Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Die Violinklasse von Prof. Sönke Reger bei ihrem Besuch in Weimar im September 2008

Die Violinklasse der German School of Music Weimar mit Prof. Sönke Reger bei ihrem Besuch in Weimar im September 2008; Foto: Maik Schuck

Leitung und Lehrkräfte

Leitung

Die German School of Weimar in Korea wird von Frau Prof. Dr. Woohyung Yang geleitet.

Kontakt:
Frau Prof. Dr. Woohyung Yang
Tel: +82 31 280 3714
woohyungyang@hotmail.com

Anfragen sind auch über das Sekretariat möglich:

Frau Eun-Hwa Jeon
Tel: +82 31 280 3593
ehjeon@kangnam.ac.kr

Lehrkräfte

Fünf deutschsprachige Professoren unterrichten die Fächer Violine, Violoncello, Flöte, Klarinette und Klavier an der "German School of Music Weimar". Unterstützt werden sie dabei von Professoren der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.

Die derzeit in Korea Lehrenden sind:

Viktoria Kaunzner, Violine

Viktoria Kaunzner, geboren 1982 in Deggendorf (Bayern), begann nach dem Abitur 2001 ihr Violinstudium an der HfM Karlsruhe bei Josef Rissin. 2008 spielte sie ihr Diplom an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin (Prof. Stephan Picard). 2011 schloss sie ihr „Master of violin solo“ Studium und Diplompädagogikstudium an der der HfM Köln bei Prof. Zakhar Bron mit 1,0 und Auszeichnung ab. Sie gewann Preise und war Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben, des ZEIT‐Bucerius‐Stipendiums, der World Federation of International Music Competitions, des Starling DeLay Symposiums der Juilliard School New York 2011 und des Sokrates‐Ersamus Programmes für Studien am CNSMD Paris (Prof. O. Charlier) und der Musikhochschule Luzern (Prof. S. Hamann). 1995 gab sie ihr Solodebut mit dem Radiosinfonieorchester Pilsen und spielte seitdem u. a. im Konzerthaus Berlin, dem Prinzregententheater München der Philharmonien Ljubljana, Odessa und Damascus, sowohl als Solistin, als auch als Kammermusikerin. Sie musizierte u. a. mit H.‐J. Schellenberger, C. Carydis, D. Barenboim, C. Thielemann, Adrian Brendel, J. Fischer, dem Scharoun Ensemble der Berliner Philharmoniker. Als Konzertmeisterin musizierte sie u. a. beim Festivalorchester Santander. In Workshops unterrichtete sie für die Barenboim‐Said‐Foundation. Besonderes Interesse zeigt sie für Neue und Alte Musik. So spielte sie z. B. Uraufführungen von K. Meyer sowie V. Dinescu und ist Sologeigerin im „Ensemble Garage“ für zeitgenössische Musik Köln. Besondere Impulse erhielt sie von Y. Menuhin, I. Gitlis, A. Chumachenco, P. Zukerman, E. Feltz, H. Liu, S. Jaffé und dem Talich–Quartett. Zudem nimmt sie Kompositionsunterricht bei K. Tchemberdji und Theorie bei A. Bolay. 2011 erscheint ihre Debut CD bei BELLA MUSICA und Eigenkompositionen in der ANTES‐ Edition. Seit März 2011 ist sie Professorin für Violine an der German School of Music Weimar, Kangnam University, Yongin.

Erwan Richard, Viola

Erwan Richard, geboren 1976, absolvierte zunächst ein Violinstudium, studierte dann aber auch Viola bei Marie-Christine Witterkoer und bei Jean Sulem am "Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris" sowie an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfram Christ. An der Musikhochschule München studierte er in der Kammermusik-Meisterklasse von Prof. Christoph Poppen und Prof. Walter Nothas. Während dieser Zeit war er Mitglied im Gustav-Mahler-Jugendorchester und Stipendiat der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Seit 2005 erfüllte Erwan Richard einen Vertrag als Solo-Bratschist des Tiroler Symphonie Orchesters Innsbruck. Er ist Gründer und Mitglied des Cassis-Streichtrios und konzertierte mit diesem in Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Erwan Richard leitet seit 2004 Sommerkurse in Guérande, Frankreich, und arbeitet als Dozent für Violen beim Abaco-Orchester in München.

Martin Grund, Violoncello

Nach seiner Schulausbildung studierte der 1969 in Stralsund geborene Martin Grund Violoncello an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Brunhard Böhme. Nach dem Studium arbeitete er seit 1995 als Orchestermusiker und Lehrer freischaffend, bevor er 1996 ein Engagement an der Thüringen Philharmonie Gotha/Suhl erhielt. Martin Grund arbeitete in den Jahren 2000/01 und 2002/03 am College of Music der Mahidol University Bangkok für die Fachbereiche Violoncello und Kammermusik. Als stellvertretender Abteilungsleiter / Streichinstrumente entwickelte er dort Lehrpläne und Bewertungssysteme in Anlehnung an westeuropäische Standards. Seit Oktober 2003 war er wieder Mitglied der Thüringen Philharmonie Gotha/Suhl.  

Philipp Jundt, Flöte

Der 1978 in Basel/Schweiz geborene Philipp Jundt studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München im Studiengang Flöte bei Prof. András Adorján und schloss 2001 mit einem pädagogischen und 2002 mit einem künstlerischen Diplom ab. Nach seinem Armeedienst konnte Philipp Jundt als Stipendiat an der Carnegie-Mellon-University Pittsburgh/Pennsylvania, USA seine Studien bei Prof. Jeanne Baxtresser vervollkommnen. Gleichzeitig absolvierte er ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität München, der Harvard University Boston und der Carnegie-Mellon-University Pittsburgh, welches er mit dem „Bachelor“ abschloss. Neben dem Erwerb von Orchestererfahrung u. a. bei den Münchner Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern und an der Bayerischen Staatsoper München, spielte Philipp Jundt mehrere CDs ein und war Preisträger nationaler Musikwettbewerbe in der Schweiz.

Matthias Luft, Klarinette

Geboren 1976 in Leipzig, studierte Matthias Luft Klarinette an der Hochschule für Musik in Frankfurt a. M., bevor er 1997 zu Prof. Johannes Peitz und 1999 zu Prof. Martin Spangenberg an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wechselte. Vor seiner Lehrtätigkeit in Korea unterrichtete er mit Unterstützung der Daniel-Barenboim-Stiftung in Israel. 1998 und 1999 war er Mitglied im Schleswig-Holstein Musik Festival Orchester und 1999 im United World Philharmonic Youth Orchestra. Neben weiteren Orchestererfahrungen u. a. bei den Münchner Philharmonikern und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks spielte Matthias Luft in vielen Kammermusikensembles, so auch mit dem Albert-Schweitzer-Oktett.

André Boainain, Klavier

Geboren 1957 in São Paulo, Brasilien, studierte André Boainain als Jungstudent bis 1976 Klavier an der Hochschule für Musik in Wien bei Dieter Weber, bis 1980 dann bei Hans Leygraf am Mozarteum in Salzburg und schließlich bis 1983 bei Vitalij Margulis an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg. Er gewann erste und zweite Preise bei internationalen Wettbewerben in Österreich, Schweiz, Italien, Spanien und den USA. Zahlreiche Klavierabende und Konzerte mit Orchestern führten ihn u. a. nach Südamerika, die USA und Japan. Boainain wirkte mehrfach als Gastprofessor für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.