Ziele
Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und die Kangnam University sind sich bewusst, dass die "German School of Music Weimar"- ein herausragendes und Vorbild gebendes Projekt in der
Zusammenarbeit von koreanischen und deutschen Hochschulen ist, - nur die leistungsfähigsten Studierenden aufnimmt,
- auf der Grundlage der Zukunftsinitiative Hochschulen des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung der Bundesrepublik Deutschland und im Rahmen des Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes „Studienangebote deutscher Hochschulen im Ausland“ mit Zuschüssen des Bundes unternehmerisch geplant und errichtet wird und - nach dem Ende der Errichtungsphase von Zuschüssen des Bundes finanziell unabhängig betrieben werden muss.
Der Bachelor-Studiengang "Major in Music" wird vom Thüringer Kultusministerium in Deutschland als auch vom Ministry of Education and Human Resources Development in Korea genehmigt. Die Abschlüsse werden in Deutschland und Korea anerkannt. Die Akkreditierung in Deutschland erfolgt durch die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei ACQUIN e.V., bei dem die Hochschule Mitglied ist.
Vorhaben in Korea konkurrenzlos
Nach dem derzeitigen Stand der Erkenntnisse gibt es keine anderen ausländischen Anbieter im Zielland. Insoweit ist das mit diesem Projekt verfolgte Vorhaben in Korea – ja sogar in ganz Asien – konkurrenzlos. Die Hochschule für Musik ist die erste deutsche Musikhochschule, die einen derartigen Studiengang in Korea anbietet. Aufgrund dieses Alleinstellungsmerkmales hat die Hochschule für Musik die Möglichkeit, in Korea Standards zu begründen. Die Qualität des Vorhabens ist darüber hinaus auch dazu geeignet, den Hochschulstandort Deutschland hervorragend zu vertreten und damit die Positionierung deutscher Studienangebote auf dem internationalen Bildungsmarkt insgesamt zu unterstützen.
Die Nachfrage nach den geplanten Studiengängen im Zielland ist groß. Für das Wintersemester 2003/04 gab es 6.882 erfasste Bewerbungen und damit mehr als 7.000 tatsächliche Bewerbungen koreanischer Studieninteressenten um Studienplätze an deutschen Musikhochschulen. Von diesen Bewerbungen waren lediglich 6 % erfolgreich. Damit konnten im Wintersemester 2003/04 nur 379 koreanische Bewerber zum Studium an deutschen Musikhochschulen zugelassen werden. Es wird deshalb eingeschätzt, dass der geplante Studiengang in Korea stark nachgefragt sein wird. Es stehen Bemühungen im Vordergrund, über das Projekt qualitativ besser ausgebildete koreanische Studierende an die Hochschule zu binden.
