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Preisträger 2013

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Kategorie I (bis 14 Jahre)

1. Preis: Sophie Wang (Taiwan)

Sophie Wang
Sophie Wang studiert seit einem Jahr in der Klasse des renommierten Geigenpädagogen Igor Ozim am Leopold Mozart Institut zur Hochbegabungsförderung der Universität Mozarteum Salzburg. 1999 in Taiwan geboren, erspielte sie sich bereits 1. Preise beim Marschner-Wettbewerb 2010 (Hinterzarten) sowie beim Hindemith-Wettbewerb 2011 (Berlin). Im vergangenen Jahr wurde ihr der "Youth Classics Award 2012 Zürich" verliehen. Die 14-jährige Geigerin gab Konzerte u. a. in Deutschland, Österreich, Italien, Polen, Griechenland, den Niederlanden und der Schweiz. Kontakt: violin.sophiewang@gmail.com

2. Preis: Sueye Park (Korea)

Sueye Park war bereits als 7-jährige in einem „Gifted Person Special“ im koreanischen Fernsehen (KBS) aufgetreten. Im Jahr 2000 geboren, besucht die heute 13-jährige derzeit das Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach in Berlin. Ihren Geigenunterricht erhält sie von Prof. Ulf Wallin von der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sueye Park blickt bereits auf eine lange Reihe von ersten Preisen bei nationalen koreanischen Wettbewerben sowie bei Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“ zurück. Als Solistin stand sie bereits in Südkorea, Deutschland, Österreich und Israel auf der Bühne.

3. Preis: Ziyu He (China)

Ziyu He begann das Geigenspiel im Alter von fünf Jahren unter den Fittichen von Prof. Xiangrong Zhang. 1999 in Quingdao geboren, erhält er seinen Unterricht seit 2011 – wie die gleichaltrige Sophie Wang – am Leopold Mozart Institut zur Hochbegabungsförderung der Universität Mozarteum Salzburg. Im vergangenen Jahr wurde er Szymon-Goldberg-Preisträger aller Alterskategorien beim Goldberg-Wettbewerb der Musikakademie Meissen. Ein Preis des Mozarteums ermöglichte ihm 2012 auch den Auftritt beim Preisträgerkonzert im Rahmen der Salzburger Festspiele.

Kategorie II (15 - 17 Jahre)

1. Preis: Nathan Mierdl (Frankreich/Deutschland)

Nathan Mierdl
ist ein Wanderer zwischen den Welten. 1998 in Frankfurt a.M. geboren, lebt der deutsch-französische Geiger seit 2006 in Frankreich, kehrte aber für das Studienjahr 2011/12 am Pre-College Cologne nach Deutschland zurück. Seit März 2013 studiert er nun am Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse de Paris. Bereits 2009 erspielte er sich den 1. Preis und den Spezialpreis beim Nationalen Musikwettbewerb in Lempdes (Frankreich). 2011 folgte ein 2. Preis beim Max-Bruch-Wettbewerb in Köln sowie ein 1. Preis beim Wettbewerb Vatelot-Rampal in Paris.

2. Preis: Anna Tanaka (Japan)

Anna Tanaka lebt inzwischen 5.000 Kilometer Luftlinie von ihrer Heimat Japan entfernt, im sibirischen Novosibirsk. In diesem geographisch spitzen Winkel oberhalb von Kasachstan und der Mongolei besucht sie die 10. Klasse der Novosibirsk Special Music School und erhält dort seit 2010 Violinunterricht von Prof. Kuzina vom Glinka-Konservatorium. Im Schuljahr 2012/13 war die 17-Jährige Stipendiatin des Vadim Repin Fund. Anna Tanaka gewann 2012 den Grand Prix beim internationalen Musikwettbewerb Musical Vladivostok, 2011 erspielte sie sich den 2. Preis beim Kloster-Schöntal-Violinwettbewerb in Deutschland und den 1. Preis beim Yankelevitch International Violin Competition in Russland.

3. Preis: Vilmos Csikos (Belgien)

Vilmos Csikos war trotz seiner jungen Jahre schon unglaublich erfolgreich bei Wettbewerben. Geboren 1996 in Budapest, zog er als 5-Jähriger mit seiner Familie nach Belgien um. Ab 2003 erhielt er hier Violinunterricht bei Prof. Igor Tkatchouk an der Tchaikovsky Music School, derzeit wird er von Yossif Ivanov unterrichtet. Bereits nach einem Jahr gewann er den Didier Nowe Contest in Brüssel, ein weiteres Jahr später erspielte er sich den 1. Preis und die Goldmedaille beim European Competition for Young Soloists (UGDA). Die Kette der Erfolge des heute 17-Jährigen riss von da an nicht ab: Vimos Csikos wurde mit 1. Preisen bei Violinwettbewerben u. a. in Paris, Fermo (Italien), Sinaia (Rumänien), Brüssel, Namur (Belgien) und Luxemburg ausgezeichnet. 

Kategorie III (18 - 20 Jahre)

1. Preis: David Castro-Balbi (Frankreich)

David Emmanuel Castro-Balbi macht gerade einen doppelten Master am Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse und an der École normale de Musique Alfred Cortot in Paris. Bereits als 15-Jähriger trat der Franzose mit der L‘Académie Internationale de Musique unter Seiji Ozawa in Genf und Paris auf. Er ist zudem Gründungsmitglied des Trio Suyana. Als Solist sowie auch als Kammermusiker gewann er bereits zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter den 1. Preis beim Young Artist Competition in Colorado (USA) und den 2. Preis beim internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne in Graz. 

2. Preis: Reina Shibutani (Japan)

Reina Shibutani steht schon seit früher Kindheit regelmäßig auf der Bühne. Als 5-Jährige erhielt sie ersten Violinunterricht. 2010 wurde sie vom japanischen "Bravo"-Magazin für eine besondere Konzertreihe geehrt: Die damals 17-jährige Japanerin hatte in vier Konzerten insgesamt 16 klassische Violinsonaten dargeboten. Momentan studiert Reina Shibutani parallel an der Tokyo University of the Arts, der École normale de musique de Paris sowie dem Conservatoire à rayonnement régional de Paris. Eine Vielzahl erster Preise erspielte sie sich bei Violinwettbewerben in ihrer Heimat, darunter in Osaka und Yokohama, sowie 2013 auch beim 11. Internationalen Musikwettbewerb Premio Città di Padova (Italien).

3: Preis: Eugene Chepovetsky (Lettland)

Eugene Chepovetsky begann schon als 9-Jähriger, in der Kompositionsklasse des namhaften Tonschöpfers Peteris Vasks Unterricht zu nehmen. Zwei Jahre später, 2006, gewann er prompt den 1. Preis beim Latvian Competition of Young Composers. 1995 in Riga geboren, hielt der heute 18-jährige Lette außerdem bereits mit vier Jahren seine erste Geige in der Hand. 2008 wechselte er als Jungstudent an das Konservatorium Wien und die Universität für Musik und Darstellende Kunst Graz in die Klasse von Prof. Boris Kuschnir. Im darauffolgenden Jahr gewann er den 2. Preis beim David Oistrakh International Violin Competition in Moskau. Einen Spezialpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks erspielte er sich 2011 zudem beim August Dombrovski International Competition in seiner Heimatstadt Riga.

Sonderpreise

David Castro-Balbi
  • Sonderpreis für die beste Interpretation des Violinkonzertes, gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG WEIMAR
  • Sonderpreis für die beste Interpretation einer Sonate von Beethoven oder Mozart, gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG WEIMAR
  • Theodor Hlouschek-Preis für die beste Interpretation des virtuosen Werkes, gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG WEIMAR

Anna Tanaka
  • Theodor Hlouschek-Preis für die beste Interpretation eines nach 1950 komponierten Werkes, gestiftet von der NEUEN LISZT STIFTUNG WEIMAR

Ludvig Gudim
  • Sonderpreis für besondere Leistungen

Nathan Mierdl
  • Stipendium für die Teilnahme an den Weimarer Meisterkursen