Die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar e.V. kann 20 individuelle Förderungen vornehmen. Bei den meisten handelt es sich um monatliche Stipendien über zwei Semester.
Der Förderverein unterstützt als studentisches Projekt eine Konzertreise des Collegium musicum nach Trier und Paris unter der Leitung von Johannes Klumpp, dem Franz-Liszt-Preisträger 2006.
Die dem Freundeskreis zur Verfügung stehenden Mittel haben sich durch großzügige Spenden einzelner Förderer erfreulich erhöht. So hat ein Mitglied eine Sonderspende von 5000 Euro als personengebundenes Stipendium für einen mittellosen, hochbegabten Geiger für ein ganzes Jahr überwiesen.
Die Zahl der Mitglieder schwankt um die „magische“ Zahl „Zweihundert“. Einer Reihe neu gewonnener Mitglieder stehen wenige Wegzüge und einige Todesfälle gegenüber.
Die Mitglieder trauern um Karl-Heinz Huste, der fast ein Jahrzehnt lang mit großem persönlichem Einsatz und steter eigener Hilfsbereitschaft die Geschicke des Fördervereins geleitet hatte. Seine Verbundenheit mit den Studierenden der Hochschule bewies Karl-Heinz Huste über den Tod hinaus: seine Bitte, statt Blumen und Kränzen für hilfsbedürftige Studierende zu spenden, erbrachte siebenhundert Euro.
Eine Spendenaufruf für den bulgarischen Musikwissenschaftsstudenten Kiril Georgiev bewies die herzliche Hilfsbereitschaft der Freunde und Förderer mit der unerwartet hohen Summe von 4370 Euro, die dem hochbegabten jungen Wissenschaftler die Fortsetzung seines Studiums ermöglicht.
Erstmals in der sechzehnjährigen Geschichte hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar e.V. ein Ehrenmitglied: die weltweit bekannte Sopranistin Kammersängerin Anneliese Rothenberger, Mitglied des Freundeskreises seit Gründungstagen, nahm die Einladung des Vorstandes gern an.
Die Berichtsversammlung für das Jahr 2006 am 12. November 2007 wurde mit einem Konzert eingeleitet, in dem sich geförderte Studierende mit begeisternden musikalischen Beiträgen bei den Mitgliedern des Freundeskreises bedankten. Petre Pandelescu (Klavier - Rumänien), Ludwig Schwark (Kontrabass - Deutschland), Nassib Al-Ahmadieh (Violoncello - Libanon), Ewa Zakrzewska (Alt - Polen) repräsentierten mit ihren Begleitern aus Japan, Brasilien und Tschechien auf hohem Niveau das internationale Spektrum der Weimarer Studentenschaft.
Der Freundeskreis verlieh auch 2007 wieder den Publikumspreis beim „8. Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG“ und einen Sonderpreis für die beste Bach-Interpretation beim „5. Internationalen LOUIS SPOHR Wettbewerb für Junge Geiger“.
In der Reihe „Konzerte im Lesesaal“, die gemeinsam mit der Hochschulbibliothek durchgeführt wird, stellte Prof. Dr. Wolfram Huschke seine Geschichte der Weimarer Musikhochschule „Zukunft Musik“ vor, die im Böhlau-Verlag erschienen ist.
Ein neuer Flyer informiert Interessierte über Ziele und Aufgaben, Erfolge und Probleme der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar e.V. und wirbt um neue Mitglieder.