Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Die Volckland-Orgel in der Cruciskirche Erfurt

Erfurt | Volckland-Orgel der Cruciskirche

In der akustisch idealen Cruciskirche steht eine der bedeutendsten Barockorgeln Thüringens, die bedeutendste und größte Orgel des Erfurter Orgelbaumeisters Franciscus Volckland (1696 – 1779).

Diese ist in den Jahren 2000 - 2003 von der Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam restauriert bzw. teilweise rekonstruiert worden.

Entstanden ist ein instrumentales Kleinod, auf welchem Orgelwerke Johann Sebastian Bachs auf ideale Weise dargestellt werden können.

Jacob Adlung schreibt voll Bewunderung in seinem 1768 erschienen Band „Musica mechanica organoedi“ vom „unvergleichlichen Klang“ dieses Instruments. Und Adlung war ein kritischer Zeitgenosse, der wenige Orgeln explizit lobte.

   

Erbauer: Franciscus Volckland, 1732–37

restauriert 1999–2003 von der Orgelbaufirma Schuke aus Potsdam

Hauptwerk c, d–c3
Principal 8'
Quintatön 16'
Viola di Gamba 8'
Gemshorn 8'
Bordun 8'
Traversière 8'
Octave 4'
Quinte 3'
Sesquialtera
Octave 2'
Mixtur 4f.
Cymbel 4f.
Vox humana 8'

Brustwerk c, d–c3
Principal 4'
Quintatön 8'
Gedackt 8'
Flaut douce 8'
Nachthorn 4'
Quinte 3'
Octave 2'
Terz 1D/f'
Mixtur 4f.

Pedal c, d–c1
Principal 16'
Violone 16'
Subbass 16'
Oktave 8'
Octave 4'
Posaune 16'

Glockenspiel
Tremulant

Ventilzug
Manualschiebekoppel II/I
Pedalkoppel an Hauptwerk
Stimmung: Kirnberger II
Stimmtonhöhe aB: 466 Hz