Zukunft Musik in Europas Kulturstadt – die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Wer sich für ein Studium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar entscheidet, bekommt die bestmögliche Qualität der Lehre in einer europäischen Kulturstadt geboten. Eine höchst lebendige Vergangenheit zwischen Goethe und Schiller, Bach und Liszt begegnet den Studierenden ebenso auf Schritt und Tritt wie die aktive Gestaltung der Zukunft. Als Beispiele seien hier nur das hochmoderne Studio für elektroakustische Musik als Kooperation mit der benachbarten Bauhaus-Universität, die erste Kinderuniversität an einer deutschen Musikhochschule sowie die Gründung der German School of Music Weimar in Südkorea als internationaler Außenposten genannt.
Wurzeln bei Franz Liszt
Zu der Ausbildung auf allen Orchesterinstrumenten, am Klavier und im Dirigieren kamen bald auch Gesang, Oper und Theater, Komposition, die pädagogische Ausbildung zum Instrumental- und Gesangslehrer sowie die Schulung echter Virtuosen ihres Faches hinzu. Demzufolge hieß die Ausbildungsstätte zunächst „Orchesterschule“, dann „Orchester- und Musikschule“, später „Orchester-, Musik- und Opernschule“ und schließlich „Musik-, Opern- und Theaterschule“. 1947 schloss die Theaterabteilung wieder (die Opernschule blieb erhalten). Im Jahr 1948 gesellte sich zu den obligatorischen musiktheoretischen und musikgeschichtlichen Begleitfächern die Musikwissenschaft als eigenes Studienfach – das heute immer noch gültige Ausbildungsprofil war komplett. Seit dem Jahr 1956 trägt die Hochschule den Namen ihres Initiators im Titel.
Studieren in historischem Ambiente
Einen schönen Blick über die Stadt an der Ilm hat man vom imposanten hochschulzentrum am horn, das neben den Jazzern, Bläsern und Musikwissenschaftlern auch das Hochschularchiv / Thüringische Landesmusikarchiv beherbergt. Hinter den durchweg altehrwürdigen Mauern verbergen sich moderne Räumlichkeiten, die ganz auf die Bedürfnisse ihrer Nutzer abgestimmt sind: Der moderne Festsaal im Fürstenhaus und die Ensembleprobenräume im hochschulzentrum am horn bieten eine flexibel einstellbare Akustik und eine Standleitung ins jeweilige Tonstudio des Hauses. Die Schallabschirmung besonders der Unterrichtsräume im hochschulzentrum setzt Maßstäbe.
Musizieren im Ensemble
Die Studierenden möglichst umfassend auf ihre spätere Laufbahn vorzubereiten ist oberstes Ziel der Ausbildung in Weimar. Das bedeutet z. B. für die klassischen Orchesterinstrumente, nicht „nur“ guten Einzelunterricht anzubieten und außerdem engagierte Orchesterschule zu sein, sondern auch in Spezialzweige wie die Bereiche der Neuen und Alten Musik intensiven Einblick zu gewähren. Wesentliche Bestandteile der Ausbildung sind außerdem gemeinsame Proben und Auftritte im Ensemble, seien es das Hochschulsinfonieorchester, das Kammerorchester, das Jazzorchester, der große Hochschulchor, der Kammerchor, das Ensemble für Alte Musik oder die Opernschule.
Internationale Wettbewerbe und Meisterkurse
Zum Bekanntheitsgrad der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar tragen in großem Maße auch die zahlreichen internationalen Wettbewerbe und Meisterkurse bei, die alljährlich ausgerichtet werden. Zu Wettbewerben für junge Geiger (LOUIS SPOHR), Kammermusikensembles (JOSEPH JOACHIM), jüngere und ältere Pianisten (FRANZ LISZT), Organisten (BACH | LISZT) oder Schulpraktischem Klavierspiel (GROTRIAN-STEINWEG) reisen Teilnehmer aus allen Teilen des Globus an, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen. Die seit 1958 jeden Sommer angebotenen Weimarer Meisterkurse für u. a. Streicher, Bläser, Sänger und Dirigenten sind zudem ein Markenzeichen für intensive Fortbildung: Pianisten wie Paul Badura-Skoda oder Geiger wie Thomas Zehetmair garantieren eine höchstmögliche Qualität der Lehre.
Kulturelles Umfeld
Zukunftsmusik
Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar ist den Anforderungen an moderne Musikausbildungsstätten gewachsen – und befindet sich auf Augenhöhe mit der internationalen Konkurrenz. Eine intensive Betreuung aller Studierenden und ihre spätere Pflege als Alumni gehört ebenso dazu wie die professionelle Künstlervermittlung schon während des Studiums. Die Arme werden auch nach Übersee ausgestreckt (Gründung der German School of Music Weimar in Südkorea 2005), um sich auf dem globalen Bildungsmarkt besser zu positionieren. Im Dozenten- und Studierendenaustausch rangiert die Hochschule in der bundesweiten DAAD-Statistik schon jetzt auf vordersten Plätzen und möchte ihre Kontakte zu rund 60 europäischen und internationalen Partnern noch vertiefen. Doch der Ausgangspunkt all dieser Bemühungen muss die Qualität der Lehre vor Ort in Weimar sein – und um diese braucht man sich auch in Zukunft zum Glück keine Sorgen zu machen.

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