Foto: Guido Werner
Konzerte des Jazzorchesters 2008
Dienstag, 25. November 200819:30 Uhr Festsaal Fürstenhaus
Jazzkonzert
BACH GOES TO TOWN
Prof. Rolf-Dieter Arens, Klavier | Prof. Wolfgang Bleibel, Saxofon | Calmus Ensemble Leipzig |Jazzorchester der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar | Leitung: Prof. G. Bernhard F. Mergner
BACH GOES TO TOWN
Unter diesem Titel spielt das Jazz-Orchester der Musikhochschule FRANZ LISZT Weimar ein musikalisches Programm im Rahmen des Bach-Jahres 2008 in Weimar. Die Auswahl der Musikstücke Bachs wurde in erster Linie mit Blick auf ihre Adaptierbarkeit für Jazz oder jazzbezogene Musik wie auch auf ihre Eignung für die Verbindung von Vokal-Ensemble, Instrumental-Solisten und Jazz-Orchester getroffen. Die Stücke, in deren Mittelpunkt das Vokal-Ensemble steht, stammen aus Johann Sebastian Bachs weltlichen Kantaten, insbesondere der Hochzeitskantate (BWV 202), der Kaffee-Kantate (BWV 211) und der Bauern- Kantate (BWV 212). Die Jazz-Arrangements des Programms schrieb der amerikanische Pianist, Arrangeur und Hochschul-Lehrer Prof. Bill Dobbin.
Programm:
- ITALIENISCHES KONZERT F-Dur BWV 971, Prof. Arens, piano
- PRESTO aus dem Italienischen Konzert, 3.Satz, BWV 971 (Arr. Dobbins)
- PRÄLUDIUM 12 aus dem ‚Wohltemperierten Klavier‘ Teil 2, BWV 881 (Arr. Dobbins)
- KOMMT, SEELEN, DIESER TAG aus ‚Schemellis musikalisches Gesangbuch‘ BWV 479
- WEICHET NUR, BETRÜBTE SCHATTEN aus der Hochzeits-Kantate BWV 202 (Arr. Dobbins)
- EI! WIE SCHMECKT DER COFFEE SÜSSE aus der Kaffee-Kantate BWV 211 (Arr. Dobbins)
- BACH GOES TO TOWN (Kp. Alec Templeton, Arr. Dobbins)
- PENNIES IN D (FOR J.S.B.) (Kp., Arr. Dobbins)
- SICILIANA 2. Satz aus der Sonate Es-Dur BWV 1031
- SEELENWEIDE, MEINE FREUDE aus ‚Schemellis musikalisches Gesangbuch‘ BWV 497 (Arr. L.Böhme)
- ES IST GENUG; SO NIMM, HERR, MEINEN GEIST aus der Kantate ‚O Ewigkeit, du Donnerwort‘ BWV 60 (Arr. Dobbins)
- UND DASS IHR’S ALLE WISST aus der Bauern-Kantate BWV 212 (Arr. Dobbins)
Karten:
Tourist Information Weimar, Tel. 03643 - 745 745 sowie an der Abendkasse; 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro
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Sonntag, 29. Juni 2008
19:30 Uhr Festsaal Fürstenhaus
Jazznacht
mit Dusko Goykovich, Trompete
Jazzorchester der Hochschule | Leitung: Prof. G. Bernhard F. Mergner
Programm:
Originalkompositionen und Arrangements von Dusko Goykovich
Dusko Goykovich, mehrfach ausgezeichnet mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik, gehört zu den lebenden Legenden des Jazz. Und noch immer hat der 1931 in Bosnien geborene Jazztrompeter, Arrangeur und Bandleader, der heute in München lebt, einen vollen Terminkalender - mit Auftritten in vielen europäischen Ländern sowie in Japan und Korea. Die Liste der Musiker, mit denen er gearbeitet hat, liest sich wie ein "Who is who" der Jazz-Geschichte: Benny Bailey, Chet Baker, Kenny Barron, Gary Burton, Kenny Clarke, Miles Davis, Mal Waldron, Phil Woods ... und viele mehr. Vor allem seine perfekten Bebop-Linien und seine beseelten Balladen-Interpretationen haben Dusko Goykovich viel Bewunderung eingebracht. Doch 2003 schlug er mit Samba Do Mar, seinem ersten durchgängig von der brasilianischen Musik inspirierten Album, ein ganz neues Kapitel auf - und verzauberte und eroberte damit Hörer auf der ganzen Welt. Sein letztes Album Samba Tzigane erschien 2006. Sein 75. Geburtstag wurde mit einem großen Konzert in Belgrad gefeiert.
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Sonntag, 17. Februar 2008
19:30 Uhr Festsaal Fürstenhaus
„The Music of Claire Fischer“
Trios "Tri.Novo" und "Schwarz-Berger-Fritsch"
Jazzorchester der Hochschule
Leitung: Prof. G. Bernhard F. Mergner
Die intensive und vertiefende Beschäftigung mit den Werken einzelner Komponisten zeichnet die Konzerte des Jazzorchesters der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar aus. Nach Joe Gallardo und Martial Solal wird nun das Schaffen des US-amerikanischen Pianisten, Komponisten und Arrangeurs Clare Fischer porträtiert: Bis zur Pause – gewissermaßen im Vorprogramm – spielt das Trio „Tri.Novo“ des Instituts für Jazz in einer ungewöhnlichen Besetzung: Andrej Ugoljew an der Posaune, Stefan Berger am Kontrabass und Christopher Mahlstedt am Altsaxophon. In der zweiten Konzerthälfte erklingen dann die von Clare Fischer komponierten und arrangierten Titel „Como Come?“, „Funquiado“, „Guarabe“, „Morning“, „Machaca“, „Dancing Song“ und „La Mucura“.
Clare Fischer wurde 1928 in Michigan, USA geboren. Er arbeitete u. a. für und mit Donald Byrd, Dizzy Gillespie, Cal Tjader, den Hi-Lo's, Jeff Berlin und Prince. Seine allseits höchst geschätzten Werke zeichnen sich durch eine höchst raffinierte Harmonik, kontrapunktische Linienführung und frappierende rhythmische Einfallskraft aus. In den 1970er Jahren begann er Keyboard in der Gruppe von Cal Tjader zu spielen und hatte bald seine eigene lateinamerikanische Gruppe „Salsa Picante“ sowie die Vokalgruppe „2+2“. Seit den 1990er Jahren unterrichtet er viel in den USA und Europa (Skandinavien, Niederlande), gibt nebenbei Solo-Konzerte und spielte u. a. mit dem Metropole Orchester in den Niederlanden und mit der WDR-Bigband. Seit 1961 („Jazz“ mit mexikanischen Musikern) hat er über 40 Alben aufgenommen, u. a. mit Donald Byrd, Gary Foster und Bert van den Brink (2001). Fischer arrangierte seit den 1980er Jahren auch viel für Pop-Musiker wie die Jacksons, Paul McCartney, Prince, Celine Dion, Amy Grant, Natalie Cole, Paula Abdul, Michael Jackson, Chaka Khan und Robert Palmer.
