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„Erfolgreiche Konstellation“: Prof. Anne-Kathrin Lindig für weitere drei Jahre als Vizepräsidentin wiederbestellt

Prof. Anne-Kathrin Lindig | Foto: Bernd Lindig

„Erfolgreiche Konstellation“: Prof. Anne-Kathrin Lindig für weitere drei Jahre als Vizepräsidentin wiederbestellt

Die amtierende Vizepräsidentin für Künstlerische Praxis der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar, Prof. Anne-Kathrin Lindig, ist für weitere drei Jahre wiederbestellt worden.

Der Senat der Hochschule hat einstimmig sein Einvernehmen zum entsprechenden Vorschlag von Präsident Prof. Dr. Christoph Stölzl bekundet. Die neue Amtszeit der Professorin für Violine beginnt zum Wintersemester 2021/22.

Bereits in den Jahren 2001 bis 2010 hatte Anne-Kathrin Lindig als Prorektorin für Künstlerische Praxis an der Seite des damaligen Rektors Prof. Rolf-Dieter Arens gewirkt. Seit 2018 amtiert sie erneut in dieser inzwischen in Vizepräsidentin umbenannten Position.

Darüber hinaus war Prof. Lindig langjährige künstlerische Leiterin des Hochbegabtenzentrums der Hochschule am Musikgymnasium Schloss Belvedere sowie auch Dekanin an der HfM. „In all diesen Ämtern hat sie sich erfolgreich bewährt“, sagt Präsident Prof. Dr. Christoph Stölzl. „Es ist mir daher ein Anliegen, das letzte Jahr meiner Präsidentschaft in der erfolgreichen Konstellation zusammen mit Prof. Anne-Kathrin Lindig zu vollenden.“

Die neue und alte Vizepräsidentin kündigte gegenüber dem Senat an, begonnene Projekte abzuschließen und neu angestoßene Ideen weiterzuverfolgen. Vertiefen möchte sie unter anderem die Kontaktpflege zu den regionalen und überregionalen Theatern und Orchestern, um neue Kooperationen und Auftrittsmöglichkeiten für die Studierenden zu vereinbaren.

Hier hebt sie die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Nationaltheater Weimar besonders hervor: „Austausch und gegenseitige Unterstützung helfen unseren Institutionen, die beide ansprechende, kritische Kunst machen wollen: Kunst die aufrüttelt, Kunst, die der Seele wohltut.“

Auch die Verbindung zur benachbarten Bauhaus-Universität Weimar (BUW) möchte sie weiter intensivieren. Durch das Bauhausfest im April 2019 hätten sich neue, spannende Verbindungen ergeben. „In Gesprächen mit dem Präsidenten und auf Arbeitsebene sind viele Ideen für neue Projekte entworfen worden“, sagt Prof. Anne-Kathrin Lindig.

Diese sollen im Jahr 2021 zum Beispiel als Verknüpfung von „Weimarer Meisterkursen“ und der „Summaery“-Schau der BUW sowie auch im 150. Jubiläumsjahr der Weimarer Musikhochschule 2022 realisiert werden. „Ich wünsche mir, dass unsere Vielfalt erstrahlt.“

Die Geigenprofessorin und Vizepräsidentin blickt auf ein vielfältiges, künstlerisches Leben zurück. Kammermusikkonzerte führten die Geigerin quer durch Europa, nach Südkorea und nach China. Ab 1986 wirkte sie zunächst als Assistentin für Violine in Weimar. 1993 wurde sie dann als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar berufen.

Parallel zu ihrer Lehrtätigkeit gab sie eine Vielzahl von Meisterkursen in Deutschland, Italien, China und Südkorea. Zudem ist Anne-Kathrin Lindig eine erfahrene Jurorin in nationalen und internationalen Violinwettbewerben. Sie engagiert sich ehrenamtlich im Präsidium des Landesmusikrats Thüringen und ist Vorsitzende des Ausschusses „Jugend Musiziert“ in Thüringen.

[30.04.2021]