Foto: Daniel Eckenfelder
Populäre Musik als kulturelles Gedächtnis? Tagung im Lippmann+Rau-Musikarchiv in Eisenach
Wozu taugen Popmusik-Archive? Warum sollte Musik, die ihre Bedeutung doch wohl aus der Nähe zu den Lebens- und Alltagszusammenhängen ihrer Hörer zieht, überhaupt archiviert werden? Mit der Tagung Populäre Musik als kulturelles Gedächtnis? am 17. und 18. September 2010 im Lippmann+Rau-Musikarchiv (Internationales Archiv für Jazz und populäre Musik) in Eisenach soll versucht werden, Antworten auf diese Fragen zu finden. Gefragt wird nach Herausforderungen, Strategien und Zielen der Dokumentation und Archivierung populärer Musik und generell nach dem Stellenwert von populärer Musik innerhalb unserer Kultur und Gesellschaft.Hierzu werden Theoretiker und Praktiker zusammengebracht: Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsrichtungen (Musikwissenschaftler, Historiker, Medienwissenschaftler u.a.) und Praktiker aus unterschiedlichen Berufsfeldern, die mit der Geschichte populärer Musik befasst sind (Archivleiter, Musikjournalisten, Radioredakteure, Dokumentarfilmer u.a.)
Die Tagung wird gemeinsam von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Lippmann+Rau-Stiftung Eisenach veranstaltet. Neben den Vorträgen und Diskussionen der Tagung bleibt genügend Raum zum persönlichen Gedankenaustausch der Teilnehmer, so auch bei zwei Konzertabenden im Gewölbekeller unter dem Archiv.
