Kulturbranding II. Konzepte und Perspektiven der Markenbildung im Kulturbereich
Professionelles Markenmanagement wird für Kulturinstitutionen immer mehr zur harten Notwendigkeit der Existenzsicherung.
Um ihre Anspruchs- und Interessengruppen auf der ganzen Breite anzusprechen – vom möglichen Besucher über Träger und meinungsbildende Gruppen bis zur Wirtschaft – sind qualifizierte Instrumente gefordert, die gleichzeitig monetäre und inhaltliche Aspekte moderieren und vermitteln können.
Allerdings fehlt es den Kultureinrichtungen bisher selbst an fundamentalen Instrumenten, um ihre oft überragenden Qualitäten souverän und profund bewertet in Verhandlungen einzubringen. So existieren bislang keine ernsthaften Ansätze für eine Markenbewertung im Kulturbereich, weshalb sich selbst Institutionen höchsten Renommees in Partnerschaftsvereinbarungen weit unter ihrem Wert verkaufen.
Empirische Arbeiten, wie die in diesem Band veröffentlichten zum Themenbereich „Museum und Marke“, setzen erste Grundlagen für einen fundierten Umgang mit dem Thema. Weitere Artikel befassen sich mit Markenstrategien in der klassischen Musik und mit Marken und Marketing im Zeitalter der digitalen Informationsgesellschaft
236 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken
Leipziger Universitätsverlag
ISBN 978-3-86583-338-9
Preis 33,00 €
Um ihre Anspruchs- und Interessengruppen auf der ganzen Breite anzusprechen – vom möglichen Besucher über Träger und meinungsbildende Gruppen bis zur Wirtschaft – sind qualifizierte Instrumente gefordert, die gleichzeitig monetäre und inhaltliche Aspekte moderieren und vermitteln können.
Allerdings fehlt es den Kultureinrichtungen bisher selbst an fundamentalen Instrumenten, um ihre oft überragenden Qualitäten souverän und profund bewertet in Verhandlungen einzubringen. So existieren bislang keine ernsthaften Ansätze für eine Markenbewertung im Kulturbereich, weshalb sich selbst Institutionen höchsten Renommees in Partnerschaftsvereinbarungen weit unter ihrem Wert verkaufen.
Empirische Arbeiten, wie die in diesem Band veröffentlichten zum Themenbereich „Museum und Marke“, setzen erste Grundlagen für einen fundierten Umgang mit dem Thema. Weitere Artikel befassen sich mit Markenstrategien in der klassischen Musik und mit Marken und Marketing im Zeitalter der digitalen Informationsgesellschaft
236 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Grafiken
Leipziger Universitätsverlag
ISBN 978-3-86583-338-9
Preis 33,00 €
Inhalt:
Kai-Uwe Hellmann
„Wer Marke will, muss auch Kultur wollen.“
Zur Interdependenz von Kulturmarken und Markenkulturen
Steffen Höhne
Kulturbranding – zwischen inhaltsarmer Reduktion und kommunikativer
Praxis. Konzeptuelle Überlegungen zu einem aktuellen Phänomen
Stefanie Rathje
An glatten Oberflächen bleibt nichts haften! –
Brand Cohesion als Ansatz zur Markenentwicklung im Kulturbereich
Carsten Baumgarth, Kristina Freund
Markenführung von Museen: Markenorientierung als Erfolgsfaktor?
Sigrid Bekmeier-Feuerhahn
Museum als Marke – Identitätsverlust oder Erfolgsstrategie?
Sebastian Steinert
Zur Typologisierung des Bildenden Künstlers als Marke
Birgit Mandel
Das MoMA ist der Star und die Hochkultur wird populär –
neue Strategien der Besucherbindung im Kulturbetrieb
Andreas Eckel
Branding und Sponsoring am Beispiel
des Schleswig-Holstein Musik Festivals
Pascal Charles Amann
Vom Flugblatt zu MySpace.com. Marken und Marketing
von Künstlern im Zeitalter der digitalen Informationsgesellschaft
Ralph Philipp Ziegler
Wirkungsprinzipien und Nutzendimensionen des
künstlerischen Kernproduktes in der klassischen Musik
und deren Integration in Markenbildungs- und -führungsprozesse
Ralph Philipp Ziegler, Sonja Müller-Bollenhagen
Klassische Werbung für klassische Musik – Werbe- und Markenstrategien
professioneller Agenturen für öffentliche Kulturinstitutionen
an zwei Fallbeispielen
