am 4. Februar der bundesweiten Öffentlichkeit präsentieren. Denn die „Hörprobe“-Konzertreihe von Deutschlandfunk Kultur, in der sich die deutschen Musikhochschulen reihum von ihren besten klingenden Seiten zeigen dürfen, macht Station in Weimar.
Das zweistündige Konzertereignis ist sowohl in Präsenz im Festsaal Fürstenhaus als auch live auf Deutschlandfunk Kultur am Dienstag, 4. Februar ab 20:00 Uhr zu erleben. Der Eintritt ist frei!
Aufgeführt werden berühmte Originalwerke, raffinierte Bearbeitungen und virtuose Improvisationen in teils ungewöhnlichen Besetzungen. Es kommt zu musikalisch spannungs- und abwechslungsreichen Begegnungen zwischen Pop-Vokalensembles und der Trompetenklasse, zwischen Musiktheorie und Klavier, der Streicher- und der Klavierklasse, Akkordeon und Gitarre sowie zwischen klassischem Vokalensemble und Streichern der Alten Musik.
Zwischen den Stücken gibt es Gespräche mit den beteiligten Studierenden der Hochschule, moderiert von Rundfunk-Journalistin Carola Malter.
Zu erleben sind u.a. Antonio Vivaldis „Credo“ für Vokalensemble mit barocken Streichern und Auszüge aus Astor Piazzollas „Tango Suite“ für zwei Gitarren – auf die eine Improvisation der Gitarrist*innen mit zwei Akkordeonisten folgt. Am Klavier zu vier Händen erklingen Walzer im Stil von Johannes Brahms, komponiert von Musiktheorie- und Klavierstudenten.
Das Pop-Vokalensemble „Die Katze im Sack“ verbündet sich mit der Trompetenklasse im Song „Hemenway“, eigens für diesen Abend neu arrangiert von Prof. Juan Garcia. Und zum Schluss begegnen sich die Streicher- und Klavierklassen in Dmitri Schostakowitschs „Fünf Stücke für Violinen und Klavier“.
Die „Hörprobe“ bietet seit 1996 den Nachwuchskünstler*innen der 24 deutschen Musikhochschulen eine große Bühne. Rundfunk-Moderator*innen führen durch facettenreiche Konzerte, in denen vom Barock bis zur Moderne, vom Jazz bis zur Elektroakustik das ganze Ausbildungsspektrum klingend erfahrbar gemacht wird.
Junge Musiker*innen werden im Gespräch vorgestellt und treten damit nicht nur dem Publikum im Konzertsaal gegenüber, sondern erleben hautnah, wie sich der Raum in ein Rundfunkstudio verwandelt.
[28.01.2025]
