Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Lehrangebot Sommersemester 2001

PjS Künstlerisches Projekt
Anne-Katrin Altwein
Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1

Blockseminar, die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.

Im künstlerischen Projekt "Visualisierung" soll geübt werden, sich selbst mit einem Mittel eigener Wahl nach persönlicher Neigung (Fotographie, Text, Sprache, Bilder, Kalligraphisches, Plastisches...) darzustellen.

Ziel ist es, dem Studierenden die Vertiefung und Kultivierung seiner ersten Idee anhand des persönlichen Mediums so zu vermitteln, daß etwas Überraschendes und für den Betreffenden Neues inmitten einer Vielzahl von Möglichkeiten zu Vorschein kommen kann.

In vier Blocksitzungen wird nach einer vorangestellten Einführungsveranstaltung die Aufführung des Themas vertieft und konkretisiert.

Das Material wird aus Projektmitteln des Studiengangs gestellt.

Zum Scheinerwerb ist neben der regelmäßigen Teilnahme an den Sitzungen die gemeinsame Organisation und Durchführung einer kurzen Präsentation der eigenen Arbeiten am Ende des Semesters notwendig.

Ü Rechtsgrundlagen im Kulturbereich (Teil 2)
Dr. Eric Pawlitzky/Mike D. Anton
Montag 15.00–19.00 (14 täglich), Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Die Übung setzt die Einführung in die Grundlagen des Arbeitsrechts, des Gesellschaftsrechts, des allgemeinen Vertragsrechts und des Urheberrechts fort. Dabei soll ein problemorientierter Umgang mit den Rechtsgrundlagen im Kulturbereich erfolgen, der durch praktische Übungen vertieft wird. Bereich: Rechtsgrundlage.

Ü Musikmanagement im Kontext der Kulturpolitik: Das französische Modell
Prof. Dr. Jean-Pierre Armengaud, Prof. Dr. Steffen Höhne
Blockveranstaltung 05.–16.06.2001
Beginn: 05.06.01, 18.15–19.45 Uhr, Haußknechtstraße 7, Hörsaal


Die Übung ist als Einführung in die französische Musikpolitik seit André Malraux über Jack Lang bis heute konzipiert. Insbesondere werden die Strukturen und die Verwaltung der französischen Musikinstitutionen behandelt: Orchester, Oper, Rundfunk, Musikzentren wie Châtelet und die MusikCité in LaVillette sowie Forschungseinrichtungen wie das IRCAM und Komponisten- bzw. Musikerorganisationen.

PjS Festivalmanagement
Cornelie Becker-Lamers, M.A.
Donnerstag 13.15-14.45, Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Das Projekt "Festivalplanung" untersetzt die Organisation und Durchführung konkreter Hochschulprojekte wie u.a. Konzerte der Neuen Musik oder das Preisträgerkonzert des Liszt-Kompositions-Wettbewerbs mit Theorieeinheiten, in denen die Fragenkomplexe rund um das Festivalmanagement behandelt werden: von der Planung einer Veranstaltungsreihe und deren Vermarktung bei Presse und möglichen Sponsoren über den Kostenplan und Finanzierungskonzepte bis zur Durchführung, Abrechnung und Nachbereitung der Veranstaltungen. Parallel zu den theoretischen Einführungen können und sollen die aktuellen Probleme jeder einzelnen Organisatorengruppe bei der Planung ihrer jeweiligen Veranstaltung diskutiert und wenn möglich behoben werden.

Zum Scheinerwerb wird neben der regelmäßigen Teilnahme an den Seminarsitzungen und evtl. kleinen Referaten zu Teilthemen der Sitzungen die möglichst eigenständige Organisation einer der zu Beginn des Seminars bekanntgegebenen Veranstaltungen erwartet.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt.

Ü Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (Teil 2)
Dipl. Kffr. Dipl.-Hdl. Andrea Schulte
Donnerstag 14.30–19.45 (14täglich), Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Die Übung bietet einen Überblick über volks- und betriebswirtschaftliche Modelle mit Schwerpunkten auf den Bereichen Dienstleistung sowie Organisation und Personalwesen. Neben einer Einführung in die Grundlagen sollen Aspekte wie Rechtsformen, Entscheidungsprozesse und Strategien genauer behandelt werden. Bereich: Kulturbetriebswirtschafliche Grundlagen

S Veranstaltungsmanagement beim Rheingau Musik Festival
Andreas Eckel
Blockseminar, Termine: Fr. 04.05., Sa. 05.05., Sa. 26.05.,
jeweils 09.00–18.00 Uhr, Haußknechtstraße 7, Hörsaal


Wenn innerhalb eines Zeitraums von gut zwei Monaten etwa 115.000 Musikfreunde, mehr als 2.500 Künstler und annähernd 130 fördernde Unternehmen zum Rheingau Musik Festival kommen, dann ist ein effizientes Veranstaltungsmanagement Voraussetzung für reibungslos über die Bühnen gehende Konzerte. Vorgestellt wird die Praxis des Veranstaltungsmanagements am Beispiel des einzelnen Konzerts, quer durch die Aufgabenbereiche des Kulturmanagers: Planung und Organisation sind dabei ebenso Thema wie etwa Vertragsgestaltung und Kalkulation. Bedingt durch die besondere Bedeutung des Sponsorings – speziell bei diesem Festival – wird außerdem der Gestaltung der Beziehungen mit den fördernden Unternehmen entsprechende Aufmerksamkeit gewidmet.


Kolloquium für Diplomanden
Prof. Dr. Steffen Höhne
Dienstag 15.00–17.00, Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Das Kolloquium dient der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung und bietet Gelegenheit zur Diskussion von Fragen im Kontext der Erstellung der Diplomarbeiten sowie zu aktuellen Forschungsproblemen.

S Kulturpolitik
Prof. Dr. Steffen Höhne
Mittwoch 15.15–16.45, Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Die Kulturpolitik in der Bundesrepublik Deutschland lässt sich schlagwortartig mit den Titeln einer Trilogie umreißen, die von dem heutigen Präsidenten des Goethe-Institutes Hilmar Hoffmann stammen: Kultur für alle (1979); Kultur für morgen (1985), Kultur als Lebensform (1990). Damit sind Aspekte wie Demokratisierung per Kultur, die alltagskulturelle Erweiterung des Kulturbegriffs und die künftigen Anforderungen an Kulturpolitik thematisiert. Kulturpolitik umfasst die ganze Breite von kommunal-lokalem Engagement bis hin zur europäisch-globalen Aktivität. In diesem Zusammenhang sollen unterschiedliche kulturpolitische Konzepte sowohl aus regionaler wie internationaler Perspektive i vorgestellt werden. Zu erbringende Leistungen: Referat und Hausarbeit. Bereich: Kulturwissenschaft und Kunst

S Kulturraum Mitteleuropa
Prof. Dr. Steffen Höhne
Donnerstag 13.15–15.45, Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Kulturwissenschaft und Kulturmanagement können heute weniger denn je im lokalen und nationalen Rahmen betrieben werden, sondern besitzen eine eminent internationale Dimension. Der internationalen Veränderung des Umfeldes möchte der Studiengang Kulturmanagement in Form einer Reihe von Seminaren Rechnung tragen, die einen Einblick in die kulturwissenschaftlichen Grundlagen ausgewählter Kulturräume geben. Zu erbringende Leistungen: Referat und Hausarbeit. Bereich: Kulturwissenschaft und Kunst

S Kultur und Institutionen: Image und Corporate Identity
Prof. Dr. Steffen Höhne
Donnerstag 9.15–10.45, Haußknechtstr. 7, Seminarraum 1


Neben der Diskussion unterschiedlicher Ansätze der Unternehmenskulturforschung (deskriptive, explikative, kognitive Methoden) sollen aktuelle Fragen des sogenannten Identity-Management (Corporate Attitude, Communication, Design und Image ) im Hinblick auf das Kulturmanagement untersucht und problematisiert werden. Wie lässt sich bspw. die Wahrnehmung einer Institution durch Dritte steuern und beeinflussen? Welche Bedeutung haben Selbst- und Fremdbilder (Images)? Die Frage der Unternehmenskultur im weitesten Sinne soll dabei anhand von Fallstudien exemplifiziert werden. Zu erbringende Leistungen: Referat und Hausarbeit. Bereich: Kulturbetriebswirtschafliche Grundlagen