Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar

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Hochschulsinfonieorchester

Foto: Maik Schuck

Die Konzerte des Hochschulsinfonieorchesters 2006

22. Oktober 2006 | 19:30 Uhr ccn weimarhalle
24. Oktober 2006 | 19:30 Uhr Utrecht, NL

Festkonzert

Im Rahmen des 3. Liszt Festivals 2006

Anton Salnikov | Klavier
Prof. Nicolás Pasquet | Leitung

Programm:
L. Weiner: Suite "Prinz Csongor und Tünde" op. 10b
R. Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
F. Liszt: Sonate h-Moll (Ochesterfassung von L. Weiner / Welterstaufführung)

Ein musikalisches Paket rund um Franz Liszt schnürt die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar vom 22. Oktober bis 5. November 2006: Unter dem Motto „Liszt und Mozart“ kommt es beim 3. Liszt Festival zu ungewöhnlichen musikalischen Begegnungen. Es treten u. a. Star-Geiger Thomas Zehetmair, der Klavier-Shootingstar Fazil Say und die Preisträger der internationalen FRANZ LISZT-Klavierwettbewerbe Budapest, Utrecht und Weimar auf. Parallel zum Festival wird der 5. Internationale FRANZ LISZT Klavierwettbewerb an der Hochschule ausgetragen. Und als zusätzliche Attraktion lockt das neu eröffnete Liszt-Museum nach Weimar.

Unter der Schirmherrschaft von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus wird das 3. Liszt Festival am 22. Oktober um 16:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar feierlich eröffnet: Die Festrede zu „50 Jahre FRANZ LISZT-Hochschule“ hält Dr. Nike Wagner, Intendantin des Kunstfests Weimar und Ur-Ur-Enkelin Franz Liszts. Rektor Prof. Rolf-Dieter Arens spielt Klavierwerke Mozarts und Liszts. Bei einem Festkonzert am 22.10. um 19:30 Uhr in der Weimarhalle erklingt unter anderem die Welterstaufführung der Orchesterfassung von Liszts h-Moll-Sonate (Bearbeitung: Leo Weiner) sowie das Klavierkonzert a-Moll op. 54 von Robert Schumann (Solist: Anton Salnikov). Am Pult des Hochschulsinfonieorchesters steht Prof. Nicolás Pasquet.

Weitere Festival-Höhepunkte sind das Rezital des Pianisten Fazil Say mit Werken von J. S. Bach, W. A. Mozart und F. Liszt (27.10., 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus), das Mozart-Sonderkonzert mit Thomas Zehetmair in einer Doppelrolle als Geiger und Dirigent (28.10., 19:30 Uhr, Stadtkirche St. Peter und Paul) und die „Europäische Lisztnacht“ (1.11., 19:30 Uhr, Musikgymnasium Belvedere). Zudem geben Professoren und Lehrende der Hochschule ein Kammerkonzert mit Werken von Mozart, Liszt und Franck (4.11., 19:30 Uhr, Festsaal Fürstenhaus). Matineen am historischen Liszt-Flügel und viele weitere Konzerte runden das Programm des 3. Liszt Festivals ab.

Das Abschlusskonzert des Festivals am 5. November um 19:30 Uhr in der Weimarhalle ist zugleich die Finalrunde des 5. Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs. Die Wettbewerbsfinalisten spielen die Klavierkonzerte in A-Dur und Es-Dur von Franz Liszt, Martin Hoff dirigiert die Staatskapelle Weimar.

Veranstalter des Festivals sind die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Zusammenarbeit mit der Franz-Liszt-Gesellschaft e.V. Die künstlerische Leitung hat Prof. Rolf-Dieter Arens.

Medienpartner des 3. Liszt Festivals sind MDR FIGARO und „Thüringer Allgemeine“.

Die Hochschule dankt ihren Förderern und Sponsoren: der Köstritzer Schwarzbierbrauerei, dem Hotel „Dorint Sofitel am Goethepark“, dem Klavierhaus Michael Fiech und der Sparkasse Mittelthüringen.

 

25. Juni 2006 | 19:00 Uhr, Audimax der Bauhaus-Universität Weimar

Schostakowitsch-Ehrung

Prof. Nicolás Pasquet| Leitung

Programm:
D. Schostakowitsch: Filmmusik zu "Das Neue Babylon" mit Filmvorführung

Die Tage vom 23. bis zum 25. Juni 2006 stehen ganz im Zeichen der beiden Weimarer Hochschulen: Im Anschluss an den Dies Academicus der Bauhaus-Universität am Nachmittag des 23. Juni wird am Abend desselben Tages unter dem Motto „BAUHAUS meets LISZT“ gemeinsam gefeiert, bevor die Hochschule für Musik FRANZ LISZT ihren Dies Academicus am 24. und 25. Juni begeht.

Das gemeinsame Sommerfest am Abend des 23. Juni soll ein Forum der Begegnung, der Musik und des Zeigens entstandener Arbeiten sein. Ab 19:00 Uhr wird die Mensa am Park zum Treffpunkt von Hochschulangehörigen und der Öffentlichkeit. Im Innenhof, Erdgeschoss und auf der Terrasse der Mensa können musikalische Darbietungen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT sowie Filme und Exponate der Bauhaus-Universität genossen und begutachtet werden. Ab etwa 22:00 Uhr sorgt eine Band für Unterhaltung.

Anlässlich ihres zehnjährigen Namensjubiläums richtet die Bauhaus-Universität am 23. Juni unter dem Titel „experiment bauhaus“ ihren Dies Academicus aus. Der Hochschultag wird um 14:00 Uhr im Audimax in der Steubenstraße 6 eröffnet und bietet ein abwechslungsreiches Programm. So können sich die Besucher wissenschaftlichen Vorträgen widmen sowie im Foyer des Bibliotheksgebäudes universitäre Serviceangebote testen. Ebenso können Führungen durch den modernen Bibliotheksneubau wahrgenommen werden. Geschichtsinteressierte sind eingeladen, entlang der Spuren des frühen Bauhauses zu spazieren. Gegen 18:00 Uhr klingt der Dies Academicus aus und leitet über zum abendlichen Sommerfest „BAUHAUS meets LISZT“.

Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT ehrt im Rahmen ihres Dies Academicus (134. Hochschulgeburtstag) am 24. und 25. Juni den Komponisten Dmitri Schostakowitsch, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Beim Festakt am Samstag, 24. Juni um 17:00 Uhr im Festsaal Fürstenhaus wird die Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Gülke verliehen, und Alt-Magnifizenz Prof. Dr. Wolfram Huschke stellt sein 597 Seiten starkes Buch zur Hochschulgeschichte vor. Umrahmt wird der Festakt von zwei Kammerkonzerten mit Werken Schostakowitschs um 11:00 sowie um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus. Ein weiteres Schostakowitsch-Kammerkonzert im Festsaal findet am Sonntag, 25. Juni, um 11:00 Uhr statt, bevor die Ehrung mit einem Filmkonzert um 19:30 Uhr im Audimax der Bauhaus-Universität ausklingt: Das Hochschulsinfonieorchester spielt „live“ die Musik Schostakowitschs zum Film „Das neue Babylon“.

 

11. Mai 2006 | 19:30 Uhr, ccn weimarhalle
17. Juni 2006 | 16:00 Uhr Stiftsruine Bad Hersfeld, 46. Bad Hersfelder Festspielkonzerte

Hochschulsinfoniekonzert

Orchester und Kammerchor der Hochschule
Cristóbal Halffter & Prof. Nicolás Pasquet |  Leitung

Programm:
C. Halffter: Adagio en forma de rondó
M. d. Falla: Noches en los jardines de Espana
M. Ravel: Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
M. Ravel: Boléro

Nicht nur steht er beim Sinfoniekonzert der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar am Donnerstag, 11. Mai, um 19:30 Uhr in der Weimarhalle persönlich am Pult: Der „bedeutendste spanische Komponist der Gegenwart“ (FAZ, 3. Mai 2006), Cristóbal Halffter, erarbeitet zudem mit Studierenden der Hochschule ein Kammermusikkonzert.
Mit seiner Komposition „Adagio en forma de rondó“ eröffnet Halffter das große Sinfoniekonzert der Hochschule. Weitere Programmpunkte dieses Semesterhöhepunkts der Musikhochschule sind die „Nächte in spanischen Gärten“ von Manuel de Falla (Solistin: Vanda Albota, Klavier) sowie die „Daphnis et Chloé“-Suite Nr. 2 (mit dem Kammerchor der Hochschule, Einstudierung: Prof. Jürgen Puschbeck) und der beliebte „Boléro“ von Maurice Ravel. Bei diesen drei Werken obliegt Prof. Nicolás Pasquet die Leitung.

Neben den täglichen Tutti-Proben für das Sinfoniekonzert finden am Dienstag und Mittwoch zusätzlich Proben für einen Kammermusikabend am Mittwoch, 10. Mai, um 19:30 Uhr im Festsaal Fürstenhaus statt. Dort führen Studierende der Hochschule Werke von Cristóbal Halffter für Flöte und Klavier solo sowie für acht Violoncelli auf.

Der in Madrid gebürtige Komponist und Dirigent Cristóbal Halffter (*1930) wuchs zunächst in Deutschland auf, bevor er auf die Oberschule nach Madrid wechselte und dort erste Kurse für Klavier und Musiklehre am Real Conservatorio de Música besuchte. Als Privatschüler von Conrado del Campo studierte er Harmonie- und Kompositionslehre. Halffters erste Komposition in Zwölftontechnik, „fünf Mikroformen für Orchester“, löste 1960 in Madrid einen Skandal aus. Dennoch wurde der Komponist 1961 Dozent und drei Jahre später Direktor des Instituts für Komposition und musikalische Formen am Real Conservatorio de Música. Dieses Amt legte er jedoch nach zwei Jahren nieder, da mit der dort praktizierten Musikpädagogik nicht einverstanden war.

1970 begann Cristóbal Halffter seine Karriere als Orchesterdirigent in Europa und Amerika. In den folgenden Jahren erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Seit 1989 ist er Principal Guest Conductor des Nationalorchesters Madrid. 1995 bekam er den europäischen Preis für Komposition in Karlsruhe. Im Februar 2000 wurde seine Oper „Don Quijote“ im Teatro Real in Madrid uraufgeführt. Diese Oper ist ein Schlüsselwerk seines Schaffens, da es fest in der spanischen Kulturgeschichte verwurzelt ist. Halffter setzt sich auch mit traditionellen musikalischen Formen wie Batalla oder Ricercata auseinander und lässt sich durch mittelalterliche Texte inspirieren. Oftmals sind seine Werke von beklemmender Aktualität

 

09. Februar 2006 | 20:00 Uhr, Volkshaus Jena

Hochschulsinfoniekonzert

Elizaveta Birjukova | Flöte
Prof. Nicolás Pasquet & Raimund Laufen | Leitung

Programm:
N. Okabe: Mixtur für Orchester (UA)
K. Penderecki: Konzert für Flöte und Orchester
J. Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68