Prof. Dr. Helen Josephine Geyer
(Musik des 17. und 18. Jahrhunderts)
wurde 1953 in Werneck/Schweinfurt geboren. Sie studierte Klavier am Bayrischen Staatskonservatorium und der Hochschule für Musik Würzburg sowie Musikwissenschaft, Germanistik, Theologie (Patristik & Ältere Kirchengeschichte) und Christliche Archäologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Während des Studiums war sie Stipendiatin des DAAD, des Deutschen Studienzentrums und der Graduiertenförderung. 1982 wurde sie mit einer Arbeit über die heroisch-komische Oper promoviert. 1983 lehrte und forschte sie am Institut für Musikwissenschaft der Universität Palermo. Von 1985-95 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg tätig. Während dieser Zeit erhielt sie Lehraufträge und Gastprofessuren an der Musikhochschule Frankfurt (1987-88), am Institut für Musikwissenschaft der Universität Posen (Polen, 1989-90) und der Schwedischen Akademie in Abo/Turku, Finnland (1993). Darüber hinaus forschte sie als Feodor-Lynen-Stipendiatin am Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien (1989-90) und war als Visiting Scholar am Department of Musicology der University of Illinois in Urbana-Champaign, USA (1990-2000) tätig. Sie habilitierte sich 1997 an der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt über das Thema „Das venezianische Oratorium 1750-1820“. Seit 1995 ist sie Professorin am gemeinsamen Institut für Musikwissenschaft der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Ämter und Gremientätigkeiten
- 1995-96 Wissenschaftliche Direktorin der Internationalen Mozartakademie in Krakau
- 1996-97 Geschäftsführerin des Instituts für Musikwissenschaft, Alte Musik und Kirchenmusik der HfM Weimar
- 1997-99 Direktorin des Instituts für Musikwissenschaft und Alte Musik der HfM Weimar
- 1998-2008 Vorsitzende der Academia Musicalis Thuringiae
- 2000-08 Mitglied der Graduiertenkommission der HfM
- seit 2004 Mitglied des Bibliotheksausschusses der HfM
- seit 2005 Vorsitzende der Internationalen Cherubini-Gesellschaft e.V
- seit 2008
- Vorstandsmitglied der Internationalen Louis-Spohr-Gesellschaft e.V.
- Vorstandsmitglied der Freunde des Deutschen Studienzentrums e.V.
- Vorstandsmitglied der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik
- Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Vereins Deutsches Studienzentrum Venedig e.V., der Simon-Mayr Gesellschaft (Kuratorium), der Michael-Praetorius-Gesellschaft sowie Mitglied des akademischen Beirats der Alexander-von-Humboldt-Gesellschaft
- Mitglied im Kuratorium der Thüringer Bach-Wochen
- Gleichstellungsbeauftragte der HfM Weimar
- seit 2009 Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des deutschen Studienzentrums e.V.
- seit 2010
- Studiendekanin der Fakultät III der HfM Weimar
- Präsidiumsmitglied der Humboldt-Gesellschaft
Ausgerichtete Konferenzen und Tagungen
- Schubert und die Dichtung, Weimar 1998
- Aufbrüche/Fluchtwege. Musik um 1800 in Weimar, Weimar 1999
- Musik an den venezianischen Ospedali/Konservatorien vom 17. bis zum frühen 19. Jahrhundert / La Musica negli Ospedali/Conservatori veneziani fra Seicento e inizio Ottocento, Venedig, Deutsches Studienzentrum 2001
- Schiller und die Musik, Weimar 2005
- Händel – "Aufbruch nach Italien / Händel in viaggio per l’Italia" Venedig, Deutsches Studienzentrum 2009 (mehr)
- Liturgie im Aufbruch, erstes Diskussionspodium zur Psalmenforschung, Weimar 2010 (mehr)
- Cherubini – vielzitiert, bewundert, unbekannt, Internationales Symposion, Weimar 2010
