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 Mit Humor und Ironie: Studentisches Opernprojekt bringt "Gianni Schicchi" im Studiotheater Belvedere auf die Bühne

Mit Humor und Ironie: Studentisches Opernprojekt bringt "Gianni Schicchi" im Studiotheater Belvedere auf die Bühne

Zu Beginn des Sommersemesters 2016 ging Benjamin Brittens Kammeroper "The turn of the screw" als studentisches Projekt erfolgreich über die Bühne. Zum Auftakt des Sommersemester 2017 ist es nun ein Einakter von Giacomo Puccini, den ein Team aus Studierenden der Hochschule für Musik FRANZ LISZT und der Bauhaus-Universität Weimar in Eigenregie produziert. Als ein humorvoll-ironisches Ensemblestück feiert Puccinis "Gianni Schicchi" aus seinem Opernzyklus „Il Trittico“ am Samstag, 25. März um 19:30 Uhr Premiere im Studiotheater Belvedere.

Unter der musikalischen Leitung des Dirigierstudenten Valentin Egel (Klasse Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik) werden Sängerinnen und Sänger sowie ein Instrumentalensemble der Weimarer Musikhochschule den beliebten Einakter zur Aufführung bringen. Für die Regiearbeit konnte die freie Regisseurin Doris Sophia Heinrichsen (Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater München) gewonnen werden. Das Kostüm- und Bühnenbild erarbeitet Heinrichsen gemeinsam mit Studierenden der Bauhaus-Universität.

"Das Projektteam erhofft sich von der Produktion eine spielerische, aber dennoch ernsthafte Auseinandersetzung mit den elementaren Themen Tod, Gier, Familie und Liebe", sagt einer der Organisatoren, der Student Roman Lüttin. "Also Themenfelder, mit denen sich auch beinahe 100 Jahre nach der Uraufführung der Oper jeder identifizieren kann." Weitere Vorstellungen von "Gianni Schicchi" finden am 26. März um 16:00 Uhr, am 31. März um 19:30 Uhr sowie am 1. April um 19:30 Uhr im Studiotheater Belvedere statt. 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn wird jeweils eine Einführung in das Werk angeboten.

Eintrittskarten zu 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, gibt es bei der Tourist-Information Weimar sowie an der Abendkasse. 

Inhaltlich vertont Puccini in "Gianni Schicchi" eine Episode der Göttlichen Komödie von Dante: Nach dem Tode Buoso Donatis versammelt sich seine Familie in dessen Haus, um den Verstorbenen zu betrauern. Bald verbreitet sich jedoch das Gerücht, der alte Donati habe sein gesamtes Vermögen nicht der erwartungsvollen Verwandtschaft, sondern den Mönchen vermacht. Eine hektische Suche nach dem Testament Donatis beginnt. Die Hinterbliebenen sehen ihre Sorge als erfüllt: Tatsächlich berücksichtigte Donati keinen von ihnen in seinem letzten Willen. Der gerissene Gianni Schicchi fasst einen Plan ...