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„Solistenmarathon“ mit Uraufführung: ECHO-Klassik-Preisträgerin Camille Thomas spielt Cellokonzert in der Weimarhalle

Hee-Young Lim | Foto: Katia Avramenko

„Solistenmarathon“ mit Uraufführung: ECHO-Klassik-Preisträgerin Camille Thomas spielt Cellokonzert in der Weimarhalle

Eigentlich müsste der Titel „Solistinnen-Marathon“ lauten: Es geschieht selten, dass im selben Konzert gleich drei ehemalige Studentinnen die große Bühne betreten. Die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar lädt herzlich zu ihrem Sinfoniekonzert „Solistenmarathon“ am Donnerstag, 16. November um 19:30 Uhr in die Weimarhalle ein.

Auf dem Programm stehen eine Uraufführung von Eunsung Kim, Cellokonzerte von Schostakowitsch und Saint-Saëns sowie ein Klavierkonzert von Beethoven. Eintrittskarten zu 15 Euro, ermäßigt 10 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse.

Alina Bercu (Klavier) sowie Hee-Young Lim und Camille Thomas (Violoncello) konzertieren mit dem Hochschulorchester unter der Leitung von Prof. Nicolás Pasquet. Eingeleitet wird der klangvolle Abend zunächst mit einer Uraufführung: Erstmals zu hören sein wird Eunsung Kims „Cold Stream“ für Orchester, das von Cy Twomblys gleichnamigem Gemälde inspiriert wurde. Kompositionsstudent Kim aus der Klasse von Prof. Michael Obst schließt mit dieser Uraufführung sein Konzertexamen als höchster künstlerischer Abschluss der Hochschule ab.

Ihre Abschlussprüfung zum Konzertexamen absolvieren auch die drei Solistinnen des Abends. Vor der Pause wird die Cellistin Hee-Young Lim (Klasse Prof. Wolfgang Emanuel Schmidt) das Cellokonzert Nr. 1 in Es-Dur op. 107 von Dmitri Schostakowitsch interpretieren, das dem Jahrhundertcellisten Rostropowitsch gewidmet ist.

Der zweite Konzertteil beginnt dann mit dem Cellokonzert Nr. 1 a-Moll op. 33 von Camille Saint-Saëns, gespielt von der frisch gebackenen ECHO-Klassik-Preisträgerin und Deutsche-Grammophon-Exklusivkünstlerin Camille Thomas (ebenfalls Klasse Prof. Schmidt).

Zum Abschluss des „Solistenmarathon“ wird die Pianistin Alina Bercu (Klasse Prof. Grigory Gruzman) Ludwig van Beethovens effektvolles Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur op. 73 zu Gehör bringen. Dieses Konzert sei als „ein musikalischer Freiheitsraum und Befreiungshymnus zu verstehen, der mit Beethovens einstiger Napoleon-Begeisterung nichts mehr zu schaffen hat“, schrieb der Pianist und Weimarer Ehrendoktor Alfred Brendel über Beethovens berühmte Tonschöpfung.