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Paul Roczek (Österreich)

Foto: Christina Bleier
Paul Roczek, 1947 in der Nachkriegszeit in Wien geboren, wurde von Franz Samohyl als Geiger entscheidend ausgebildet. Nach frühen beruflichen Erfahrungen mit dem Orchester der Wiener Philharmoniker und dem Kammerorchester "die Wiener Solisten" sowie zwei postgradualen Lehrjahren bei Max Rostal gründete er 1966 das Österreichische Streichquartett, mit dem er dreißig Jahre lang die Welt bereiste. Er konnte dabei mit bedeutenden Musikern zusammen spielen wie Sandor Vegh, Julius Berger, Ivry Gitlis, David Geringas, Alberto Lysy, Geza Anda, Karl Engel, Jörg Demus, Marc Andre, Karl Leister, Wolfgang Schulz und Michel Lethiec. Das Engagement des Quartetts 1969 an die heutige Musikuniversität Mozarteum als "quartet in residence" markiert für Roczek den Beginn einer außerordentlichen akademischen Karriere: er war als Abteilungsleiter, Institutsleiter, Beauftragter für Internationales, Rektor-Stellvertreter und von 1990 bis 2002 künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Mozarteum tätig.

Seine ehemaligen Studierenden finden sich heute auf Konzertmeister-Positionen, in bedeutenden Orchestern und in Kammermusikformationen verschiedener Art. Sein aktuell vielversprechendster Schüler ist der 16-jährige Ziyu He aus China. Paul Roczek weitete seine erfolgreiche pädagogische Tätigkeit in den letzten Jahre weltweit aus und folgte Einladungen zu Meisterklassen nach Tokyo, Kobe, Peking, Qingdao, Shenzhen, Pusan und Soul sowie nach Michigan, Dallas, Philadelphia, Melbourne, Brisbane und Milano, Sarajevo, Menuhin Academy Blonay, Guildhall London, Conservatoire Paris und andere.