Sie sind hier:  ►  Hochschule für Musik...  ►  14. Bundeswettbewerb...  ►  Der Wettbewerb

Grußwort

"Man müsste Klavierspielen können ...". So beginnt ein alter Schlager aus den Roaring Twenties. "Wer Klavier spielt, hat Glück bei den Frauen!" Die Teilnehmer am Bundeswettbewerb Schulpraktisches Klavierspiel beweisen, dass ein solcher Glücksbegriff viel zu eng ist. Mit ihrer Rundum-Kompetenz zeigen die Schulpraktiker am Piano, dass sie alle Menschen, vor allem aber die jungen, begeistern und für die Musik gewinnen können.Unser Wettbewerb ist klein, aber fein. Er wendet sich an all die Pianisten-Pädagogen, die ein ganzheitliches Verständnis von Musik mitbringen. Darin sind Freude am Virtuosentum, souveränes Musizieren und Improvisieren mit sozialer Kompetenz in schöner Harmonie verschwistert.

Unser Wettbewerb wird großzügig von der Klavierbaufirma GROTRIAN-STEINWEG unterstützt. Wir sehen ihn auch als ein Forum für den Erfahrungsaustausch angehender und praktizierender Musiklehrer und Ausbilder. Sie müssen Multitalente sein. Kaum ein anderes Fach ist mit so vielen anderen Fächern der Musikausbildung "verwandt": Musiktheorie, Gesang, künstlerisches Klavierspiel wollen gleichermaßen beherrscht sein. Vielfältige Anforderungen müssen die Wettbewerbskandidaten in drei Runden bewältigen. Wer es schafft, der beweist, dass er auf dem Weg ist, eine überzeugende musikpädagogisch-künstlerische Persönlichkeit zu werden. Sind die Anforderungen nicht die "Quadratur des Kreises"?

Die vergangenen Wettbewerbe haben gezeigt, dass man die Proben bestehen und dabei auch noch Spaß haben kann. Lassen Sie sich anstecken von der Lust am Wettbewerb auf diesem Spielfeld! Die Teilnehmer an den früheren Wettbewerben haben allesamt von spannenden und heiteren Tagen berichtet. Ihnen wird es nicht anders ergehen. Also: Abgemacht: Mitgemacht!

Prof. Dr. Christoph Stölzl
Präsident der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar