Musikwirtschaft 2.0 - Perspektiven für die Musik
Drittes wissenschaftliches Symposium zu Konzepten und Perspektiven der Markenbildung im Kulturbereich
8.-10. Oktober 2009
Stadt Offenbach am Main
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Friedrich-Schiller-Universität Jena
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Veranstalter
Stadt Offenbach am Main
Forum Kultur und Sport
Dr. Ralph Philipp Ziegler
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
Tel.: 0049 69 8065 2350
Fax: 0049 69 8065 3270
e-mail: kulturbranding@offenbach.de
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Prof. Dr. Steffen Höhne
Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena
Studiengang Kulturmanagement
Platz der Demokratie 2/3
99423 Weimar
Partner:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
weim|art e.V.
Kulturmanagement Network
H-Net Network for Museums and Museum Studies
Kulturpolitische Gesellschaft e.V.
Informationen auch unter
www.kulturbranding.com
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Kultur und Marke – in der Zeit seit der ersten wissenschaftlichen Konferenz
zu Konzepten und Perspektiven der Markenbildung im Kulturbereich im
November 2005 in Weimar ist das Thema zu einem Rang zwischen „Must“
und „Mode“ aufgestiegen. Selbst der Konferenztitel des Weimarer
Projekts geistert als Dienstleistungssektor durch die Angebote von
Agenturen und Instituten. Die Zahl der musterhaften Praxisbeispiele
wächst und wächst – wenngleich die Verwässerung des Prinzips und die
Vielzahl der Berater auf dem Markt nicht unbedingt konstant für
hochrangige Qualität bürgen. Premium-Projekte wie die Elbphilharmonie
leisten sich dabei Markenberater der ersten Riege, großangelegte
„Jubiläumsfeierlichkeiten“ wie das Projekt „Varusschlacht“ bringen ganze
Regionen in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit.
Gleichzeitig ist Image nur die eine Seite der Medaille: treffsicher
transportierte Aussagen erlebbar zu machen und am Ort als
Wirkungszusammenhang der Erwartungen spüren zu lassen ist die komplexe
Kunst von Markenstrategien – insbesondere, wenn sie ganze Konglomerate
wie Städte, Länder oder gar Nationen betreffen.
In diesem Kontext wendet sich die dritte Tagung zum Thema
„Kulturbranding“ deutlicher Fragen der Theoriebildung zu und akzentuiert
dabei auch die aporetischen Dimensionen von Markenbildung im Hinblick
auf Kunst und Kultur. Neben dem Bereich der Analyse wird aber aber auch
ein paradigmatischer Blick auf die skizzierten Ausweitungsphänomene
geworfen werden, insbesondere in Hinblick auf die Bedeutung der
zunehmenden Image-Kampagnen von Städten, Regionen und Nationen für die
Konzeptualisierung einer Theorie des „Kulturbranding“?
Paradigmen: Markenführung in
der Kultur am spezifischen Beispiel von Theatern, Museen, Großprojekten
etc.; Spezialisierungen zur Rolle des Publikums
Perspektiven: Vom Stadt- zum
Regional- und Nationenbranding – Markenmanagement unter kulturellen
Bezügen in komplexen Gebilden in Deutschland und Europa
Kognitionswissenschaftliche und systemische Zugänge: Neue Beiträge zu einer wissenschaftlichen Theorie des Kulturbranding
Kultur- und Kunstwissenschaftliche Zugänge: Marke, Kunst und Kultur – ein Wirkungs- und Beziehungsgeflecht mit unausgeschöpften Potenzialen
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Programm
Den vollständigen Flyer inklusive Programm finden Sie hier.Donnerstag, 8. Oktober 2009
15.00-19.00 City Tower Offenbach am Main, 29. Stock, Berliner Straße 74-76, Offenbach am Main
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PD Dr. Kai-Uwe Hellmann
(Institut für Konsum- und Markenforschung):
Markenforschung und Systemtheorie: Eine Win-Win-Situation
Prof. Klaus Hesse
(HfG Offenbach am Main/ Hesse Design:
Städtemarken und Kultur
Dr. Ralph Philipp Ziegler
(Stadt Offenbach am Main/ HfM FRANZ LISZT Weimar):
Marke, Image und kulturelles Spiel in komplexen Feldern.
Hans-Georg Böcher
(Deutsches Verpackungs-Museum):
Markenarbeit ist Kulturarbeit: Die Marke als Kulturprinzip.
Henry C. Brinker
(brinkermedia):
Subjekt "Publikum" - Kulturvermittlung und Markenführung als
dynamischer Kommunikationsprozess
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Freitag, 9. Oktober 2009
10.00-12.30 City Tower Offenbach am Main, 29. Stock, Berliner Straße 74-76, Offenbach am Main
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Nicola Bünsch:
Das Theater als Marke? Theoretische und empirische Perspektiven auf
die Möglichkeiten der Markenbildung für Theaterbetriebe.
Prof. Dr. Sigrid Bekmeier-Feuerhahn, Jörg Sikkenga
(Leuphana Universität Lüneburg):
Weiterempfehlungsverhalten musealer Typen zur genaueren '
Identifizierung von Markenbildern
Britt Baumann
(Offenbach am Main):
Varus’09 - Marke Varusschlacht
Thomas Sevcik
(arthesia/ Projekt Themenwelt FrankfurtRheinMain):
Kultur in Suburbia – Markenbildung in Agglomerationen
- Mittagspause -
14.30-19.00 City Tower Offenbach am Main, 29. Stock, Berliner Straße 74-76, Offenbach am Main
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Prof. Dr. Karen van den Berg
(Zeppelin University Friedrichshafen):
Ausstellungspolitik und Markenbildung als künstlerische Praxis
Andreas Heinen
(Leuphana Universität Lüneburg):
Wie spanisch ist Spanien?
Francisco Javier Montiel Alafont
(Friedrich-Schiller-Universität Jena):
Kulturelle Identität und Place Branding im Internet – zwischen Steuerung und
Eigendynamik: Der Fall Spanien
Luisa Conti
(Friedrich-Schiller-Universität Jena):
Place Branding 2.0: Virtualität oder Realität?
Dr. Nicholas Adjouri
(Adjouri Brand Consultants):
Was Regionen von Konsumgütermarken lernen können!
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Samstag, 10. Oktober 2009
10.00-12.30 City Tower Offenbach am Main, 29. Stock, Berliner Straße 74-76, Offenbach am Main
Prof. Dr. Steffen Höhne
(HfM FRANZ LISZT Weimar):
Markenbildung - kulturwissenschaftliche Konzepte und Paradigmen.
Sebastian Steinert, Katharina Horn:
Das Kunstareal in München
Dr. Gerhard Panzer
(TU Dresden):
Marken in kulturellen Feldern
Christian Wichmann
(Brand:Trust):
Kunst kommt von Können - Marke auch! Warum Markenführung
mehr ist als Kommunikation
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Anmeldung:
Die Konferenzgebühr von € 85 beinhaltet die Teilnahme an den
wissenschaftlichen Veranstaltungen der gesamten Konferenz. Die Gebühr
ermäßigt sich für Studierende auf € 30 - eine Bescheinigung ist vor Ort
vorzulegen.
Die Anmeldung erfolgt per Post, Fax oder E-Mail und wird per E-Mail bestätigt.
Kontakt:
Stadt Offenbach am Main
Forum Kultur und Sport
Dr. Ralph Philipp Ziegler
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
Tel.: 0049 69 8065 2350
Fax: 0049 69 8065 3270
e-mail: kulturbranding@offenbach.de
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung.
