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AKTUELLES

V.l.n.r.: Florian Wagner (Gesamtpreis), Jan Hausdorf (Liedspiel), Florian Lipphardt (Partitur und Vom-Blatt-Spiel) und Laura Bollack (Improvisation). Foto: Matthias Eimer
Er überzeugte die Jury in allen drei Wertungsrunden und sicherte sich damit den Gesamtsieg im „Dreikampf“: Florian Wagner von der Hochschule für Musik und Theater München gewinnt den Gesamtpreis des 13. Bundeswettbewerbs Schulpraktisches Klavierspiel GROTRIAN-STEINWEG, der vom 28. April bis 1. Mai 2016 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar ausgerichtet wurde. Beim Preisträgerkonzert am heutigen Sonntagmorgen, 1. Mai im Saal Am Palais nahm er seine Urkunde entgegen. „Halten Sie Ihre Kreativität fest und nutzen Sie das für ihre berufliche und persönliche Entwicklung“, gab der Juryvorsitzende Prof. Dr. Ortwin Nimczik allen Teilnehmern noch mit auf den Weg.

Es wurden zusätzlich auch drei so genannte Rundenpreise vergeben. So gewann Jan Hausdorf  von der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden die 1. Runde (Liedspiel). Der Preis für die 2. Runde (Partitur- und Vom-Blatt-Spiel) ging an Florian Lipphardt von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Die siebenköpfige Jury entschied sich in der 3. Runde (Improvisation) für Laura Bollack  von der Hochschule für Musik Freiburg als Preisträgerin.

Hinzu kamen noch drei Sonderpreise: Der Sonderpreis der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar für eine besonders gelungene Bildinterpretation wurde Julia Keidl von der Hochschule für Musik und Tanz Köln verliehen. Den Sonderpreis des Bundesverbands Musikunterricht e.V. (BMU) für eine besonders authentische Darbietung des Songs „Vaterland“ (Konstantin Wecker) gewann Jonas Kleiner von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar. Ein klares Votum des Auditoriums sorgte schließlich dafür, dass der Publikumspreis, gestiftet von der Firma GROTRIAN-STEINWEG, an Peter Asmuth von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster ging.

„Wir haben einen tollen Wettbewerb erlebt“, lobte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Ortwin Nimczik das hohe Niveau. „Es gab große technische und musikalische Qualität und eine Vielfalt der Stilistik.“ Zum „Schupra“-Wettbewerb 2016 waren insgesamt 14 Studierende der Studienrichtung Lehramt Musik von den Musikhochschulen Lübeck, Leipzig, München, Köln, Stuttgart, Mannheim, Freiburg i.Br., Münster, Dresden und Weimar angereist.

Veranstaltet wird der „Schupra-Wettbewerb“ als Bundeswettbewerb seit 1992 von der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar in Kooperation mit dem Bundesverband Musikunterricht (BMU) und der renommierten Braunschweiger Klaviermanufaktur GROTRIAN-STEINWEG. Der nächste Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel findet 2018 in Weimar statt.

Nähere Informationen gibt es unter www.schupra-wettbewerb.de.