Grafik: Susanne Tutein
Der GranatApfel - Alte Musik aufs Neue sinnlich
Veranstaltungen 2008
Mai & Juni | Frühjahrskonzertreihe "Quodlibet"
21. Mai 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Fürstenhaus
Diplomkonzert Cembalo
Martin Erhardt, Cembalo (Klasse Prof. B. Klapprott); Anna Kellnhofer, Sopran; Antonie Schlegel, Blockflöte
13. Juni 2008 | 19:30 Uhr | Festsaal Fürstenhaus
Konzertexamen Cembalo
Mikhail Yarzhembovskiy, Cembalo (Klasse Prof. B. Klapprott); Susanne Kanis, Barockvioline
27. Juni 2008 | 19:30 Uhr | Saal Am Palais
Diplomkonzert Blockflöte
Tina Hoffmann, Blockflöte (Klasse Prof. M. Eichberger)
Der GranatApfel ist eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Alte Musik der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Es musizieren Studierende und Absolventen des Bereichs Alte Musik sowie Gäste.
Künstlerische Leitung und Konzeption:
Prof. Myriam Eichberger & Prof. Bernhard Klapprott
Der Granatapfel – seit der Antike Symbol für Schönheit, Reichtum, Fruchtbarkeit und Macht -
...steht hier für die Alte Musik mit ihren identischen Qualitäten, ihrer „fruchtigen“ Sensualität und intimen Delikatesse. Die Konzertreihe widmet sich diesem Repertoire – in Bezug und Referenz insbesondere an Thüringen als eines der bedeutendsten Musikzentren Mitteleuropas vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Stellvertretend für die zahlreichen Komponisten aus dieser Region sei auf Michael Praetorius, Heinrich Schütz und nicht zuletzt auf Johann Sebastian Bach verwiesen. Die Musiker an den opulenten Fürstenhöfen in ihrer unterschiedlichen Charakteristik sowie in den Kirchen nahmen die musikalischen Einflüsse aus Europa auf und verarbeiteten sie fantasievoll in einer Art „musikalischem Schmelztiegel“.
Im Zentrum des Ausdrucks aller Leidenschaften der menschlichen Seele – von der „jubilierenden Freude“ bis zur „tödtlichen Traurigkeit“– und deren Darstellung mittels der musikalischen Ausdruckspalette des Barock stand die Sinnlichkeit des Instrumentalklangs. Die Verwendung der originalen Instrumente bzw. deren Nachbauten sehen wir daher nicht nur als Voraussetzung für ein adäquates charakteristisches Klangbild, sie ist darüber hinaus unmittelbare Inspirationsquelle für eine lebendige und stilistisch bewusste Wiedergabe der Musik unterschiedlicher Epochen und Länder.
Kooperationspartner und Förderer
Bachhaus Eisenach, Klassik Stiftung Weimar, Palais Schardt, Cruciskirche Erfurt, Pavillon-Presse Weimar, Kulinarische Zeitreise, Landemusikakademie Sondershausen
