Gipsabguss der rechten Hand Franz Liszts
Erster Raum: Liszt als Weltbürger
Der erste Raum gibt zunächst einen Überblick zur bewegten Biographie des Weltbürgers Liszt. Auf einer überdimensionalen Europakarte lassen sich seine wichtigsten Lebensstationen sowie die intensive Reisetätigkeit und die europaweiten Kontakte Liszts nachvollziehen. Eingebettet in die Landkarte sind Abgüsse seiner Lebend- und Totenmaske, deren Originale zum Bestand des Goethe-Nationalmuseums gehören. An der gegenüberliegenden Wand findet sich eine Darstellung der wichtigsten Ereignisse aus Politik, Gesellschaft, Technik und Kunst, die in die Lebenszeit Liszts fallen und ihn teilweise stark prägten. So nahm er etwa mit regem Interesse an den Entwicklungen in der Literatur und den bildenden Künsten teil und war ein genauer Beobachter der politischen Umbrüche seiner Zeit. Nicht zuletzt profitierte er auch von den technischen Fortschritten, indem beispielsweise die Neuerungen im Klavierbau seine virtuose Spieltechnik überhaupt erst ermöglichten.