Foto: Guido Werner
Die Konzerte des Hochschulsinfonieorchesters 2009
29. Januar 200919:30 Uhr | Musikgymnasium Belvedere
Sinfoniekonzert
Antonia Lorenz, Klarinette
Leitung: Johannes Klumpp, Prof. Anthony Bramall
Programm:
Robert Schumann, Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Carl Maria von Weber, Klarinettenkonzert f-Moll op. 73
Felix Mendelssohn Bartholdy, Ein Sommernachtstraum op. 21
Zum Abschluss des Wintersemesters präsentieren sich die Studierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar noch einmal romantisch: Beim großen Konzert des Hochschulsinfonieorchesters am Donnerstag, 29. Januar 2009 um 19:30 Uhr im Großen Saal des Musikgymnasiums Schloss Belvedere stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Carl Maria von Weber und Robert Schumann auf dem Programm. Solistin ist die Klarinettistin Antonia Lorenz, die Leitung haben Johannes Klumpp und Prof. Anthony Bramall.
Karten für das Konzert gibt es bei der Tourist Information Weimar unter Tel. 03643 - 745 745 sowie an der Abendkasse. Bequemen Transport zum Belvederer Hochbegabtenzentrum der Hochschule bietet die Buslinie 1 um 18:55 Uhr ab Goetheplatz, für den Rückweg stehen ausreichend Shuttlebusse zur Verfügung, die am Hotel Leonardo und am Goetheplatz halten.
Zum Konzertbeginn wird Mendelssohns Ouvertüre zu Ein Sommernachtstraum op. 21 zu hören sein, das den erst 17-jährigen Komponisten 1826 schlagartig bekannt machte. Es folgt Carl Maria von Webers Klarinettenkonzert f-Moll op. 73, mit dessen Münchner Uraufführung im Jahre 1811 – laut eines Briefes des Komponisten – auch „König und Königin sehr zufrieden“ waren. Zum Ausklang spielt das Hochschulsinfonieorchester Robert Schumanns Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120, die 1853 in einer Neubearbeitung mit großem Erfolg in Düsseldorf uraufgeführt worden war.
Die Solistin des Abends, Antonia Lorenz, wurde 1980 in Oldenburg geboren. 1998 begann sie neben ihrer schulischen Ausbildung ein Jungstudium im Fach Klarinette bei Prof. Sabine Meyer an der Musikhochschule Lübeck. 2004 erwarb sie in Lübeck ihr Diplom und setzte im gleichen Jahr ihre Studien bei Prof. Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar fort, die sie nun mit dem zweiten Teil ihres Konzertexamens abschließt. Von September 2006 bis Dezember 2007 war Antonia Lorenz Soloklarinettistin an der Komischen Oper Berlin. Seit der Spielzeit 2008/2009 spielt sie als Soloklarinettistin im Orchester der Staatsoper Stuttgart.
1980 in Stuttgart geboren, begann Johannes Klumpp 2001 sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet. An sein Diplom schloss er 2007 ein Aufbaustudium B (Konzertexamen) mit dem Schwerpunkt Oper bei Prof. Gunter Kahlert an. Johannes Klumpp wurde 2005 in die Förderung durch das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen und besuchte bereits Kurse bei Reinhard Goebel, Jac von Steen, Hans Drewanz, Golo Berg, Colin Metters, Stefan Malzew und Kurt Masur, Von 2003 bis 2007 war er Künstlerischer Leiter des Studentenorchesters Collegium Musicum Weimar, seit April 2007 leitet er das Akademische Orchester Freiburg. Seit Sommer 2007 ist er zudem Leiter des Festivalorchesters der Sommermusikakademie Schloss Hundisburg. Im September 2007 war er Finalteilnehmer bei einem der weltweit renommiertesten Dierigentenwettbewerbe, dem Concours International de jeunes chefs d'orchestre de Besancon. 2008 gewann er den 4. Hochschulwettbewerb Dirigieren in Berlin.
Der Dirigent Anthony Bramall absolvierte ein Gesangsstudium an der Guildhall School of Music and Drama in London, das er 1978 mit Auszeichnung abschloss. Es folgte eiin zweijähriges Aufbaustudium Dirigieren bei Maestro Vilem Tausky. Parallel dazu übernahm er die musikalische Leitung des Southend Symphony Orchestra und des New Westminster Chorus. Die Stelle des Assistenten des Generalmusikdirektors des Stadttheaters Pforzheim führte Bramall 1981 nach Deutschland. Im Rahmen des III. Internationalen Hans-Swarowsky-Dirigentenwettbewerbs Wien wurde er 1984 mit dem Sonderpreis für die Interpretation von Musik des 20. Jahrhunderts ausgezeichnet. Drei jahre später debütierte er mit dem Wiener Kammerorchester im Konzerthaus Wien. 1995 wurde Bramall Generalmusikdirektor an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, und von 2002 bis 2008 war er als Generalmusikdirektor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe tätig. Seit Oktober 2008 ist er Professor für Dirigieren mit dem Schwerpunkt Musiktheater an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar.
11. Mai 2009
20:00 Uhr | Volkshaus Jena
13. Mai 2009
19:30 Uhr | ccn Weimarhalle
Sinfoniekonzert
Anne Schuldt (Solistin 13.05.), Patrick Rohbeck (Solist 11.05.) | Gesang
Leitung: Prof. Nicolás Pasquet und David Afkham
Programm:
Claude Debussy, Prélude à l'après-midi d'un faune
Gustav Mahler, Lieder eines fahrenden Gesellen
Peter I. Tschaikowsky, Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36
Die exzellente Dirigierausbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar macht derzeit viel von sich reden: Erst vor wenigen Tagen wurde der Student Daniel Huppert in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrats aufgenommen. Er gehört neben David Afkham, Johannes Klumpp, Tobias Löbner und Christian Schumann nun zum großen Kreis der aktuell geförderten Nachwuchsmaestros aus Weimar. Hupperts Kommilitone David Afkham steht bei den Konzerten des Hochschulsinfonieorchesters am Montag, 11. Mai um 20:00 Uhr im Volkshaus Jena sowie am Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr in der Weimarhalle am Pult.
Bei den Konzerten in Weimar (Solistin: Anne Schuldt) und Jena (Solist: Patrick Rohbeck) dirigiert David Afkham die „Lieder eines fahrenden Gesellen“ von Gustav Mahler, darunter „Ging’ heut morgen übers Feld“ und „Wenn mein Schatz Hochzeit macht“. Die weiteren Programmpunkte der beiden Konzerte sind Claude Debussys „Prélude à l’après-midi d’un faune“ sowie Peter I. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36, die Leitung übernimmt hier Prof. Nicolás Pasquet.
Karten gibt es bei der Tourist Information Weimar unter Tel. 03643 - 745 745 sowie bei der Jena Tourist-Info unter Tel. 03641 – 490 050.
David Afkham arbeitete bereits als „Assistant Conductor“ von Bernard Haitink mit dem Royal Concergebouw Orkest sowie dem Chicago Symphony Orchestra zusammen. Derzeit ist er „Assistant Conductor“ von Valery Gergiev beim London Symphony Orchestra. Geboren 1983 in Freiburg/Breisgau, erhielt er schon frühzeitig ersten Klavier- und Violinunterricht. Während seiner Schulzeit war er Jungstudent im Fach Klavier an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. James Avery. 2005 begann er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Nicolas Pasquet und Prof. Gunter Kahlert.
David Afkham dirigierte u. a. die Jenaer Philharmonie, die Nordböhmische Philharmonie Teplice, das Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, die Göttinger Symphoniker, das Luzerner Sinfonieorchester und das Simon Bolivar Youth Orchestra of Venezuela. Als Stipendiat des „Bernard Haitink Fund for Young Talent“ arbeitet er als Assistent von Bernard Haitink. Nach dem Gewinn des renommierten „International Donatella Flick Conducting Competition 2008“ wurde David Afkham zudem „Assistant Conductor“ beim London Symphony Orchestra. Während dieser Zeit wird er dem LSO-Chefdirigenten Valery Gergiev sowie Gastdirigenten des Orchesters (u. a. Sir Colin Davis und Daniel Harding) zur Seite stehen. Afkham übernimmt auch selbst Dirigate von LSO-Konzerten.
25. Juni 2009
19:30 Uhr | ccn Weimarhalle
27. Juni 2009
20:00 Uhr | Volkshaus Jena
Giuseppe Verdi: REQUIEM
Chorsinfonisches Konzert mit dem Orchester und Chor der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar sowie dem Philharmonischen Chor Jena
Sabine Blanchard, Sopran
Anne Schuldt, Alt
Iago Ramos, Tenor
Andreas Bauer, Bass
Leitung: Prof. Klaus-Jürgen Teutschbein (25.06.), Prof. Nicolás Pasquet (27.06.)
Programm:
Giuseppe Verdi, Missa da Requiem
Georges Bizet, Te Deum
3. Dezember 2009
19:30 Uhr | ccn Weimarhalle
Sinfoniekonzert
Sinfonieorchester der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Johannes Sykora, Viola
Leitung: Prof. Anthony Bramall
Programm:
Igor Stravinsky, Feuervogel (L'Oiseau de feu) - Suite Nr. 2 für Orchester
Walter Gieseler, Konzert für Viola und Orchester
Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73
