Foto: Guido Werner
Weimar | Orgel im Saal Am Palais der Hochschule für Musik
Der Saal am Palais befindet sich im Areal des 1453 gestifteten, knapp ein Jahrzehnt nach der Reformation aufgegebenen Franziskanerklosters. Nachdem die letzten Mönche Weimar verlassen hatten, zog in die Klostergebäude bürgerliches Leben ein. Von den Gebäuden ist heute nur noch der Hauptbau erhalten, in dem sich auch die Kirche befand.Das im Inneren völlig umgebaute Gebäude erfreut sich seit 1874 musikalischer Nutzung – seit Jahrzehnten schon durch die Hochschule für Musik.
Seit 1993 erklingt im Saal des Hauses eine Orgel der Dresdener Firma Horst Jehmlich, die dieses Jahr von der Orgelbau Waltershausen GmbH restauriert und neu intoniert wurde.
Die am 21. Juni 2008 wieder eingeweihte Orgel ließ mit ihrer klanglichen Umgestaltung aufhorchen.
Erbauer: Horst Jehmlich/Orgelbau Waltershausen, 1993/2008
Hauptwerk (I) c–c4
Bordun 16'
Prinzipal 8'
Doppelgedackt 8'
Gemshorn 8'
Viola da Gamba 8'
Oktave 4'
Nachthorn 4'
Quinte 2 c/d'
Oktave 2'
Sesquialtera 2 f.
Mixtur 4–5 f.
Trompete 8'
Schwellpositiv (III) c–c4
Holzgedackt 8'
Quintadena 8'
Geigenprinzipal 4'
Rohrflöte 4'
Spitzoktave 2'
Larigot 1 b/d'
Dulzian 8'
Tremulant
Schwellwerk (II) c–c4
Holzprinzipal 8'
Rohrgedackt 8'
Salizional 8'
Prinzipal 4'
Koppelflöte 4'
Nasard 2 c/d'
Feldflöte 2'
Terz 1d/f'
Oktave 1'
Plein jeu 5 f.
Holzdulzian 16'
Hautbois 8'
Tremulant
Pedal c–g1
Untersatz 16'
Zartbass 16'
Prinzipal 8'
Gedacktbass 8'
Violoncello 8'
Weitoktave 4'
Nachthorn 2'
Rauschpfeife 4 f.
Basszink 3 f.
Posaune 16'
Trompete 8'
Koppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
Setzeranlage,Walze, zwei Schweller (II und III)
