Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Foto: Maik Schuck

Meisterkurs Violine mit Thomas Zehetmair

vom 16. bis 22. Januar 2004

Dass bei den Weimarer Meisterkursen jeden Sommer Interpreten von Weltrang ihre Erfahrung an die jungen Musikstudenten weitergeben, ist allbekannt: Nun kommt ein international gefeierter Musiker „außer der Reihe“ im Januar 2004 an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Der renommierte Geiger Thomas Zehetmair, der regelmäßig mit den Wiener und Berliner Philharmonikern sowie den amerikanischen Spitzenorchestern konzertiert, gibt vom 16. bis 22. Januar einen Meisterkurs für Violine und Kammermusik im Festsaal Fürstenhaus.

Bei freiem Eintritt sind alle Musikfreunde und Interessierten willkommen, an den sieben öffentlichen Kurstagen zuzuhören. Der Meisterkurs findet von Freitag, den 16. bis Dienstag, den 20. Januar von 10.00 bis 13.00 Uhr sowie 14.00 bis 17.00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus statt. Am 21. und 22. Januar unterrichtet Thomas Zehetmair die Studentinnen und Studenten der Hochschule für Musik Franz Liszt jeweils von 10.00 bis 13.00 Uhr.

Thomas Zehetmair hat nicht nur mit dem „Who is who“ der internationalen Musikwelt, mit Persönlichkeiten wie Daniel Barenboim, Christoph von Dohnányi, Nicolaus Harnoncourt, Sir Simon Rattle und vielen mehr, zusammengearbeitet. Er widmet sich mit dem „Zehetmair-Quartett“ auch intensiv der Interpretation von Kammermusik und ist zudem seit kurzem als Chefdirigent der Northern Sinfonia tätig.

Gerade weil Thomas Zehetmair sich nicht damit begnügt, seine stupende Virtuosität im Rampenlicht zur Schau zu stellen, sondern sich darüber hinaus auf der permanenten Suche nach Quellen, Urtexten und geistigen Beweggründen von Kompositionen befindet, eignet er sich hervorragend für die Arbeit mit dem musikalischen Nachwuchs. Sein pädagogischer Ansatz umfasst weit mehr als die bloße Vermittlung von Techniken des Geigenspiels: Es geht ihm um einen ganzheitlichen und historisch möglichst korrekten Zugang zu den Werken der Musikgeschichte – ob in der Aufführungspraxis barocker Violinliteratur oder in der Uraufführung eines ihm gewidmeten zeitgenössischen Violinkonzerts von Heinz Holliger.