Musik und kulturelle IDentität
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PROF. DR. DETLEF ALTENBURG (Institutsdirektor)

wurde 1947 in Bad Hersfeld (Hessen) geboren. Er war Schüler von Siegfried Heinrich, Martin Weyer (Orgel) sowie Walter Holy (Barocktrompete) und studierte Musikwissenschaft, evang. Theologie, Religionswissenschaft und Philosophie in Marburg und Köln. 1973 wurde er an der Universität Köln promoviert. Nach der Promotion war er ebenda als wiss. Assistent tätig. Nach der Habilitation (Köln 1980), Lehrstuhlvertretung an der Universität Göttingen (1980/81) und Gastprofessur an der Universidade Nova in Lissabon (1983) lehrte er von 1983 bis 1994 an der Universität-GH-Paderborn und an der Musikhochschule Detmold. Von 1994 bis 1999 war er Ordinarius und Direktor des Instituts für Musikwissenschaft an der Universität Regensburg, 1995 bis 1997 Dekan der Philosophischen Fakultät I. Einen Ruf auf die C4-Professur für Musikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz lehnte er ab. Zum WS 1999/00 nahm er den Ruf an die HfM an. Seit November 1999 ist er Direktor des Instituts für Musikwissenschaft. Er ist Präsident der Gesellschaft für Musikforschung (seit 2001), Mitglied des Präsidiums des Deutschen Musikrats (seit 2002) und Mitglied des Senats der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt (seit 2001). Schwerpunkte seiner Veröffentlichungen sind die Musik des 17. und 18. Jh. sowie die Musik und Musikanschauungen im 19. Jh. 1985–1989 war er Schriftleiter der Zeitschrift „Die Musikforschung“.

Veröffentlichungen/Schriften: Monographien: Untersuchungen zur Geschichte der Trompete im Zeitalter der Clarinblaskunst, 3 Bde., Regensburg 1973 (Kölner Beiträge zur Musikforschung 75); Studien zur Musikanschauung und zu den Reformplänen von Franz Liszt, Habilitationsschrift, mschr., Köln 1980. Editionen: Franz Liszt, Tagebuch 1827, zus. mit R. Kleinertz, 2 Bde., Wien 1986; Franz Liszt, Sämtliche Schriften, Wiesbaden 1989 ff. (bisher 4 Bände erschienen). Herausgebertätigkeit: Festschriften Heinrich Hüschen (1980) und Arno Forchert, zus. mit G. Allroggen (1986); Feste und Feiern im Mittelalter, zus. mit J. Jarnut und H.-H. Steinhoff, Sigmaringen 1991. Mitarbeiter der Neuen MGG (u. a. Artikel Franz Liszt, Bühnenmusik, Neudeutsche Schule, Programmusik, Schauspielmusik, Symphonische Dichtung). Schriftenreihen: Musik und Musikanschauung im 19. Jahrhundert; Weimarer Liszt-Studien; Regensburger Studien zur Musikgeschichte, zus. mit D. Hiley; Musik und Theater. Zahlreiche Aufsätze zur Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.

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