Prof. Dr. Helmut Well
(Musikgeschichte und Musikanalyse)
wurde 1958 in Siegen (NRW) geboren. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Musikwissenschaft, Ältere und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft sowie Pädagogik in Kiel, wo er 1989 promoviert wurde. Von 1988 bis 1994 war er als Musikschulleiter tätig, 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1994 bis 2000 wissenschaftlicher Assistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Kieler Universität. Nach der Habilitation im Jahr 2000 war er bis 2004 Privatdozent in Kiel, seit Oktober 2004 ist er Professor an der HfM.
Veröffentlichungen/Schriften: Frühwerk und Innovation. Studien zu den „Jugendsinfonien“ Franz Schuberts, Kassel u.a. 1995 (= Kieler Schriften zur Musikwissenschaft Bd. 42); Kompositorische Grundlagen im Wandel. Studien zur Veränderung des Tonalitätsbegriffs im 17. Jahrhundert am Beispiel der Musik für Tasteninstrumente (Habil.-Schrift Kiel 1999, Druck i. V.); Aufsätze zur Musik des 15., 17. und 20. Jahrhunderts. Herausgebertätigkeit: Friedhelm Krummacher: Musik im Norden. Abhandlungen über skandinavische und norddeutsche Musik, zus. mit S. Oechsle, H.W. Schwab und B. Sponheuer, Kassel u.a. 1996; Rezeption als Innovation. Festschrift Friedhelm Krummacher zum 65. Geburtstag, zus. mit S. Oechsle und B. Sponheuer, Kassel u.a 2001.
