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Unsere Preisträger

Kategorie I (bis 13 Jahre)

1. Preis

Ariya Laothitipong (Thailand)

Sie war nicht die einzige Teilnehmerin aus Thailand beim Liszt-Wettbewerb – aber die erfolgreichste. Schon mit 4 Jahren begann die heute 13-Jährige mit dem Klavierunterricht, inzwischen besucht sie die "Regent's International School" in Bangkok. Ihr Spitzname in Thailand ist "Jija", was sich wie "Dschidscha" spricht. Wenn sie nicht gerade am Klavier sitzt, übt sie sich im Bergsteigen in einer Kletterhalle oder spielt Querflöte. Ariya Laothitipong gewann bereits 1. Preise bei internationalen Klavierwettbewerben in London, Hongkong, Paris – und jetzt auch in Weimar.

3. Preis

Ryan Martin Bradshaw (Slowakei/Australien)

Geboren wurde er 2006 in Österreich, seine Eltern stammen aber aus Australien und der Slowakei, seiner heutigen Heimat. Mit 10 Jahren ist Ryan Martin Bradshaw der jüngste Preisträger. Sein Herz schlägt nicht nur für das Klavier, sondern auch für die Geige – und neben der Musik ist Mathe sein Lieblingsfach. 2016 erspielte er sich drei, 2017 zwei 1. Preise bei internationalen Klavierwettbewerben, in Salzburg auch den "Exceptional Young Talent Prize". Schon mehrfach trat er als Solist von Mozart-Klavierkonzerten öffentlich auf. Seit 2016 ist er Jungstudent an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien.

3. Preis

Kacper Kuklinski (Polen)

Mitten im Liszt-Wettbewerb, am 29. Oktober, feierte Kacper Kukliński seinen 13. Geburtstag. Da wusste der junge Pole schon, dass er ins Finale eingezogen ist. Besonders am Herzen liegen ihm die Werke seines Landmanns Frédéric Chopin, insbesondere die virtuosen Sonaten und Scherzi. Sein Traum ist es, eines Tages am renommierten Chopin-Wettbewerb in Warschau teilzunehmen. Kacper Kukliński lebt in Danzig und hat schon eine Vielzahl an Preisen bei internationalen Wettbewerben in Spanien, Italien, Polen und Belgien gewonnen. Dem Klavier widmet er täglich drei bis vier Stunden seiner Freizeit.

3. Preis

Ben Lepetit (Deutschland)

Jahrelang pendelte der 11-jährige Ben Lepetit als Jungstudent zwischen Chemnitz und Weimar. Seit diesem Schuljahr hat er es als Schüler des Musikgymnasiums Schloss Belvedere, des Hochbegabtenzentrums der Weimarer Musikhochschule, bequemer. Nicht nur das Klavierspielen, sondern auch das Komponieren ist seine Leidenschaft: Sein neuestes Werk sind eigene Klavier-Variationen über ein Thema von Rossini. Mehrfach trat Ben Lepetit bereits in Fernsehshows auf, zuletzt in der ARD-Sendung "Klein gegen Groß". Im März gewann er den 2. Preis beim Internationalen Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf.

Kategorie II (14 bis 17 Jahre)

1. Preis

Simon Bürki (Schweiz)

Nach seinem Auftritt in der 1. Runde zeigte er sich noch selbstkritisch. Doch für ihn selbst überraschend gewann der 17-Jährige dann souverän den Weimarer Liszt-Wettbewerb in seiner Alterskategorie. Ohne Eltern oder Lehrer war Simon Bürki von Moskau, wo er seit drei Jahren die "Central Music School" des Tschaikowsky-Konservatoriums besucht, nach Weimar gereist. Geboren wurde er im Jahr 2000 in der Schweiz.  Er spricht sechs Sprachen, darunter Ukrainisch und Russisch. In diesem Jahr erspielte er sich bereits einen 2. Preis in Lleida in Spanien – und den 1. Preis beim Wettbewerb "Step towards" mastery in St. Petersburg.

2. Preis

Barbare Tataradze (Georgien)

Die 14-jährige Georgierin hat mit Natalia Natsvlishvili dieselbe Klavierlehrerin wie einst Mariam Batsashvili, die 2011 den Weimarer Liszt-Wettbewerb gewann und inzwischen weltweit als "Rising Star" Erfolge feiert. In diese großen Fußstapfen möchte Barbare Tataradze auch treten und übt dafür täglich sechs Stunden. Geboren in Tbilisi, besucht sie dort die "E. Mikeladze Central Music School". Zu ihren Lieblingskomponisten zählen neben Mozart und Beethoven auch Chopin und Liszt. Sie gewann bereits 1. Preise bei Wettbewerben und trat mehrfach mit Orchestern auf – darunter auch mit dem Mariinsky-Orchester in Moskau.

3. Preis

Jeonghwan Kim (Deutschland)

Der junge Südkoreaner ist ein Vollblutmusiker. So trug er in der zweiten Wertungsrunde eine selbst komponierte Sonate vor, die auch beim heutigen Preisträgerkonzert erklingen wird. Jeonghwan Kim wurde zur Jahrtausendwende in Seoul geboren, besucht aber bereits seit 2012 das Bach-Musikgymnasium in Berlin und erhält Klavierunterricht an der Eisler-Hochschule. Er interessiert sich neben der Musik besonders für Kunst, Literatur und Sport. Der 17-Jährige reüssierte bereits zweimal als Begleiter bei Lied-Wettbewerben. Das Finale in Weimar war zugleich sein Debüt als Orchestersolist.

Sonderpreise

  • Theodor Hlouschek-Preis der Neuen Liszt Stiftung für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Liszt in Höhe von 1.000 Euro: Xiaolin Zhang
  • Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werkes in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: Milda Daunoraité
  • Sonderpreis für die beste Interpretation eines Kammermusikwerkes in Höhe von 1.000 Euro, gestiftet von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: Sun Ah Kim
  • Sonderpreis für die beste Interpretation eines Barockwerkes in Höhe von 600 Euro, gestiftet von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: Ben Lepetit und Simon Bürki
  • Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Béla Bartók in Höhe von 600 Euro, gestiftet von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: Shuan Hern Lee und Jeonghwan Kim
  • Sonderpreis für die beste Interpretation einer klassischen Sonate in Höhe von 600 Euro, gestiftet von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen: Jeonghwan Kim
  • Theodor Hlouschek-Preis der Neuen Liszt Stiftung für die beste Improvisation oder Eigenkomposition in Höhe von 500 Euro: Simon Bürki



Preis der Junior Jury

Kacper Kuklinski (Kategorie I)

Simon Bürki (Kategorie II)